Informatik 2-Fächer

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
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  • Bachelor
  • Kiel
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    3 Jahre
Beschreibung

Informatik ist die Wissenschaft von der systematischen Informationsverarbeitung - insbesondere der automatischen Verarbeitung mithilfe von Digitalrechnern (Computern). Die Informatik erforscht die grundsätzlichen Verfahrensweisen der Informationsverarbeitung und die allgemeinen Methoden der Anwendung solcher maschineller Verfahren in den verschiedensten Bereichen und versucht, durch Abstraktion und Modellbildung von speziellen Gegebenheiten allgemeine Gesetzmäßigkeiten abzuleiten. Daraus entwickelt sie Standardlösungen für die Anwendung in der Praxis

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Kiel
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Abhängig von den Studiengängen sind unterschiedliche Sprachkenntnisse erforderlich. Folgende Studienqualifikationen werden beispielsweise je nach Studiengang erwartet: * Deutschkenntnisse * gute Englischkenntnisse zum erfolgreichen Umgang mit der Forschungsliteratur * abgeleistetes Fachpraktikum * Lateinkenntnisse im Umfang des Latinums oder des KMK-Latinums. Ein Graecum ist in wenigen Fächern erforderlich.

Themenkreis

Informatik ist die Wissenschaft von der systematischen Informationsverarbeitung - insbesondere der automatischen Verarbeitung mithilfe von Digitalrechnern (Computern). Die Informatik erforscht die grundsätzlichen Verfahrensweisen der Informationsverarbeitung und die allgemeinen Methoden der Anwendung solcher maschineller Verfahren in den verschiedensten Bereichen und versucht, durch Abstraktion und Modellbildung von speziellen Gegebenheiten allgemeine Gesetzmäßigkeiten abzuleiten. Daraus entwickelt sie Standardlösungen für die Anwendung in der Praxis. Sie hilft bei der Verwaltung großer Daten- und Informationsmengen, sie ermöglicht die Steuerung komplexer Produktionsabläufe, sie ist ein wichtiges Hilfsmittel in der Forschung.
Die Informatik befasst sich deshalb mit:
  • der Struktur, der Wirkungsweise, den Fähigkeiten und den Konstruktionsprinzipien von Informationsverarbeitungssystemen
  • Strukturen, Eigenschaften und Beschreibungsmöglichkeiten von Informationen und von Informationsverarbeitungsprozessen
  • Möglichkeiten der Strukturierung, Formalisierung und Mathematisierung von Anwendungsgebieten sowie der Modellbildung und der Simulation.
Dabei spielen Untersuchungen über die Effizienz der Verfahren und über Sinn und Nutzen ihrer Anwendung in der Praxis eine wichtige Rolle.
Informatik ist zusammen mit Nachrichten- und Kommunikationstechnik einer der Grundpfeiler der Informationstechnologie, die wiederum eine der heutigen und zukünftigen Schlüsseltechnologien ist. Die Informationstechnologie hat dabei eine besondere Rolle, weil sie eine Querschnittstechnologie ist, die in vielen unterschiedlichen Technologiebereichen ein wesentliches Hilfsmittel zur Erzielung von Leistungs- und Produktivitätsfortschritten und zur Qualitätsverbesserung ist.
Anwendungsbereiche der Informatik und der Informationstechnik sind z.B. Energieeinsparungen, alternative Technologien, Humanisierung der Arbeitswelt, Verbesserung öffentlicher Dienstleistungen, Verbesserung der Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten, Arbeitszeitverkürzungen usw. Die Weiterentwicklungsmöglichkeiten sind so vielfältig und zahlreich, dass eine enorme Steigerung der Anwendungen und ein Eindringen der Informatik in alle Bereiche von Wirtschaft und Verwaltung und in viele Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens vorauszusehen ist.Das zentrale Anliegen des Informatikstudiums ist die Heranbildung der Fähigkeit, Modelle zur Beschreibung komplexer Systeme zu entwickeln, die wesentlichen Einflussgrößen richtig zu erkennen, für Detailprobleme algorithmische Lösungen systematisch zu finden und praktisch einsatzfähige Anwendungssysteme herzustellen.
Mögliche Berufe und Tätigkeitsfelder
Informatikerinnen und Informatiker sind in folgenden Tätigkeitsbereichen zu finden:
  • in der Datenverarbeitungsindustrie: Entwicklung von Datenverarbeitungssystemen (Entwurf von DV-Anlagen, Entwurf und Herstellung von Programmiersystemen für Betrieb und Anwendung von DV-Anlagen), Entwurf und Entwicklung spezieller Hardware, Konfigurierung von anwenderspezifischen Hardware/Software-Systemen, Tätigkeit in der Unternehmensberatung, Arbeit im Vertrieb und Management, Tätigkeit als Ausbilder
  • beim DV-Anwender: Pflege und Weiterentwicklung von Software (z.B. Betriebssysteme, Datenbanksysteme, Kommunikationssoftware), Beteiligung an System- und Einsatzplanungsaufgaben, Systemanalyse, Entwicklung benutzerspezifischer Anwendungsprogrammsysteme, Tätigkeit als Ausbilder
  • in der Forschung: Mitwirkung an der Weiterentwicklung von Datenverarbeitungssystemen und von neuen Datenverarbeitungsverfahren sowie an der Erschließung neuer Anwendungsgebiete für Rechner
  • in der Ausbildung: Lehre an Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogischen Hochschulen, Gymnasien, Fach-, Berufs- und Gewerbeschulen, Berufsbildungszentren etc.
Nachbar- und Hilfswissenschaften
Logik, Mathematik und die Anwendungsgebiete wie z.B. Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Elektrotechnik, Chemie, Medizin, Physik usw.
Schulische Vorbildung
Grundsätzlich allgemeine Hochschulreife, fachgebundene Hochschulreife.
Sonstige Kenntnisse
Gute Mathematik- und gute Englischkenntnisse.
Aufbau des Studiums
Das Studienfach Informatik kann im Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang gewählt werden. Ein Zwei-Fächer-Bachelorstudium umfasst das Studium zweier Studienfächer im Umfang von je 70 Leistungspunkten, die Anfertigung einer Bachelor-Arbeit im Umfang von 10 Leistungspunkten sowie das Studium eines Profilierungsbereichs im Umfang von 30 Leistungspunkten. Weitere Informationen zu den Studiengangsmodellen und zu den Kombinationsmöglichkeiten im Zwei-Fächer-Bachelorstudium finden Sie im Studieninformationsblatt „Bachelor- und Masterstudiengänge“.

