Information Security

Fachhochschule St. Pölten
In St. Pölten (Österreich)

363 
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Wichtige informationen

  • Master
  • St. pölten (Österreich)
  • Dauer:
    2 Jahre
  • Wann:
    September
Beschreibung

AbsolventInnen des Masterstudiengangs Information Security sind in der Lage, sichere Gesamtsysteme zu entwickeln bzw. vorhandene Systeme auf Schwachstellen zu untersuchen und geeignete Gegenmaßnahmen sowohl technischer als auch organisatorischer Natur zu entwerfen.

Wichtige informationen
Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
September
St. Pölten
Matthias Corvinus-Straße 15, 3100, Niederösterreich, Österreich
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Die Zulassung zum Masterstudium Information Security ist ein abgeschlossenes Bachelorstudium mit IT-Elementen von mindestens 60 ECTS, davon müssen mindestens 12 ECTS im Bereich Security oder Software-Engineering enthalten sein.

Was lernen Sie in diesem Kurs?

IT Infrastruktur
Sicherheitstechnologien
Software Engineering
Sicherheitsmanagement
Wirtschaft

Dozenten

Dipl.- Ing. (FH) Thomas Brandstetter, MBA
Dipl.- Ing. (FH) Thomas Brandstetter, MBA
Technologie

Kurzprofil: *Diplomstudium Computer- und Mediensicherheit an der FH Oberösterreich, Campus Hagenberg *anschliessend 4 Jahre Security Consultant für kritische Infrastrukturen und Produktsicherheit im Siemens CERT *Übernahme und Leitung des Hack-Proof Products Programs, Siemens CERT als Program Manager *Berufsbegleitendes MBA-Studium an der Universität Augsburg, Deutschland und Katz Graduate School of Business, USA *Aufbau und Leitung des Siemens Product Cyber Emergency Readiness Teams als Research Group Leader *Geschäftsführer Limes Security GmbH

Themenkreis

Die Ausbildung besteht aus fünf Schwerpunkten:
IT Infrastruktur (Betriebssicherheit und Netzwerksicherheit) Sicherheitstechnologien (Kryptografie und Biometrie)
Software Engineering
Sicherheitsmanagement (IT Compliance und Recht)
Wirtschaft

Im Bereich IT Infrastruktur werden die Kompetenzen für einen sicheren und zuverlässigen Betrieb des Kommunikationsflusses sichergestellt. Dazu gehört das notwendige Wissen für das sichere Design solcher Gesamtsysteme (Daten- und Sprachkommunikationsnetze in Verbindung mit Sicherheitskomponenten), aber auch Wissen, um Sicherheitslücken zu erkennen bzw. zu finden.

Beim Schwerpunkt Sicherheitstechnologien erfolgt einerseits eine Vertiefung in die Kryptografie und andererseits in die Benutzerauthentifizierung. In der Kryptografie werden vor allem Implementierungen und Gesamtsysteme in Unternehmen betrachtet.
In der Benutzerauthentifizierung werden moderne biometrische Verfahren vorgestellt.

Der Bereich Software Engineering betrachtet die Sicherheit der im Internet oder im täglichen Geschäftsprozess verwendeten Applikationen,
da diese von wesentlicher Bedeutung für jedes Gesamtsystem sind. Dazu gehört der gesamte Softwareentwicklungsprozess inklusive Sicherheitszertifizierung genauso wie die entsprechenden Testverfahren bei der Übernahme von Software.

Der Bereich Sicherheitsmanagement hat das Ziel, Sicherheit messbar und überprüfbar zu machen, damit laufend an der Verbesserung gearbeitet werden kann bzw. Schwachstellen erkannt
werden können. Das erfordert umfassende Kenntnisse der gesetzlichen Regelungen und die Fähigkeit, im IT Bereich das zu tun, was dem
Gesamtunternehmen am meisten nützt (Compliance).

Der Bereich Wirtschaft vermittelt das notwendige Grundwissen, um Werteflüsse und Alternativen wertmäßig darstellen zu können. Wenn es darum geht, Sicherheitspolicies einzuführen oder entsprechende Projekte wirtschaftlich zu leiten, sind die AbsolventInnen kompetente GesprächspartnerInnen für Finanzverantwortliche. Sie haben Grundwissen über Prozesse, Managementtechniken und Businesspläne.

Projekte

Steganografie:
Die Steganografie erlaubt eine versteckte (verborgene) Übertragung und Speicherung von Daten. Dies ist z.B. dann wichtig, wenn Kryptografie verboten oder verdächtig ist oder wenn - etwa aus strategischen Gründen -
eine Kommunikation oder Datenspeicherung überhaupt verborgen bleiben soll. Das Ziel des Projektes ist es, konkrete Verfahren oder Prototypen
der Steganografie und der Abwehr steganografischer Angriffe industriell zu erforschen und zu entwickeln. Das Projekt wird gemeinsam mit dem BM für Landesverteidigung, Bundeskriminalamt und der Firma Kapsch durchgeführt.

FaceMoc:
Sowohl die biometrische Authentifizierung als auch Chipkartensysteme (Unternehmenskarten, Bankkarten, e-cards, SIM-Karten etc.) sind
wichtige und stark wachsende Märkte der IT Security. Die Benutzerauthentifizierung erfolgt heute meist mit Passwörtern/PINs. In Zukunft werden aus Sicherheitsgründen verstärkt biometrische
Methoden eingesetzt. Dabei gewinnt aus Sicherheits- und Datenschutzgründen die Speicherung und Prüfung der biometrischen Daten direkt am Chip der Chipkarte große Bedeutung. Dieses so genannte Matching-On-Chip (MOC), d. h. der biometrische Mustervergleich direkt am
Chip der eigenen Karte, ist für den Fingerabdruck technisch gelöst, aber wenig akzeptiert und angewendet. Das Gesicht als biometrisches
Merkmal weist dafür eine wesentlich höhere Akzeptanz auf. Für die Gesichtserkennung ist aber MOC noch ungelöst. Im Forschungsprojekt
FaceMOC werden die bekannten Verfahren und Algorithmen nach der Eignung für MOC analysiert. Das Projekt FaceMOC wird vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) gefördert und vom Studiengang IT Security durchgeführt.

Zahl der Studienplätze pro Jahr: 18

Studiengebühr:
EUR 363,36/Semester + ÖH Beitrag
Auslandssemester an einer internationalen Partnerhochschule möglich und erwünscht

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Studiengebühr: 363,36 EUR pro Semester ÖH-Gebühr wird zusätzlich eingehoben

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