Klassische Archäologie

Freie Universität Berlin
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  • Master
  • Berlin
  • Dauer:
    2 Jahre
Beschreibung

Der Studiengang strebt neben der fachspezifischen eine fachübergreifende Ausbildung zur Erweiterung der eigenen wissenschaftlichen Kompetenz an. Durch die Möglichkeit einer Schwerpunktbildung im didaktischen und interdisziplinären Bereich können kommunikative Kompetenzen in der Öffentlichkeitsarbeit erworben werden. Durch die Möglichkeit eines integrierten Auslandsaufenthalts vermittelt er zudem interkulturelle Kompetenz und berufsorientierte Fremdsprachenpraxis (z. B. in Englisch, Französisch, Italienisch, Neugriechisch, Russisch, Spanisch oder Türkisch).

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Berlin
Otto-Von-Simson-Str. 7 Und 11, 14195, Berlin, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

* Bachelorabschluss im Studiengang Altertumswissenschaften mit dem Schwerpunkt Klassische Archäologie oder ein gleichwertiger anderer Hochschulabschluss, der dem Inhalt und der Struktur des genannten Bachelorstudiengangs der Freien Universität Berlin entspricht, * Nachweis des Latinums oder Graecums oder der Nachweis eines gleichwertigen Kenntnisstands der Lateinischen oder Altgriechischen Sprache, * Sprachnachweis in einer modernen Fremdsprache: Englisch, Französisch oder Italienisch (Niveau B2 GER).

Themenkreis

Studieninhalte:

(1) Der Masterstudiengang Klassische Archäologie baut inhaltlich auf einem vorausgegangenen Bachelorstudiengang auf, ist aber stärker forschungsorientiert und führt zur Vertiefung fachlichen Wissens.


(2) Die Klassische Archäologie ist die Wissenschaft von der materiellen Hinterlassenschaft der griechischen und römischen Kultur des Altertums (ca. 1500 v. Chr. bis 500 n. Chr.). Sie erforscht außerdem die Vorläufer und die Nachwirkungen dieser Kulturen, deren Randgebiete und die Beziehungen zu benachbarten Kulturen. Geographisch umfasst die Klassische Archäologie zunächst Griechenland, das westliche Kleinasien und Italien, darüber hinaus das gesamte Mittelmeergebiet und die angrenzenden Regionen, soweit sie mit der griechischen und römischen Kultur in Verbindung gestanden haben.

(3) Das Spektrum der zu erforschenden Gegenstände ist breit gefächert und reicht von exzeptionellen Kunstwerken bis zu Alltagsobjekten und von großen Architekturensembles bis zu zunächst unscheinbaren archäologischen Funden und Befunden. Doch spielen die in großer Zahl überlieferten Bildwerke wegen ihres symbolisch verdichteten Informationsgehaltes eine besondere Rolle. Zur Interpretation der materiellen Kultur hat das Fach vielfältige Methoden und Techniken ent- wickelt. Neben der formalen Bestimmung und chronologischen Einordnung gilt es, die Funde und Befunde durch systematischen Vergleich in ihren spezifischen Eigenarten besser zu verstehen und durch eine gatungs- oder epochenübergreifende Analyse in einen größeren Kontext einzuordnen. Damit wird das Ziel verfolgt, durch die Erforschung gegenständlicher Zeug- nisse die konkreten historischen und kulturellen Verhältnisse und Prozesse zu rekonstruieren und die antike Kultur in ihrer Differenziertheit und Komplexität zu verstehen. Schließlich soll die Antike vor dem Hintergrund ihrer Rezeption und Transformation in der Nachantike als Bestandteil der modernen Kultur begriffen werden.

(4) Zu den Ausbildungsschwerpunkten zählen:
1. Vertiefung des Wissensfundus u. a. im Bereich der Denkmälerkenntnis, der Materialkunde, der Ikonografie und Bildersprache, der Historischen Geografie und Topografie sowie der sozialen und kulturellen Grundlagen der antiken Gesellschaften.
2. Selbstständige und kritische Auseinandersetzung mit archäologischen Forschungsansätzen wie z. B. der kunstgeschichtlichen Analyse und Ikonologie, Hermeneutik und Wissenschaftsgeschichte.
3. Anwendung aktueller kulturhistorischer Modelle und Theorien für die Interpretation archäologischer Befunde (z. B. Theorien der Akkulturationsforschung, der Gender Studies, der Medienwissenschaften, der Raumanalyse).
4. Einführung in die Quellen und Arbeitsmethoden benachbarter altertumskundlicher und kunsthistorischer Wissenschaften.
5. Berufspraxisorientierte Anwendung des erlernten Fachwissens, einschließlich Anwendung von Fremdsprachenkenntnissen.

Aufbau und Gliederung:

(1) Der Masterstudiengang Klassische Archäologie gliedert sich in
1. das Kernfach ,
2. den Komplementären Bereich ,
3. einen integrierten Auslandsaufenthalt .
(2) Das Lehrangebot ist in inhaltlich definierte Einheiten (Module) gegliedert, die in der Regel zwei thematisch aufeinander bezogene Lehr- und Lernformen umfassen. Über Inhalte und Qualifikationsziele, Lehr- und Lernformen, den zeitlichen Arbeitsaufwand, die Formen der aktiven Teilnahme, die Regeldauer und die Angebotshäufigkeit informieren für jedes Modul die Modulbe-schreibungen (Anlage 1).

(3) Im Kernfachbereich Klassische Archäologie werden folgende Module angeboten:
1. Methodisches Modul A
2. Methodisches Modul B
3. Methodisches Modul C
4. Hermeneutisches Modul A
5. Hermeneutisches Modul B
6. Hermeneutisches Modul C
7. Didaktisches Modul

8. Interdisziplinäre Perspektiven für die Klassische Archäologie

Die Module gemäß Ziffer 7 und 8 sind obligatorisch. Von den Modulen gemäß Ziffer 1 bis 3 und 4 bis 6 sind jeweils zwei zu absolvieren.

(4) Der Komplementäre Bereich im Umfang von 10 Leistungspunkten (LP) erweitert das fachwissenschaftliche Spektrum. In Ergänzung der Module des Kernfachs soll der Komplementäre Bereich den Studentinnen und Studenten ein erweitertes qualifikatorisches Profil verschaffen. Er dient bevorzugt dem Erwerb einer Alten Sprache oder vertiefter Kenntnisse aus einem altertumswissenschaftlichen Masterstudiengang (z. B. Ägyptologie, Geschichte und Kultur Altvorderasiens, Geschichtswissenschaft mit Schwerpunkt Alte Geschichte, Klassische Philologie, Prähistorische Archäologie) beziehungsweise nach Angebot aus einem anderen Mas- terstudiengang (z. B. Kunstgeschichte im globalen Kontext mit den Schwerpunkten Europa und Amerika, Reli- gionswissenschaft, Geografie). Der Komplementäre Bereich ist gemäß den Regelungen der in dem jeweiligen Masterstudiengang geltenden Studien- und Prüfungs- ordnung zu wählen.

Bewerbungszeitraum: Nur für das 1. Fachsemester: 15.04.-31.05. (zum Wintersemester), nur für das höhere Fachsemester: 01.07.-15.08. (zum Wintersemester) und 01.12.-15.02. (zum Sommersemester)

Studienbeginn: Wintersemester

Studiensprachen: Deutsch

Regelstudienzeit: 4 Semester

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Semesterbeitrag 251,68 Euro