Landschaftsnutzung und Naturschutz

Hochschule für nachhaltige Entwicklung (HNE)
In Eberswalde

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  • Bachelor
  • Eberswalde
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Das Studium "Landschaftsnutzung und Naturschutz" schliessen Sie bereits nach sechs Semestern mit dem international anerkannten "Bachelor of Science" ab. Sie können dann entweder direkt in das Berufsleben einsteigen oder sich im Anschluss erst in einem der Master-Studiengänge wie "Nachhaltiger Tourismus" oder "Regionalentwicklung und Naturschutz'" weiterqualifizieren. Der Studiengang "Regionalentwicklung und Naturschutz" ist die "maßgeschneiderte" Fortsetzung des Studiums "Landschaftsnutzung und Naturschutz".

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Eberswalde
Friedrich-Ebert-Straße 28, 16225, Brandenburg, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Für den Studiengang Landschaftsnutzung und Naturschutz wird als zusätzliche Zulassungsvoraussetzung für die Immatrikulation ein Vorpraktikum von 12 Wochen in einem einschlägigem Praxisbetrieb gefordert. Bis zur Immatrikulation müssen Sie mindestens 8 Wochen abgeleistet haben. Die restliche Zeit können Sie bis zum Beginn des 3. Semesters nachholen. Ihrem Antrag auf Immatrikulation legen Sie bitte die Bescheinigung von der Praktikumsstelle über das absol­vierte bzw. beabsichtigte Praktikum (Dauer, Art der Beschäftigung mit Stempel und Unterschrift) bei.

Dozenten

Dr. Jens Möller Möller
Dr. Jens Möller Möller
trainer

Themenkreis

Eine dauerhaft umweltverträgliche Entwicklung der Landnutzung gehört zu den vordringlichen Aufgaben des 21. Jahrhunderts. Für die gesamte Landschaft ist damit ein differenziertes zukunftsfähiges Nutzungsmanagement im lokalen und globalen Rahmen erforderlich. Die Umweltgesetzgebung wird in dieser Richtung entwickelt.

Die Bewältigung der Aufgabe einschließlich ihrer Umsetzung in allen Bereiche des täglichen Lebens fordert engagierte Fachleute mit biologischem, landschaftsökologischem und landschaftsplanerischem Wissen, Kenntnissen in verschiedenen Zweigen der Landnutzung und mit ökonomischem, umweltpolitischem und sozialem Grundwissen. Gebraucht werden Fachleute, die in der Lage sind, die Landschaft als Ganzes zu erfassen, zu bewerten und damit für den Erhalt ihrer Funktionstüchtigkeit und nachhaltigen Nutzbarkeit durch die Tätigkeit in den verschiedensten Verwaltungen, Einrichtungen und Unternehmen Sorge zu tragen. Steht doch dringender denn je die Aufgabe an, die historisch gewachsene Kulturlandschaft als Netz ökologisch stabiler Lebensräume mit ihren sozialen, historischen, kulturellen und natürlichen Funktionen im Fortbestand zu sichern.
Das Studium "Landschaftsnutzung und Naturschutz" schliessen Sie bereits nach sechs Semestern mit dem international anerkannten "Bachelor of Science" ab. Sie können dann entweder direkt in das Berufsleben einsteigen oder sich im Anschluss erst in einem der Master-Studiengänge wie "Nachhaltiger Tourismus" oder "Regionalentwicklung und Naturschutz'" weiterqualifizieren. Der Studiengang "Regionalentwicklung und Naturschutz" ist die "maßgeschneiderte" Fortsetzung des Studiums "Landschaftsnutzung und Naturschutz". Diese Kombination ergibt eine deutschlandweit einmalige Ausbildung für die Praxis zu Nachhaltigkeit, Umweltkommunikation und Naturschutz.

Organisation und Umfang

* Die Ausbildung im Bachelor-Studiengang erfolgt praxisnah, mit umfangreichen Praktika und Exkursionen. Der Studiengang wurde an geltende EU-Normen angepasst. Es wird ein Praxissemester in die Ausbildung einbezogen.
* Regelstudienzeit: 6 Semester
* 1. und 2. Semester: Grundlagenstudium
* 3. Semester: Berufsbezogenes Praktikum mit den Schwerpunkten Biotopkartierung, Landschaftsanalyse, praktische Landschaftspflege
* 4. - 6. Semester: Fachstudium

Studieninhalte

* Geologie, Bodenkunde, Hydrologie und Klimatologie
* Artenkenntnisse für die heimische Fauna und Flora
* Landschafts-, Tier- und Vegetationsökologie
* Landschaftsanalysen, -planung und-pflegekonzepte
* Natur- und Ressourcenschutz, UVP
* Kartographie, Luftbildinterpretation, Geoinformation
* Landnutzung: Land- und Forstwirtschaft, Gewässernutzung, Tourismus
* Raum- und Landschaftsplanung
* Umweltökonomie, Betriebswirtschaft, Recht
* Öffentlichkeitsarbeit, Umweltbildung, Kommunikation
* Umweltpolitik, globale Umweltprobleme
* Ethik, Soziologie, Psychologie
* Exkursionen

Praktika
* Das praktische Studiensemester absolvieren Sie in Behörden und Verwaltungen (Umweltämtern, Ämter für Agrarordnung, Schutzgebietsverwaltungen etc.), Unternehmen (Planungsbüros, Landschaftsbau, ökologisch wirtschaftende Betriebe etc.) sowie in naturschutzverbänden des In- und Auslands.