Die Struktur des Zwei-Fächer-Bachelorstudiengangs ist durch die Einteilung der Module in methodenorientierte, systemorientierte und grundlagenorientierte Module festgelegt.
Im ersten Semester werden Programmiermethoden (G1.1) anhand unterschiedlicher Programmiersprachenparadigmen (funktional, deklarativ, imperativ, objektorientiert) vermittelt und in einem Programmierpraktikumsmodul (G1.3L) vertieft.
Im zweiten Semester werden algorithmische Methoden (greedy, dynamic, programming, union-find u.a.) und unterschiedliche Datenstrukturen (G2.1) untersucht und implementiert. Auch hier werden die Verfahren in einem Programmierpraktikumsmodul (G2.3L) vertieft.
Im dritten und vierten Semester werden Digitale Systeme (G1.2) und die Organisation und Architektur unterschiedlicher Rechnersysteme (G2.2) kennen gelernt und in Laborübungen untersucht. Im Softwaremodul (A3.3L) werden die im ersten Semester erworbenen Programmierkenntnisse in einem umfangreichen Softwareprojekt eingesetzt und außerdem zusätzliche Fähigkeiten wie Diskussionsführung in und zwischen den am Projekt beteiligten Arbeitsgruppen, Präsentation von Problemen und Lösungen eingeübt.
Im fünften und sechsten Semester werden schließlich Datenbanksysteme (A4.2) und Betriebssysteme (A3.2) behandelt und wesentliche Kenntnisse, die für den Umgang mit solchen Systemen nötig sind, erworben. Eine theoretische Fundierung der in den Modulen der ersten beiden Semester vermittelten Kenntnisse erfolgt mit den beiden Modulen „Logik für Informatiker“ (A3.4) und „Theoretische Grundlagen der Informatik“ (A4.1). Diese beiden Module rücken die den konkreten Systemen und Methodiken zugrunde liegenden Prinzipien und Strukturen in den Vordergrund und führen die erworbenen Kenntnisse auf einer abstrakten Ebene strukturell zusammen. Auch diese Module enthalten ebenfalls intensive Übungsanteile.
Falls die Bachelorarbeit im Fach Informatik geschrieben wird, geschieht dies in Verbindung mit einem Abschlussprojektmodul. Das Abschlussprojekt baut auf die Kenntnisse und Erfahrungen auf, die mit dem Softwaremodul erworben wurden und ist im Umfang von einem Drittel der Arbeitslast eines Semesters ausgelegt (10 LP). Das Abschlussprojekt bindet die Studierenden aktiv in die Entwicklung eines komplexen Softwaresystems ein, welches i.a. mit einem Forschungsprojekt des betreuenden Lehrstuhls in enger Verbindung steht.

