Interdisziplinäre Frühförderung

SRH Fachhochschule für Gesundheit Gera gGmbH
In Gera

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Wichtige informationen

  • Bachelor
  • Gera
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Der Bachelorstudiengang befähigt zu Leitungs- und Organisationstätigkeiten und ist international ausgerichtet. Er erweitert die spezifische Ausbildung derzeitiger Fachkräfte im Feld der frühkindlichen Erziehung durch den fachübergreifenden Fokus familienorientierter Förderung.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Gera
Villa Hirsch, Hermann-Drechsler-Str. 2, 07548, Thüringen, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

#Allgemeine Hochschulreife, fachgebundene Hochschulreife oder die Fachhochschulreife gemäß §§ 60, 63 ThürHG und # Ein mindestens 3-monatiges Vorpraktikum in einer durch das Praktikantenbüro anerkannten Einrichtung des Sozial- und Gesundheitswesens.

Themenkreis

Der von uns konzipierte Studiengang dürfte bundesweit einzigartig sein – und das, obwohl in diesem Bereich ein großer Bedarf an qualifiziertem Fachpersonal besteht. Entsprechend gut sind auch die Aussichten unserer Absolventen. Mit dem Abschluss Bachelor of Arts stehen Ihnen alle Einrichtungen der Frühförderungen offen. Allein in Thüringen gibt es z. Zt. 35 Frühförderstellen, die künftig zu interdisziplinären Frühförderstellen ausgebaut werden müssen. Aber auch Kindertagesstätten kommen für einen interdisziplinären Ausbau in Frage.

Mit dem Studiengang richten wir uns sowohl an Fachkräfte aus teilstationären oder ambulanten Frühfördereinrichtungen als auch an Schulabsolventen und Schulabsolventinnen mit abgeschlossener (Fach-) Hochschulreife. Je nach persönlicher Lebenssituation haben Sie die Wahl zwischen einem Vollzeit- oder einem Teilzeitstudium.

Studieninhalte:

Der Studiengang ist modular aufgebaut und gliedert sich in zwei Abschnitte: Im ersten stehen berufsfeldspezifische Handlungskompetenzen im Vordergrund, der zweite legt Schwerpunkte auf erweiterte Fachkompetenzen sowie auf Management- und wissenschaftliche Kompetenzen.

Der Studiengang IFF will dazu beitragen, in einem zentralen Aufgabenfeld der Eingliederungshilfe und Gesundheitsförderung durch eine verbesserte Ausbildung des Fachpersonals eine Qualitätsverbesserung zu bewirken. Um die spezifischen Ziele des Studiengangs zu erreichen, bieten die einzelnen Module ein breit gefächertes Angebot an theoretischen und praktischen Kompetenzen, die es ermöglichen, an der Schnittstelle zwischen (traditionell pädagogisch-psychologisch orientierter) Eingliederungs- und Jugendhilfe und dem (traditionell kurativ-therapeutisch orientierten) medizinischen System übergreifend zu wirken. Damit werden für künftig stärker transdisziplinär orientierte Arbeitsweisen Grundkompetenzen vermittelt.

Als erweiterte Fachkompetenzen werden hierbei Fähigkeiten vermittelt, die auf der Basis von umfangreichem Wissen über die kindliche Entwicklung den spezifischen Entwicklungsstand von Kindern im Vorschulalter und entwicklungsfördernde und –hemmende Faktoren erkennen lassen und angetan sind, darüber hinaus im Rahmen eines ganzheitlichen Konzeptes spezifische und zielgerichtete Hilfen anzubieten. Ganzheitlich i. S. des SGB IX (§4) bedeutet dabei, dass im Rahmen eines integrativen Ansatzes die Bedürfnisse des Kindes und seiner Familie aus verschiedenen fachlichen Blickwinkeln erkannt und in den Mittelpunkt gestellt werden. Dies beinhaltet eine familien- und wohnortorientierte Arbeitsweise, die der Praxis von in Deutschland überwiegend mobil angebotenen Hilfeangeboten Rechnung trägt.

Über diese erweiterte Fachkompetenz hinaus werden verschiedene Managementkompetenzen aus pädagogischen, medizinischen, juristischen, betriebswirtschaftlichen, psychologischen und soziologischen Disziplinen vermittelt. Dabei wird der Studiengang durchgängig dem Anspruch an die Vermittlung wissenschaftlicher Kompetenzen einerseits sowie der Vermittlung der Fach- und Managementkompetenzen auf wissenschaftlich fundierter Grundlage gerecht.

Ein besonderer Schwerpunkt des Studienganges IFF liegt darin, die Studierenden durch gezielte Module in ihren persönlichen Kompetenzen dahingehend zu stärken, dass sie auch den emotionalen Konfliktfeldern, mit denen sie bei der Begleitung von Kindern mit Behinderungen und Entwicklungsrisiken sowie deren Angehörigen konfrontiert werden, fachlich kompetent gerecht werden können.

Studienmodelle:

  • Vollzeitstudium
  • Teilzeitstudium

Der Teilzeit-Studierende hat die Möglichkeit, bis zu 60 CP durch die Anerkennung des Praxissemesters und eine erfolgreich absolvierte Einstufungsprüfung für den Bereich der „Berufsspezifischen Handlungskompetenzen“ nachzuweisen und damit die Zugangsberechtigung für den zweiten Studienabschnitt zu erwerben.

Studienbeginn jeweils zum Sommersemester am 01. April und zum Wintersemester am 01. Oktober.

Zusätzliche Informationen

Preisinformation:

In diesen Gebühren sind die Aufnahme- und Prüfungsgebühren enthalten.