Grundlagen, Berechnung und Fehler 269€ MwSt.-frei

Lärmschutz und Immissionsprognosen

IWU - Institut für Wirtschaft und Umwelt
In Magdeburg

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Wichtige informationen

  • Intensiv-Workshop berufsbegleitend
  • Magdeburg
  • 7 Lehrstunden
  • Dauer:
    1 Tag
  • Wann:
    22.05.2017
Beschreibung

Eine Vielzahl von Ländern hat in den letzten Jahren die Auf-gaben zur Genehmigung und Überwachung von Anlagen nach dem BImSchG auf die Landkreise und kreisfreien Städte übertragen. Zur Anlagenüberwachung gehört dabei auch die Messung und Beurteilung von Lärm nach dem Stand der Technik.

Von Einrichtungen und Anlagen unterschiedlicher Art können Lärmemissionen ausgehen, durch die Anlieger beeinträchtigt werden oder sich belästigt fühlen.

Für Behörden ist eine Ent-scheidung, wann solche Aktivitäten zu untersagen sind oder durch welche Auflagen Emissionen minimiert werden können, oft schwer, da verlässliche Messwerte wegen des dafür erforderlichen Aufwands nicht vorliegen.

Nicht selten ist die Messung beim Beschwerdeführer wegen einwirkender Fremdgeräusche nicht möglich, so dass der Beurteilungspegel nur aus einer Messung an einem Ersatzstandort mit folgender Schallausbreitungsrechnung ermittelt werden kann.

Bei Genehmigungsverfahren ist für die Beurteilung eine Schallausbreitungsrechnung (Prognose) unumgänglich, da die Anlagen noch nicht errichtet oder in Betrieb sind.

Wichtige informationen

Dieser Kurs ist als Bildungsurlaub anerkannt

Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage Uhrzeiten
22.Mai 2017
Magdeburg
Maxim-Gorki-Str. 13, 39108, Sachsen-Anhalt, Deutschland
Plan ansehen
09.30 - 16.30 Uhr

Häufig gestellte Fragen

· Welche Ziele werden in diesem Kurs verfolgt?

Das Seminar soll in die Grundlagen der Schallausbreitungs-rechnung und die Prognosemodelle nach TA Lärm einführen und den Umgang mit einfachen Prognoserechnungen und mit marktüblichen Programmsystemen erläutern.

· An wen richtet sich dieser Kurs?

Die Teilnehmer sollen nach Abschluss des Kurses Kenntnisse besitzen, die es ihnen erlauben, einfache Prognosen von Schallpegeln selbst durchzuführen sowie schalltechnische Gutachten in wesentlichen Schritten nachzuvollziehen und auf Plausibilität zu überprüfen.

· Voraussetzungen

keine, nur fachliches Interesse

· Worin unterscheidet sich dieser Kurs von anderen?

Die Teilnehmer sollen nach Abschluss des Kurses Kenntnisse besitzen, die es ihnen erlauben, einfache Prognosen von Schallpegeln selbst durchzuführen sowie schalltechnische Gutachten in wesentlichen Schritten nachzuvollziehen und auf Plausibilität zu überprüfen.

· Welche Schritte folgen nach der Informationsanfrage?

Das IWU ist eine gemeinnützige Einrichtung und macht daher keine Mehrwertsteuer geltend. Teilnahmegebühr: 269€ (MwSt.-frei) Programmablauf, weitere Inhalte und Anmeldung unter www.iwu-ev.de/pdf/L170522.pdf Als Termin in meinem Kalender vormerken (z.B.: Outlook, Lotus, SuperOffice usw.): www.iwu-ev.de/ics/L170522.ics

Was lernen Sie in diesem Kurs?

Insiderwissen
Fachwissen
Expertenwissen

Dozenten

Dozent/in Fachreferent/in
Dozent/in Fachreferent/in
siehe Seminarthema

Themenkreis

PROGRAMM

09:30 Uhr Begrüßung und Einführung
09:40 Uhr Beurteilung nach TA Lärm

  • Rechtliche Vorgaben
  • Ermittlung des Beurteilungspegels
  • Ersatzmesspunkte und Nahfeldmessung

10:30 Uhr Kaffeepause
10:45 Uhr Grundlagen der Schallausbreitung

  • Ausbreitungsmodelle
  • Normen und Berechnungsvorschriften
  • Schallausbreitung im Freien

12:30 Uhr Mittagspause
13:15 Uhr Schallausbreitungsrechnung

  • Rechnung von Innenpegeln ins Freie
  • Schallausbreitung in Räumen
  • Programmsysteme zur Schallausbreitungsrechnung

14:45 Uhr Kaffeepause
15:00 Uhr Demobeispiele
Qualität der Ergebnisse

  • Prognosefehler
  • Modellierungsfehler
  • Genauigkeit der Prognoserechnung
  • Meteorologieeinfluss

16:30 Uhr Abschlussdiskussion und Auswertung
16:45 Uhr Ende der Veranstaltung


Mit dem Funktionalreformgesetz hat das Land Sachsen-Anhalt ab 01.01.05 Aufgaben zur Genehmigung und Überwachung von Anlagen nach dem BImSchG auf die Landkreise und kreisfreien Städte übertragen. Zur Anlagenüberwachung gehört dabei auch die Messung und Beurteilung von Lärm nach dem Stand der Technik.

Von Einrichtungen und Anlagen unterschiedlicher Art können Lärmemissionen ausgehen, durch die Anlieger beeinträchtigt werden oder sich belästigt fühlen. Für Behörden ist eine Entscheidung, wann solche Aktivitäten zu untersagen sind oder durch welche Auflagen Emissionen minimiert werden können, oft schwer, da verlässliche Messwerte wegen des dafür erforderlichen Aufwands meist nicht vorliegen. Nicht selten ist die direkte Messung beim Beschwerdeführer wegen einwirkender Fremdgeräusche nicht möglich, so dass der Beurteilungspegel nur aus einer Messung an einem Ersatzstandort mit folgender Schallausbreitungsrechnung ermittelt werden kann. Bei Genehmigungsverfahren ist für die Beurteilung eine Schallausbreitungsrechnung (Prognose) unumgänglich, da die Anlagen noch nicht errichtet oder in Betrieb sind.

Zusätzliche Informationen

Weiterbildung seit 1990