Konflikttheorien in der Mediation

Universität Heidelberg - Wissenschaftliche Weiterbildung
In Heidelberg

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  • Seminar
  • Anfänger
  • Heidelberg
  • 12 Lehrstunden
  • Dauer:
    2 Tage
Beschreibung

Mediatoren in Ausbildung.
Methodisch lebt das Seminar wie gewohnt vom Wechsel zwischen theoretischen Inputs und Demonstrationen des Kursleiters, Rollenspielen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Selbsterfahrungsübungen.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Heidelberg
Bergheimer Straße 58 A, Gebäude 4311, 2. Og, 69115, Baden-Württemberg, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Grundkenntnisse in der Mediation.

Was lernen Sie in diesem Kurs?

Mediation
verhandeln
Konfliktlösung

Dozenten

Thomas Rüttgers
Thomas Rüttgers
Mediation, Recht, Konfliktmanagement

ist Diplomjurist, Psychologe, ausgebildeter Körperpsychotherapeut und Traumatherapeut (Hakomi). Seine Mediationsausbildung erhielt er am Community Mediation Service-Center (CMS) in Boulder, USA und am Heidelberger Institut für Mediation (HIM). Tätigkeitsschwerpunkte sind die Erwachsenenpsychotherapie, Paartherapie und Mediation. Seit 2001 ist er als Mediator und Konfliktmanager tätig. Seit 2004 arbeitet er als Psychologe in freier Praxis, in Beratungsstellen für Ehe-, Familien- und Lebenskonflikte sowie als Dozent bei verschiedenen Weiterbildungseinrichtungen. Er ist Mitglied der BAFM.

Themenkreis

Konflikte zwischen Menschen haben mehrere Dimensionen: individuelle Persönlichkeit, Beziehungsebene, Sachebene und Umfeld. Durch diese Vielschichtigkeit tendieren Konflikte dazu, sich dynamisch zu entwickeln – sich auszuweiten, grundsätzlicher zu werden und andere mit hineinzuziehen. Insbesondere, wenn eigene Gerechtigkeitsvorstellungen betroffen sind. Je nach Konfliktstufe (niederschwellig bis hocheskaliert) können daher unterschiedliche Vorgehensweisen in der Mediation erforderlich sein.

Das Seminar soll dazu beitragen, die Konfliktdynamiken besser zu verstehen und das Handeln in der Mediation aus diesem Verständnis heraus zu verbessern. Dazu werden die TeilnehmerInnen verschiedene Konfliktmuster kennenlernen und die damit verbundenen Bedürfnisse und Gefühle der Konfliktpartner ergründen. Neben dem professionellen Blick auf die Medianten stehen auch die eigene Haltung zu Konflikten und unser persönlicher Umgang damit im Fokus des Seminars.

Im Seminar werden folgende Themen behandelt:
Theorie des sozialen Konflikts
zentrale und periphere Anteile (Teilsysteme) sozialer Konflikte
Lösungsresistenz: emotionale Barrieren und strukturelle psychologische Veränderungen im Konflikt als Hindernis bei der Konfliktlösung
Konfliktstile und Konfliktmuster der Medianten
dyadische Machtungleichgewichte

Methodisch lebt das Seminar wie gewohnt vom Wechsel zwischen theoretischen Inputs und Demonstrationen des Kursleiters, Rollenspielen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Selbsterfahrungsübungen.


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