Internationale Rechnungslegung

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Beschreibung

Welche grundsätzlichen Unterschiede bestehen zwischen US-GAAP bzw. IAS und HGB? Wie verändern sich Eigenkapital- und Gewinnausweis durch den Übergang zu US-GAAP bzw. IAS? Welche Gefahren sind mit dem Übergang zu internationalen Rechnungslegungsstandards für Arbeitnehmer verbunden? Wie können Arbeitnehmervertreter die Ergebnisse der internationalen Rechnungslegung als Frühwarnindikatoren nutzen?

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Was lernen Sie in diesem Kurs?

Internationale Rechnungslegung

Themenkreis

Große deutsche Unternehmen erstellen ihren Konzernabschluss zunehmend nach internationalen Bilanzierungsregeln, weil dies vom internationalen Kapitalmarkt gefordert wird. Hintergrund für diese Forderung der internationalen Kapitalmärkte sind die weitgehenden Gestaltungsspielräume, die das deutsche Bilanzierungsrecht den Unternehmen bei der Darstellung des Konzernabschlusses und insbesondere bei der Legung stiller Reserven bietet.

Deshalb müssen auch Unternehmen, die am Neuen Markt gehandelt werden wollen, einen Internationalen Jahresabschluss vorlegen. Außerdem ist es seit kurzem auch erlaubt, den bei Konzernen erforderlichen Konzernabschluss nach international üblichen Rechnungslegungsvorschriften statt nach deutschem Recht (HGB) zu erstellen. Zwar müssen die Unternehmen weiterhin auch Einzelabschlüsse nach HGB erstellen, doch werden diese für die Steuerung der Unternehmen zunehmend an Bedeutung verlieren. Statt dessen werden die internen Controllingsysteme der Konzerne auf den Daten der internationalen Abschlüsse aufbauen.

Als Standards für internationale Rechnungslegung werden zurzeit die in den USA für börsennotierte Unternehmen anzuwendenden US-GAAP (Generally Accepted Accounting Principles) sowie die von einem internationalen Standardisierungsrat erlassenen IAS (International Accounting Standards) diskutiert. Da die US-Börsenaufsichtsbehörde die IAS zurzeit nicht anerkennt, haben sich die meisten deutschen Unternehmen wegen der überragenden Bedeutung des US-Kapitalmarkts für die US-GAAP entschieden.

Arbeitnehmervertreter in Aufsichtsräten und Wirtschaftsausschüsse müssen sich deshalb mit den nach internationalen Standards erstellten Jahresabschlüssen und mit den auf diesen beruhenden Steuerungsdaten auseinandersetzen. Neben der grundsätzlichen Kenntnis der Zusammenhänge geht es in der Anfangsphase vor allem um die Veränderung des Konzernabschlusses durch den Übergang vom HGB auf US-GAAP bzw. IAS.

Schulungsleistungen der forba

Die forba-Partner führen Schulungen zu den US-GAAP bzw. den IAS durch, bei denen folgende Fragen behandelt werden:

  • Welche grundsätzlichen Unterschiede bestehen zwischen US-GAAP bzw. IAS und HGB?
  • Wie verändern sich Eigenkapital- und Gewinnausweis durch den Übergang zu US-GAAP bzw. IAS?
  • Welcher Zusammenhang besteht zwischen dem Übergang zur internationalen Rechnungslegung und der zunehmenden Orientierung des Managements an Aktionärsinteressen (Sharholdervalue-Orientierung)?
  • Wie sehen konzerninterne Steuerungssysteme aus, die auf den Daten der internationalen Rechnungslegung basieren?
  • Welche Gefahren sind mit dem Übergang zu internationalen Rechnungslegungsstandards für Arbeitnehmer verbunden?
  • Wie können Arbeitnehmervertreter die Ergebnisse der internationalen Rechnungslegung als Frühwarnindikatoren nutzen?

Die Seminardauer beträgt i.d.R. 1 - 3 tage.

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Für die Erstellung der themenbezogenen Teilnehmerunterlage rechnen wir fallweise je nach Umfang und Aufwand eine Kostenerstattung zwischen 25,-- € und 50,-- € ab.