Exkursionsprogramm

* Zahlreiche Ein- und Mehrtages-Exkursionen sind Bestandteil des Studiums. Die fünftägigen Fachexkursionen im Grundlagenstudium führen Sie in verschiedene Landschaftsregionen Mitteleuropas.

Berufliche Einsatzmöglichkeiten

* Natur-/Umweltschutz-, Landwirtschafts-, Forstwirtschaft-, Wasserwirtschafts- und Tourismusbehörden
* Schutzgebietsverwaltungen einschliesslich Naturschutzstationen
* Privatwirtschaftliche Planungs-, Beratungs-, Gutachterbüros
* Touristische u.a. Wirtschaftsunternehmen
* Verbände, z.B. Landschaftspflege-, Naturschutz-, Tourismus- und Wirtschaftsverbände
* Einrichtungen und Ämter für Landnutzungsplanung, landschaftskartierung
* Tätigkeiten im Ausland
* Umweltbildungseinrichtungen
* Publizistik
* Umweltpolitik

Der Bachelor of Science qualifiziert Sie für ein Weiterstudium in einem Master-Studiengang an einer in- oder ausländischen Hochschule. Der Fachbereich Landschaftsnutzung und Naturschutz bietet den Masterstudiengang "Regionalentwicklung und Naturschutz" sowie gemeinsam mit dem Fachbereich Wirtschaft den Master -Studiengang "Nachhaltiger Tourismus" an.

...Zugangsvoraussetzungen

Als Vorpraktikum können Zeiten einer einschlägigen Berufsausbildung oder anderer einschlägiger früherer Tätigkeiten ganz oder teilweise angerechnet werden. Legen Sie in diesem Fall der Bewerbung einen formlosen Antrag mit entsprechendem Nachweis bei. Über die Anrechnung und über begründete Ausnahmen zu diesen Regelungen entscheidet der Fachbereich.
Mögliche Praktikumsbetriebe (Auswahl):

* landwirtsch. Einzel- oder Großbetriebe (außer Betriebe im Nebenerwerb), Forstwirt-schaftsbetriebe, Gartenbaubetriebe, touristische Unternehmen, Fischerei-, Wasserwirt-schaftsbetriebe
* Verwaltungen/ Behörden (Naturschutz-/Umweltämter, Land-, Forst-, Wasserwirt-schaftsämter, Schutzgebietverwaltungen, Biol. Stationen, Naturschutzstationen)
* freie Ingenieurbüros mit Aufgaben im Umweltbereich
* Naturschutzverbände, Landschaftspflegevereine oder andere Vereine mit Landschafts-, Umwelt-, Naturschutzbezug (z.B. Alnus e.V.)

Als Vorpraktikum wird anerkannt:

*einschlägige Berufsausbildung, z. B. Landwirt, Tierwirt, Forstwirt, Fischwirt, Gärtner, Florist, Revierjäger, Winzer, Wasserbauer, Kulturbautechniker, Vermessungstechniker,
* Biologie-, Chemie-, Landwirtschaftlich-technischer Laborant, Bio.-tech. Ass., Chem.-tech. Ass., Physik.-tech. Ass., Umweltschutztechn. Ass., Umwelttechniker,
* mindestens 1/2-jährige Berufserfahrung mit Relevanz zum Natur- und Umweltschutzbereich,
* Freiwilliges ökologisches Jahr,
* Zivildienst in Umwelt-/Naturschutzeinrichtungen,
* nachweisbare mehrjährige, aktive ehrenamtliche Naturschutzarbeit.

Ein bereits erworbener Jagdschein wird der Vorpraktikumszeit mit 2 Wochen gutgeschrieben. Naturschutzfachliche bzw. biologische Arbeiten unter Anleitung während der Schulzeiten werden mit 2 Wochen gutgeschrieben (Nach­weis erforderlich).

Zusätzliche Informationen

Weitere Angaben: Ersteinschreibungen für Studienanfänger sind nur zum Wintersemester möglich. Bewerbungsschluss: 15. Juli (Beginn 1. Juni) Die Auswahlgespräche finden ca. Mitte August statt.

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