Intel Pentium

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Beschreibung

Intel Pentium und Intel Pentium MMX Der ursprüngliche Intel Pentium ist der Nachfolger des legendären 486ers, den viele andere Prozessor-Hersteller von Intel lizenziert haben, um vom steigenden Computer-Absatz zu profitieren. Anstatt eine weitere fortlaufende Bezeichnung, wie zum Beispiel "586", zu wählen, hat sich Intel für den Namen Pentium entschieden, der sich leichter als Marke schützen lies und den Intel in verschiedenen Abwandlungen immer noch benutzt. Die Version P54C wird bis heute von der NASA und für militärische Zwecke verwendet. Pentium und Celeron sind alte Markennamen, die Intel für seine Prozessoren verwendet. Der Celeron war schon immer ein Intel-Prozessor aus dem Low-Cost-Bereich. Dagegen war Pentium früher der Name für leistungsstarke Intel-Prozessoren. Heute wird dieser Name von Intel für Low-Cost-Prozessoren verwendet. Vermutlich um aus dem positiv besetzten Namen Pentium noch ein wenig Profit herauszuschlagen. Ansonsten hat der aktuelle Pentium mit dem ursprünglichen Pentium nichts zu tun. Intel Pentium (Low-Cost) Mit dem ursprünglichen Pentium hat Intel nicht nur eine neue Prozessor-Generation entwickelt, sondern auch den ATX-Formfaktor für Gehäuse und Motherboards und den internen PCI-Bus für Steckkarten. Außerdem verzichtete Intel auf einen separaten Coprozessor, wie es vorher üblich war.
Der Befehlssatz des Pentiums ist auf die wichtigsten und häufigsten benutzten Operationen reduziert und damit ein typischer RISC-Prozessor. Ebenfalls neu, sind die voneinander getrennten internen Bus-Systeme und voneinander unabhängigen Verarbeitungseinheiten. Das ermöglicht Parallelverarbeitung und damit einen höheren Datendurchsatz. So konnte der Pentium zum Beispiel zwei Befehle gleichzeitig ausführen.
Neben der Erhöhung...

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Intel Pentium MMX

Der Intel Pentium MMX ist nichts weiter als ein Pentium mit zusätzlichen Befehlen für die Verarbeitung von Grafik, Video und Audio. Diese Befehlssatzerweiterung wurde ganz einfach Multi Media Extension genannt und mit MMX abgekürzt. Später fand MMX in die Internet Streaming SIMD Extensions (ISSE) Eingang.

Architektur des Pentium


Die BIU (Bus Interface Unit) ist das Verbindungsstück zwischen Arbeitsspeicher und dem Rest des Prozessors. Sie schickt die Daten im internen Bus zum Cache. Sie unterscheidet dabei zwischen dem Code-Cache für die Anwendungsprogramme und dem Daten-Cache. Beide Caches sind 8 kByte groß. In der MMX-Variante des Pentiums sind die Caches doppelt so groß.
Die Verzweigungskommandoeinheit entscheidet dar√ºber, welche der beiden ALUs den Programmcode ausf√ºhren soll. Sie achtet darauf, dass beide ALUs gleichmäßig mit Programmcode versorgt werden.
Der Puffer holt den Programmcode zum Dekodieren aus dem Cache und übergibt ihn auf Anweisung der Verzweigungskommandoeinheit an eine der beiden ALUs.
Bei Gleitkommazahlen werden die Befehle an die Gleitkommaeinheit übergeben, die in der MMX-Version extra auf die Abarbeitung der 57 Multimediakommandos zugeschnitten ist.
Die beiden ALUs verarbeiten gleichzeitig die Daten, die vom Daten-Cache in das Register transportiert werden. Die ALUs und die Gleitkommaeinheit schicken ihre Ergebnisse zum Daten-Cache und von dort zur BIU.

Übersicht: Intel Pentium (MMX) Prozessor Front-Side-Bus Taktfrequenz in MHz Pentium 50 MHz 75 Pentium 60 MHz 60 / 90 Pentium 66 MHz 100 / 120 / 133 / 150 / 166 / 200 Pentium MMX 66 MHz 166 / 200 / 233 Weitere verwandte Themen:
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