Holocaust Communication and Tolerance

Touro College Berlin
In Berlin

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Wichtige informationen

  • Master
  • Berlin
  • Dauer:
    2 Jahre
Beschreibung

Ziel des Studiums ist die Vertiefung von geschichtswissenschaftlichen Kenntnissen (besonders des Holocaust) und von Vermittlungskompetenzen, insbesondere für Dokumentationsausstellungen, -publikationen, Film/Video/Audio, sowie durch thematische Schwerpunktsetzung.
Gerichtet an: Absolventen oder Absolventinnen mit einem Bachelor - Abschluss.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Berlin
Am Rupenhorn 5, 14055, Berlin, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Zulassungsvoraussetzung für den Master-Studiengang ist ein erster berufsqualifizierender Abschluss, d.h. ein Bachelor oder ein vergleichbarer Abschluss in Geschichte oder Politikwissenschaft oder einem affinen Fach. Über die Aufnahme anderer Bewerber entscheidet der Prüfungsausschuss. Ausländische Studierende müssen Deutschkenntnisse nachweisen, die für das Quellenstudium oder die Rezeption von Sekundärliteratur ausreichen.

Themenkreis

Leitidee

Die Ausbildung soll zum Einstieg in neue und traditionelle Berufsfelder qualifizieren. Das Studium soll eine intensivierte Vorbereitung auf berufliche Tätigkeiten ermöglichen, in denen - auf der Basis herausgehobener fachwissenschaftlicher Kenntnisse - methodische Fähigkeiten sowie Kreativität und Urteilskompetenz erforderlich sind.

Master oder Zertifikat: Studium nach Maß

Das Institut bietet einen Ein-Fach-Master-Studiengang mit interdisziplinärem Ansatz an. Im Rahmen eines Zertifikatsstudiums können aber auch gerne nur einzelne Module oder Lehrveranstaltungen gegen entsprechende Gebühr besucht werden. Diese Möglichkeit bietet sich für Personen an, die ihre Kompetenzen in einem bestimmten Bereich vertiefen, aktualisieren oder wissenschaftlich fundieren wollen. Plätze sind hier aber vorrangig eingeschriebenen Studenten vorbehalten.

Berufliche Möglichkeiten

Die zunehmende Bedeutung historischer Fragestellungen und das verstärkte Interesse einer breiten Öffentlichkeit an der Geschichte des Holocaust haben in den letzten fünfzehn Jahren zu einer gestiegenen Nachfrage nach Absolventen, die disziplinäres Fachwissen mit einer interdisziplinären Vermittlungskompetenz verbinden, geführt, wobei in vielen Berufsfeldern auch eine internationale Ausrichtung des Studiums die Berufschancen erhöht.

Absolventen können in neuen Berufsfeldern wie Medienprojekten zur Holocaustvermittlung oder in traditionellen Berufsfeldern Einsatzmöglichkeiten finden. Beispielhaft seien genannt: Gedenkstätten, Museen, Ausstellungswesen, Archive, Printmedien oder Fernsehen/Rundfunk, Verlage, Bildungseinrichtungen, Forschungsprojekte, Universitäten, Forschungs- und Kulturverwaltungen, Stiftungen und Verbände.

Kursübersicht

Basismodul Jüdische Geschichte HJS 600 Geschichte der Juden im Mittelalter - Noga Hartmann

Das Judentum nach dem babylonischen Exil: Entwicklung und Status der jüdischen Gemeinden unter christlicher bzw. islamischer Herrschaft im Mittelalter. Tätigkeiten der Juden in Halacha, Wissenschaften (Medizin, Philosophie, Bildung) und Poesie. Kreuzzüge, Kritik gegen Philosophiestudium, Märtyrertum im Judentum, Ausweisung der Juden, verschiedene Strömungen im Judentum wie z.B. Marranen (Marranos), Chassidismus und Sabbatianismus.

Seminar I: Die Vernichtungslager der "Aktion Reinhard" im Rahmen der nationalsozialistischen "Endlösung der Judenfrage"

2. Semester
Aufbaumodul Holocaust Studies

Das Seminar befasst sich mit den neben Auschwitz-Birkenau wichtigsten Vernichtungszentren des Holocaust und geht in diesem Zusammenhang nicht nur auf die Geschichte der weitgehend unbekannten Lager ein, sondern konzentriert sich auch auf Genese des "Endlösungsbefehls", bei der nicht nur Hitler und Himmler in den Fokus genommen werden, sondern sehr wohl auch Impulse aus dem Generalgouvernement. Weitere Themen sind die juristische Aufarbeitung der Verbrechen, Möglichkeiten des Widerstands der Häftlinge sowie die Quellenproblematik angesichts einer extrem geringen Zahl von Überlebenden.

Seminar II: "Die nationalsozialistische ›Euthanasie‹ im Kontext der Eugenik im 20. Jahrhundert"

2. Semester
Aufbaumodul Holocaust Studies

Das Seminar stellt die nationalsozialistischen Medizinverbrechen in den Kontext der eugenischen Debatten in Europa und den USA seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert und fragt dabei nach den Spezifika in Deutschland. Zur Vorgeschichte der "Euthanasie"-Morde gehören nicht nur die Zwangssterilisationen nach 1933, sondern auch die noch älteren Diskurse über die Vernichtung "lebensunwerten Lebens". Nicht zuletzt werden auch die Versuche der Nationalsozialisten untersucht, den "Gnadentod" in der deutschen Bevölkerung populär zu machen (Film: Ich klage an, 1941), ferner die juristische Aufarbeitung nach 1945 und die lange, bis heute andauernde Tradition eugenischen Denkens insgesamt.

Basismodul Jüdische Geschichte SE: "Jüdische Antworten auf die Moderne" - Dr. Klaus Herrmann:

2. Semester

Ziel des Seminars ist es, die grundlegenden Faktoren herauszuarbeiten, die auf die moderne jüdische Identität eingewirkt haben. Ausgehend von Moses Mendelssohn und der jüdischen Haskala werden Reformen im religiösen und gesellschaftlichen Leben thematisiert und in ihrer Bedeutung für die Frage nach der jüdischen Identität in der Moderne diskutiert. Schwerpunktthemen sind die neuen Richtungen und Strömungen, die das Judentum in der Moderne prägen: neo-orthodox, konservativ, liberal, reformorientiert, säkular und zionistisch, die jeweils in ihrer geschichtlichen Entwicklung verfolgt werden.

Bewerbungsfrist:

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