Interkulturelle Mediation - Eine Einführung

Ikud
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Beschreibung

Sie lernen grundlegende Phasen der Mediation und deren Besonderheiten im interkulturellen Kontext kennen; Konflikte, Konfliktmodelle und Lösungsansätze werden vorgestellt und die speziellen Problematiken beim Aufeinandertreffen zweier (oder mehrerer) Kulturen thematisiert.
Gerichtet an: Das Seminar ist geeignet für Menschen, die in Ihrem Berufsfeld mit interkulturellen Inhalten oder Konfliktlösung zu tun haben, einen umfassenden Einstieg ins Thema suchen und sich für das aktuelle Thema 'Mediation interkulturell' interessieren. Angesprochen sind zudem Mitarbeiter/innen von Unternehmen und Organisationen bzw. Schule und Universität, die im interkulturellen Umfeld arbeiten.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Göttingen
37073, Niedersachsen, Deutschland
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Göttingen
Groner-Tor-Straße 33, 37073, Niedersachsen, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Interesse an interkultureller Konfliktlösung und Mediation.

Meinungen

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Dozenten

Irena Angelovski
Irena Angelovski
Mediation

Themenkreis

Nicht immer gelingt es, interkulturelle Begegnungen konfliktfrei zu gestalten. Häufig kommt es zu Missverständnissen und Konflikten, wenn Menschen unterschiedlicher kultureller Prägung aufeinandertreffen. Eine „Schuld" hat in solchen interkulturellen Konflikten niemand - es sind einfach zwei Welten bzw. zwei „Weltsichten", die aufeinandertreffen. Logische Konsequenz ist wechselseitiges Unverständnis von Handlung und Kommunikation, das sich bis hin zu Streitigkeiten und letztlich Abbruch von Kontakten steigern kann.

In solchen Situationen hilft ein/e Mediator/in. Er oder sie kann durch konstruktive Konfliktlösung aus der vermeintlich ausweglosen Situation eine Win-Win-Situation schaffen, sodass beide Konfliktparteien den Konflikt als Chance für effektive Veränderungen der Beziehungsgestaltung erkennen können. Der Mediator/ die Mediatorin sieht aus der neutralen Position heraus beide Konfliktparteien und kann Lösungsansätze im Gespräch herausarbeiten. Als Vermittler/in im interkulturellen Konflikt sind seitens des Mediators/ der Mediatorin besondere interkulturelle Kompetenz und kulturspezifisches Wissen gefordert. In diesem Einführungsseminar werden Ihnen die grundlegenden Kenntnisse der interkulturellen Mediation vermittelt.

Inhalte

  • Mediation: Die 5 Phasen der Mediation
  • Konflikttypen, -stufen, - merkmale (z. B. Konflikteskalationsmodell nach Glasl)
  • Entstehung von Konflikten und Konfliktlösungsstrategien
  • Interkulturelle Mediation: Grundlagen und Besonderheiten
  • Kulturmodelle, Kulturdimensionen
  • Einführung in die interkulturelle Kommunikation
  • Interkulturelle Konflikte und deren spezielles Setting
  • Neutralität, Rollen und kulturell differierende Rollenverständnisse

Sie lernen

Sie lernen grundlegende Phasen der Mediation und deren Besonderheiten im interkulturellen Kontext kennen; Konflikte, Konfliktmodelle und Lösungsansätze werden vorgestellt und die speziellen Problematiken beim Aufeinandertreffen zweier (oder mehrerer) Kulturen thematisiert.

Die praxisnahe Vorgehensweise führt zu persönlicher kultureller Sensibilisierung und ermöglicht die Auseinandersetzung mit der eigenen Konfliktbiografie.

Mit einer fundierten interkulturellen Konfliktkompetenz können zukünftig Konflikte nicht nur auf der persönlichen Ebene, sondern auch im Hinblick auf kulturelle Prägung zurückgeführt werden. Diese Ebene ist für Situationen in der globalisierten (Arbeits-)Welt ganz grundlegend und eröffnet neue Horizonte für Mediation und Vermittlungsarbeit.

In den Pausen und zwischenzeitlich steht Ihnen ein Informationstisch mit umfangreichen Materialien zur interkulturellen Mediation zur Verfügung.
Alle in dieser Veranstaltung vorgestellten Materialien können von den Teilnehmern später auch für eigene Trainings verwendet werden. Sie erhalten ein ausgearbeitetes Handout der gehaltenen Vorträge.


Methoden

Die Veranstaltung zeichnet sich durch Methodenvielfalt aus. Neben Gruppenarbeiten, Simulationen, Rollenspielen und Kommunikationsübungen vermitteln Ihnen kurze flankierende Vorträge den theoretischen Hintergrund.

Zusätzliche Informationen

Maximale Teilnehmerzahl: 12
Kontaktperson: Alexander Reeb

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