Kultursensible Altenpflege: Alter- und Pflegebedürftigkeit muslimischer Migranten

Janzir Consult
In Hannover, Stuttgart und Frankfurt Am Main

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Beschreibung

Erkennen möglicher Verbesserungen im Umgang mit pflegebedürftigen muslimischen Migranten. Multiplikator: Teilnehmer sollen das Wissen im Unternhemen weitergeben können.
Gerichtet an: Pflefer und Pflegerinnen, Pfelegdienstleiter

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Frankfurt Am Main
Hessen, Deutschland
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Hannover
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Keine

Dozenten

Amin -2 Janzir
Amin -2 Janzir
Arabische Patienten

Herr Janzir stammt aus einer deutsch-arabischen Ehe, ist mit zwei Muttersprachen und jeweils mehrjährigen Aufenthalten in Deutschland und Jordanien aufgewachsen, wodurch er mit den Sitten, Gebräuchen und Umgangsformen beider Kulturen, der deutschen und der arabischen, sehr vertraut ist, was Herrn Janzir neben seinen Erfahrungen, Recherchen und Beratungstätigkeiten eine stabile Basis für seine Beratungsdienste gab. Komplettes Profil siehe "Arabische Patienten Seminarbeschreibung PDF"

Lilia Chalghoumi
Lilia Chalghoumi
Interkulturelle Beraterin / Politikwissenschaftlerin

Politikwissenschaftlerin M.A. Lilia Chalghoumi Interkulturelle Beraterin

Themenkreis

Mit unserem Workshopangebot – „Alter und Pflegebedürftigkeit in der islamischen Kultur“ wollen wir dem abstrakten Begriff der kultursensiblen Altenpflege eine konkrete Gestalt geben und in die alltägliche Arbeitspraxis des Personals einbetten. Ziel ist es Optimierungsmöglichkeiten zu erörtern, welche für die Mehrheit ALLER Pflegebedürftigen eine Bereicherung sind.

Modul 1: Interkulturelle Kompetenz- konkret und verständlich

  • Ökonomische Aspekte der interkulturellen Qualifizierung von Mitarbeitern /Diversity Konzept
  • Migration: Geschichte, Zahlen, Fakten
  • Vorurteile: Positive und negative Vorurteile + Selbstreflexion
  • Jeder hat „Vor - Urteile“ / Negative Auswirkung von Vorurteilen / Vorurteile positiv nutzen?
  • Vorurteile über Islam und pflegebedürftige muslimische Migraten / Vorurteile pflegebedürftiger muslimischer Mirganten über uns
  • Begriffe „Kultur“ und „Kultursensibel“: Angewandte Menschlichkeit, keine drückende Theorie
  • Aufbrechen der Vorstellungen einer homogenen nationalen Kultur
  • Bedeutung / Funktion der Emotionen
  • Kulturelle Besonderheiten im emotionalen Erleben /Ausdruck
  • Bedeutung der Empathiefähigkeit in der Pflegebeziehung
  • Hintergründe /Auswirkungen reduzierter Sozialkompetenz

Modul 2: Fachkompetenz Interkulturelle Altenpflege

  • Islam vs. Gelebter Islam:
    • Gradwanderung zwischen Anspruch und Alltag
    • Einfluss von Urbanität, Bildungsgrad und Traditionen
  • Lebenswelten und soziale Netzwerke von MigrantInnen:

o Geschlechter Beziehungen in islamisch geprägten Kulturen / Männliche & weibliche Rollenbilder

o Erfahrungen in der familiären Sozialisation: Die Rolle der Tochter / des Sohnes

  • Kulturell bedingte Bedürfnisse / Rituale:

o Hygiene und Sauberkeit: Erfahrungen aus den Herkunftsfamilien & Reflektion für die Altenpflege

o Essen: Kulturspezifische Essgewohnheiten

o Religiöse und traditionelle Feste

  • Einstellungen und Verhaltenstendenzen bezüglich Krankheit, Leid und medizinischem Personal

o Verlusterfahrungen älterer Menschen durch Migration, Krankheit & Alterungsprozesse

o Bedeutung von biographischer Arbeit für kultursensible Altenpflege

  • Einstellungen zum Sterben / Tod / Bestattungsrituale

o Zwischen erlebtem Leid und Hoffnung auf transzendente Erlösung

o Trost, Trauer und Abschied / Religiöse Bestattung

  • Resümee: Ausarbeitung der anwendbaren Informationen.

o Was kann ich davon in meiner alltäglichen Arbeit anwenden?

o Wo benötigen wir Mithilfe von der Heimleitung?

o Ideen sammeln und Mut zur Anwendung vermitteln.

Modul 3: Mentale Interkulturelle Kompetenz

  • Gesellschaftlich verbreitete Denkweisen bezüglich Migranten mit islamisch geprägten Migrationshintergrund
  • Beziehung zum Patient: Selbstreflexion / Mögliche Wege zur Überwindung beziehungshinderlicher Barrieren
  • Kommunikation

o Verständigungshilfen bei Sprachbarrieren

o Dolmetscherdienste

  • Integration der Kultursensiblen Altenpflege im bisherigen Geschäftskonzept

o Bestandaufnahme: Vorhandene Infrastruktur, mögliche Verbesserung

o Personaldiversität: Ressourcen erkennen und nutzen

o Multikulturelle oder parallele Wohnbereiche?

o Beratungsangebote für Kunden und Angehörige

  • Resümee: Ausarbeitung der anwendbaren Informationen.

o Was kann ich in meiner Alltagsarbeit anwenden?

o Wo benötigen wir Mithilfe von der Heimleitung?

o Ideen sammeln und Mut zur Anwendung vermitteln.

Zusätzliche Informationen

Maximale Teilnehmerzahl: 14

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