Kali Linux auf dem Raspberry Pi installieren

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Beschreibung

Kali Linux auf dem Raspberry Pi installieren Kali Linux ist ein Werkzeugkoffer für Hacker, Pentester und IT-Security-Spezialisten, die Netzwerke auf den Zahn fühlen wollen. Der Raspberry Pi hat nicht wie andere Computer einen festen Datenspeicher, von dem er bootet. Der Bootvorgang erfolgt von einer SD-Speicherkarte, die vorher mit einem Image beschrieben werden muss. Das Image ist üblicherweise ein vorinstalliertes Betriebssystem. Das heißt, das Image wird auf die SD-Karte geschrieben in den Raspberry Pi gesteckt und per Steckernetzteil an den Strom angeschlossen. Nach ein paar Sekunden steht dann ein voll funktionsfähiges Betriebssystem zur Verfügung.
Ein solches fertiges Image gibt es von Kali Linux auch für den Raspberry Pi.

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Themenkreis

Aufgabe
  1. Die Entwicklerfirma von Kali Linux bietet verschiedene Images für unterschiedliche Systeme an. Wählen Sie ein geeignetes Image für den Raspberry Pi (2) aus.
  2. Laden, entpacken und schreiben Sie das Image auf eine SD-Karte.
  3. Nehmen Sie Kali Linux auf dem Raspberry Pi in Betrieb.
  4. Nehmen Sie eine Erstkonfiguration vor.
Lösung
  1. Gehen Sie auf die Webseite von Kali Linux.
  2. Laden Sie dort das aktuelle Image für den Raspberry Pi herunter.
  3. Entpacken Sie die komprimierte Archiv-Datei (unter Windows z. B. mit 7-Zip).
  4. Schreiben Sie das Image auf eine SD-Karte (4 GByte reichen).
  5. Nehmen Sie damit einen Raspberry Pi in Betrieb (braucht länger als Raspbian).
  6. Das Passwort des Benutzers "root" ist "toor".

Das ISO-Image für eine Live-CD oder einen Live-USB-Stick befindet sich hier.

Lösung: Erstkonfiguration

Das Passwort des Benutzers "root" ist "toor". Nach dem ersten Login sollte man das Passwort ändern.

passwd

SSH-Schlüssel löschen und neu erstellen:

sudo rm /etc/ssh/ssh_host_* sudo dpkg-reconfigure openssh-server sudo service ssh restart

Software-Aktualisierung:

sudo apt-get update sudo apt-get upgrade

Hinweis: Es stellt sich die Frage, ob man nach der ersten Software-Aktualisierung jemals wieder eine vornehmen sollte. Die Problematik ist, dass man mit einem möglichst stabilen Software-Stand arbeiten will. Nach einem Upgrade muss der Software-Stand nicht zwangsläufig stabil sein. Es kann zwar sein, dass man dadurch bessere Software bekommt, aber die kann auch fehlerbehaftet oder sich im Funktionsumfang fundamental geändert haben.
Man muss sich klar machen, was man will. Möchte man immer die neuste Software mit neuen Features und Fehlerbeseitigungen? Dann muss man auch damit rechnen, dass das eine oder andere Tool nach längerer Zeit vielleicht anders funktioniert. Oder man lässt alles, auch über Jahre, unverändert und arbeitet dafür mit einem System, dass immer funktioniert.
Das dümmste, was passieren kann ist, dass man nach einem Upgrade einen Pentesting-Auftrag bekommt und den nicht ausführen kann, weil das System nicht wie gewohnt funktioniert. Und das nur, weil man unbedingt ein Upgrade machen musste.

Lösung: Software installieren

Einschränkend muss man sagen, dass das Image für den Raspberry Pi eine abgespeckte Version ist, die weniger Tools mitbringt. Allerdings ist das für den Anfang ausreichend. Was fehlt, lässt sich in der Regel per "apt-get" leicht nachinstallieren.

Wenn man später mit der grafischen Benutzeroberfläche arbeitet empfiehlt es sich LXTerminal zu installieren. Dieses Terminal erlaubt es mehrere Terminal-Reiter zu öffnen. Das kann für das eine oder andere Hacking oder Pentesting von Vorteil sein.

apt-get install lxterminal Lösung: Die grafische Benutzeroberfläche starten

Kali Linux auf dem Raspberry Pi startet typischerweise auf der Konsole. Zuerst muss man sich einloggen und danach die grafische Benutzeroberfläche "xfce" starten.

startx Weitere verwandte Themen:
  • Betriebssystem für den Raspberry Pi auf eine SD-Speicherkarte (SD- oder SDHC-Card) installieren
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  • Kali Linux und Raspberry Pi

Hinweis: Dieses Tutorial ist Teil einer Aufgaben und Übungen mit dem Raspberry Pi-Reihe, die für Lern- und Ausbildungszwecke erstellt wurde. Die dargestellte Lösung ist Teil einer konkreten Aufgabenstellung, die Schüler, Auszubildende und Studenten, lösen sollen. Deshalb muss der hier aufgezeigte Weg nicht der Optimalfall sein.


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