IPv4-Konfiguration mit dem Netzwerk-Manager wicd-curses (Raspberry Pi)

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Beschreibung

IPv4-Konfiguration mit dem Netzwerk-Manager wicd-curses (Raspberry Pi) "wicd-curses" ist ein grafischer Netzwerk-Manager, der alle wichtigen Informationen in einer Benutzeroberfläche darstellt, die mit der Tastatur bedient werden muss. Wer sich mit dem Editieren von Text-Dateien schwer tut, für den kann das eine Alternative sein.

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Themenkreis

Aufgabe
  1. Installieren Sie den Netzwerk-Manager.
  2. Konfigurieren Sie mit dem Netzwerk-Manager die Ethernet-Schnittstelle.
Lösung: wicd-curses installieren

Zuerst muss man "wicd-curses" installieren:

sudo apt-get install wicd-curses Lösung: wicd-curses konfigurieren

Danach führt man das Tool einfach aus.

sudo wicd-curses

Anschließend wird die Benutzeroberfläche dargestellt, die im wesentlichen aus einer Liste der verfügbaren kabelgebundenen und kabellosen Netzwerke besteht.

"wicd-curses" muss man mit der Tastatur bedienen. Allerdings zeigt ein Menü im unteren Teil des Fensters mögliche Eingaben an.
Mit den Pfeiltasten hoch und runter kann man das Netzwerk auswählen. Mit der "Pfeiltaste nach rechts" kann man den aktuell ausgewählten Eintrag bearbeiten.

Hier erfolgen die Einstellungen für IP, Subnetzmaske und DNS. Hier kann man auch festlegen, wenn eine Verbindung zu einem Netzwerk automatisch hergestellt werden soll.
Es handelt sich hierbei um eine Beispiel-Konfiguration. Sie einfach auszuprobieren ist nicht sinnvoll. Man sollte vorher klären, was man hier eintragen muss und nicht irgendwie herumprobieren. Hilfreich ist es, wenn man nachschaut, was andere Clients im eigenen Netzwerk haben. Bei der Vergabe der IP-Adresse muss man jedoch darauf achten, dass man eine wählt, die NICHT verwendet wird. Ansonsten wird es zu Verbindungsproblemen im Netzwerk kommen.
Mit "F10" bestätigt man die Einstellungen. Mit "C" wird die aktuell ausgewählte Verbindung hergestellt. Mit "Q" kann man "wicd-curses" beenden.

Zum Verständnis: "wicd-curses" ist ein Netzwerk-Manager. Er stellt Verbindungen zu bekannten Netzwerken her und baut sie auch selbständig ab. Hierzu muss man wissen, dass "wicd-curses" die Konfiguration in der "/etc/network/interfaces" beim "Management" ignoriert.
Um Probleme zu vermeiden kann es hilfreich sein in dieser Datei alle Interfaces von "static" oder "dhcp" auf "manual" umzustellen.

Hinweis: Konfiguration von "wicd-curses" per SSH

Die Konfiguration von "wicd-curses" hat leider einen Nachteil, wenn man es per SSH macht. Wenn die Verbindung zu einem Netzwerk mit "C" aufgebaut wird, dann geht die aktuelle Verbindung außer Betrieb. Das merkt man aber erst mal nicht. Es ist nur merkwürdig, dass das Tool keine Tastatureingabe mehr annimmt. In dem Fall wurde die Ethernet-Verbindung beendet, aber der eigene SSH-Client hat das noch nicht gemerkt, weil der SSH-Server auf dem Raspberry Pi die Verbindung nicht ordnungsgemäß beendet hat. Üblicherweise bricht der SSH-Client die Verbindung nach einiger Zeit mit der Fehlermeldung "Write failed: Broken pipe" selber ab. Es handelt sich dabei um eine Fehlermeldung, die durch den Timeout ausgelöst wird.
Sofern die Konfiguration richtig war sollte es möglich sein, auf die statische IPv4-Adresse eine Verbindung aufzubauen.

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Hinweis: Dieses Tutorial ist Teil einer Aufgaben und Übungen mit dem Raspberry Pi-Reihe, die für Lern- und Ausbildungszwecke erstellt wurde. Die dargestellte Lösung ist Teil einer konkreten Aufgabenstellung, die Schüler, Auszubildende und Studenten, lösen sollen. Deshalb muss der hier aufgezeigte Weg nicht der Optimalfall sein.


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