Das Anfertigen der Bachelorarbeit ist eng verzahnt mit der Mitarbeit an einem solchen Projekt. Es wird ein Teilaspekt der Projektarbeit von der Studierenden oder dem Studierenden vertieft, die wissenschaftlichen Grundlagen der benutzten Methoden analysiert und bewertet und die Ergebnisse dargestellt.

Die Module des Zwei-Fächer-Bachelorstudiengangs werden durch Modulprüfungen abgeschlossen. Das Fach Informatik ist erfolgreich abgeschlossen, wenn die oder der Studierende mindestens 70 Leistungspunkte erworben hat und, falls die Bachelorarbeit im Fach Informatik geschrieben wird, diese mit mindestens „ausreichend“ (4,0) bewertet wird.
Jede Modulprüfung besteht aus einer Endprüfung und aus Prüfungsteilleistungen, die während der Lehrveranstaltungen erbracht werden. Sie bestehen aus Hausarbeiten, Laborübungen und Tests. Art, Anzahl und Gewichtung der Prüfungsteilleistungen werden für jedes Modul von der verantwortlichen Lehrkraft festgelegt und den Studierenden zu Beginn der Lehrveranstaltungen des Moduls mitgeteilt. Die Modulprüfungsnote errechnet sich aus dem gewichteten Mittel der einzelnen Noten für die Prüfungsteilleistungen und der Note der Endprüfung.
Praktikumsmodule werden durch mündliche Prüfungen der Praktikumsabschnitte in Form von Vorträgen vor den Praktikumsteilnehmenden in Form von Einzelgesprächen mit dem Modulverantwortlichen geprüft.

Die Regelstudienzeit für den Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang Informatik beträgt 6 Semester.
Studienbeginn zum Winter- oder Sommersemester
Bewerbungsfristen Sommersemester 1. Dezember bis 15. Januar
Für ohne Zulassungsbeschränkungen findet kein Auswahlverfahren statt; damit erübrigt sich eine vorherige Anmeldung oder Bewerbung.

Bitte nutzen Sie vor der persönlichen Einschreibung die Online-Einschreibung zur Datenerfassung !!!!

Ab dem 01. August 2009 können Sie die für die Einschreibung erforderlichen Daten eingeben und online an das Studierendensekretariat senden.

Bei der persönlichen Einschreibung am Schalter müssen Ihre Angaben, Zeugnisse und Unterlagen dann nur noch auf Richtigkeit geprüft werden. Sollten Sie diese Möglichkeit nicht nutzen können müssen Sie den Fragenkatalog am Schalter ausfüllen.

Die Schalter für die Einschreibung sind für Sie an den unten aufgeführten Tagen in der Zeit von 8.30 bis 12.00 Uhr geöffnet.

-am 02. und 03. September: Studienfächer mit dem Abschluss Bachelor 1-Fach

-vom 10. bis 14. September: Studienfächer mit dem Abschluss Bachelor 2-Fächer (Fachergänzung)am 15. September: Studienfächer mit dem Abschluss Bachelor 1-Fach
-vom 16. bis 18. September: Studienfächer mit dem Abschluss Bachelor 2-Fächer (Gym)
-am 21. und 22. September: Studienfächer mit dem Abschluss Master,
Theologie (Diplom; Kirchl. Abschlussprüfung) am 05. Oktober: Promotionsstudiengänge
-am 06. und 07. Oktober: Höhere Fachsemester / alle Abschlüsse

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Der Semesterbeitrag beträgt zur Zeit 101,00 € (incl. Semesterticket). Zurzeit werden keine Studiengebühren an der CAU Kiel erhoben. Der Semesterbeitrag beträgt im Wintersemester 2009/10: 102,00 €.

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