Klassische Homöopathie Aufbaukurs

Akademie zur Berufsausbildung für Heilpraktiker GbR
In Berlin

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Wichtige informationen

  • Kurs
  • Berlin
  • Dauer:
    12 Monate
Beschreibung

Vertiefung theoretischer Homöopathie-Kentnisse sowie Sicherheit und Routine in der selbständigen Behandlung von Patienten.
Gerichtet an: Heilpraktiker, Ärzte

Wichtige informationen Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Berlin
Handjerystraße 22, 12159, Berlin, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Teilnahmevoraussetzung ist der Abschluss des Grundkurses Homöopathie an der ABfH oder eines vergleichbaren Kurses sowie die Heilpraktikererlaubnis oder Approbation als Arzt.

Themenkreis

Der Aufbaukurs Homöopathie versteht sich als Bindeglied zwischen homöopathischer Fachausbildung und homöopathischer Praxis. Er vertieft Materia Medica und Methodik aus dem Grundkurs unter den praktischen Gesichtspunkten der Patientenarbeit. Dafür steht den Teilnehmern die Lehrpraxis "Arche medica" zur Verfügung.

Der Abschluss des Aufbaukurses befähigt dazu, sich bei der Stiftung Homöopatiezertifikat (SHZ) als Therapeut in Klassischer Homöopathie zertifizieren zu lassen.

Lehrpraxis Arche medica

Die Lehrpraxis „Arche medica“ schließt die Lücke zwischen dem Abschluss des Homöopathie Grundkurses und dem Sprung in die eigene Praxis. Die Schüler behandeln eigene Patienten unter Aufsicht erfahrener Dozenten und können sich unter kostengünstigen Rahmenbedingungen einen ersten Patientenstamm aufbauen.

Die ABfH stellt den Teilnehmern für die Lehrpraxis „Arche medica“ Praxisräume zur Verfügung, deren Nutzung im Schulgeld mit inbegriffen ist. Zusätzlich hat die ABfH eine passwortgeschützte Supervisionsgruppe im Internet eingerichtet. Dort können die Teilnehmer ihre Patiententermine eigenständig online vergeben, anonymisierte Falldokumentationen zur Diskussion einstellen, E-Mails verschickt oder sich über das Forum austauschen.

Die Teilnehmer dokumentieren Fallaufnahme (Anamnese) und Behandlung schriftlich und arbeiten den Fall zu festgelegten Zeiten in Seminarform mit dem supervisierenden Dozenten und den anderen Teilnehmern nach. Sie können bei Problemen Ihren Supervisor (fachliche Aufsichtsperson) den Fall vortragen und fachliche Unterstützung erhalten.

Die Lehrpraxis ist in den einjährigen Homöopathie Aufbaukurs integriert. Jeder der Teilnehmer soll in der Zeit circa zehn Fälle und deren Behandlungsverläufe dokumentieren. Durch die schriftliche Dokumentation und nachfolgende Diskussion profitieren Sie von den Erfahrungen der anderen, so dass Sie durch diesen Multiplikationseffekt quasi im Zeitraffer wertvolle Erfahrungen sammeln. Zu jedem dokumentierten Fall kann der Patient persönlich vorgestellt und befragt werden – authentischer als jedes Videotape.

Für die Behandlungskosten gibt es eine einheitliche Regelung. Auf diese Weise wird der Therapeut realistisch auch mit organisatorischen und finanztechnischen Problemen einer professionellen Praxisführung vertraut. Fehleinschätzungen zu den Risiken der späteren Praxiseröffnung werden erheblich vermindert. Der Therapeut zahlt im Rahmen der Lehrpraxis „Arche medica“ für Praxisbenutzung und Supervision und darf die erwirtschafteten Einnahmen einbehalten.

Wenn der Therapeut nach Ablauf der Supervision in seine eigene Praxis überwechselt, nimmt er selbstverständlich sein Klientel mit.

Portraits der 120 wichtigsten Arzneien gemäß Anhang C der Ausbildungsinhalte und Lernziele der SHZ (u.a. Schlangen- und Spinnengifte, Insekten, Reptilien, Nosoden, Carbonate, Phosphate, Sulfate, Halogene, Nitrate, Metalle, Säuren, Gewürze und Genussmittel, Nachtschattengewächse, Rauschdrogen etc.)

Seit Anbeginn der Homöopathie – das heißt seit nunmehr über 200 Jahren – stellen sich die Homöopathen die Frage: Wie lerne ich die Arzneimittel? Allein von Sulfur sind mehr als 10.000 Prüfungssymptome bekannt. Sicherlich helfen die Datenbanken der Computer, die Übersicht nicht zu verlieren. Doch die Maschine kann den sich einfühlenden homöopathischen Heilkünstler nicht ersetzen: Was bleibt, ist die Frage nach dem individuellen Kern eines jeden homöopathischen Arzneimittels. Constantin Hering, einer der größten Homöopathen, sagte: Mit dem Arzneimittelbild ist es wie mit einer fremden Stadt – mit einem Stadtplan findet man sich schnell zurecht – um sich auszukennen, muss man darin leben...

An der ABfH lernen Sie, wie Sie sich nach der bewährten Hering´schen Methode die Arzneimittelbilder Schritt für Schritt erschließen. Zuordnung nach Arzneimittelfamilien, nach chemischen Verbindungen werden dazu ebenso eingesetzt wie zahlreiche Praxisfälle, um die homöopathischen Mittelbilder anschaulich zu machen

Homöopathische Differentialdiagnosen der wichtigsten Akutindikationen

  • Obere und untere Atemwege (HNO und Bronchien)
  • Gastrointestinalsystem (Übelkeit/Erbrechen, Kinetosen, Diarrhoe)
  • Urogenitaltrakt (HWI, Klimakterium, Geburt)
  • Bewegungsapparat
  • Verletzungen und akute Notfälle (Verbrennungen, Prellungen und Verstauchungen, Wunden, Sonnenstich)

Gerade mit der Behandlung akuter Erkrankungen kann sich der homöopathische Praktiker einschlägige Erfolgserlebnisse verschaffen. Gefordert ist hier die Fähigkeit, in kurzer Zeit eine Differenzierung der in Frage kommenden Arzneien durchzuführen – selbstverständlich auf Boden einer individuellen Anamnese und Repertorisation.


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