Landwirtschaft und Umwelt

Fachhochschule Bingen
In Bingen

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  • Master
  • Bingen
  • Dauer:
    2 Jahre
Beschreibung

Der konsekutive Master-Studiengang Landwirtschaft und Umwelt hat als Ziel, die Absolventinnen und Absolventen über einen zweiten berufsqualifizierenden Abschluss auf eine Karriere im Überschneidungsbereich von Landwirtschaft und Umwelt vorzubereiten. Das Konzept des Studiengangs basiert auf einer verstärkt praxisorientierten Ausbildung. Ein weiterer bedeutender Ausbildungsschwerpunkt ist die intensive Förderung der kommunikativen Kompetenz der Studierenden. ...

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Bingen
Berlinstrasse 109, 55411, Rheinland-Pfalz, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Einen Bachelor- oder einen Diplomabschluss mit der Note 2,5 oder dem ECTS-grade B oder besser Die Zulassung kann auch bei einer schlechteren Abschlussnote gewährt werden, wenn dieoder der Studierende in einer gesonderten Zulassungsprüfung nachgewiesenhat, dass er oder sie die fachlichen Voraussetzungen für ein erfolgreiches Absolvieren der Masterprüfung erfüllt. Näheres regelt im Einzelfall der Prüfungsausschuss auf Antrag des oder der Studierenden.Für die Durchführung der Zulasungsprüfung gelten die Regelungen dieser Prüfungsordnung sinngemäß. Ein Freiversuch ist ausgeschlossen.

Themenkreis

Das studium

Zum Sommersemester 2007 startet an der Fachhochschule Bingen der neu akkreditierte Studiengang "Landwirtschaft und Umwelt". Er führt nach drei Semestern zum Abschluss "Master of Science", wie er bisher nur von Universitäten angeboten wurde. Der Studiengang bietet Hochschulabsolventen aus der Agrarwirtschaft, dem Umweltschutz oder einem anderen vergleichbaren Bereich die Möglichkeit zu einer weiteren Qualifikation mit dem Ziel, sie auf eine Karriere im Überschneidungsbereich von Landwirtschaft und Umwelt vorzubereiten. Nach Abschluss des Studiums besteht darüber hinaus die Möglichkeit der Weiterqualifizierung durch die Promotion an einer Universität oder durch ein Referendariat für den höheren Verwaltungsdienst.

Die Studieninhalte

Landwirtschaft und Umwelt beeinflussen sich wechselseitig in vielfältiger Weise. Der Master-Studiengang beschäftigt sich daher mit aktuellen Themenfeldern, wie z.B. Entwicklung des ländlichen Raums, Umsetzen von EU-Richtlinien und Umweltstandards, umweltverträgliche Nahrungs- und Futtermittelproduktion, nachwachsende Rohstoffe, Agrar- und Umweltförderprogramme, Gentechnik, Optimierung des Einsatzes von Pflanzenschutz- und Düngemitteln sowie Ressourcenschutz.

Studierende werden mit Beginn des ersten Studiensemesters neben diesen fachlichen Schwerpunkten auch in ihrer kommunikativen und sozialen Kompetenz sowie in Bezug auf Praxiserfahrung intensiv ausgebildet. Wahlpflichtmodule eröffnen den Studierenden die Möglichkeit, sich ein individuelles Ausbildungsprofil zu erstellen. Damit erarbeiten sie sich für das spätere Berufsleben die Befähigung, sach- und fachgerechte Abwägungen der Belange der Landwirtschaft mit denen des Umweltschutzes vornehmen zu können. Kleine Gruppen, Teamarbeit und überwiegend seminaristische Veranstaltungen garantieren einen hohen Lernerfolg.

Das Berufsfeld

In vielen Fachgremien und Verwaltungseinheiten auf allen politischen und wirtschaftlichen Ebenen sind die Landwirtschafts- und Umweltinteressen heute bereits zusammen vertreten. Das zeigt die große Bedeutung des Überschneidungsbereiches von Landwirtschaft und Umwelt. Es besteht daher ein vermehrter Bedarf an Fachkräften, die über eine wissenschaftlich und praktisch fundierte Ausbildung verfügen, welche sie in die Lage versetzt, die Belange der Landwirtschaft ebenso wie die Bedürfnisse der Umwelt beurteilen und bewerten zu können. Den Absolventen bietet sich ein breit gefächertes Arbeitsfeld in Wirtschaft und Verwaltung. Darüber hinaus haben sie die Möglichkeit, an einer Universität zu promovieren oder ein Referendariat für den höheren Verwaltungsdienst zu absolvieren.

.....Ziele

Etwa die Hälfte der Landfläche Deutschlands wird heute landwirtschaftlich genutzt. Die Auswirkungen auf die Umwelt durch diese Aktivitäten sind allgegenwärtig. Als Beispiele sind in diesem Zusammenhang die zunehmende Bedeutung der nach-wachsenden Rohstoffe, die Beeinflussung landwirtschaftlicher Produktion durch den sich abzeichnenden Klimawandel sowie der potenziell verstärkte Anbau gentech-
nisch veränderter Pflanzen zu nennen. Diesen Themenfeldern gilt es eine vom Verbraucher zunehmend gewünschte ökologisch orientierte Produktion von pflanzli-chen und tierischen Nahrungsmitteln gegenüberzustellen. Die Interessenskonflikte im Sinne einer nachhaltigen Bewirtschaftung unserer natürlichen Ressourcen scheinen vorprogrammiert, müssen jedoch gelöst werden. Symbolisiert wird dies bereits da-durch, dass die Produktion landwirtschaftlicher Güter zunehmend durch umweltorientierte Förderprogramme bzw. auch Nutzungsbeschränkungen beeinflusst wird.
Knapper werdende fossile Energieträger und der damit steigende Bedarf an nach-wachsenden Rohstoffen, Rückgang der Bevölkerungszahlen in der Bundesrepublik Deutschland und eine einhergehende mögliche Zunahme der Brachflächen, Optimie-rung des Einsatzes von Pflanzenschutz- und Düngemitteln zum Schutz von Wasser, Boden und Luft, stellen aktuelle Probleme dar, die nicht allein von Agrar- oder Um-weltwissenschaftlern zu lösen sind. Für diese Überschneidungsbereiche werden künftig Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen gesucht, die beide Blickrichtungen von der Praxis her kennen und dadurch in der Lage sind, pragmatisch geprägte Lösungsansätze für eine nachhaltige Entwicklung der Biosphäre erarbeiten zu können.

.........voraussetzungen

Nachweis einer einschlägigen ingenieurmäßigen Tätigkeit in der betrieblichen Praxis von mindestens 13 Wochen. In der Regel entspricht das Praxismodul in Bachelorstudiengängen an Fachhochschulen sowie das letzte Praxissemester in den Diplomstudiengängen an Fach-
hochschulen dieser Anforderung. Bei fehlendem Nachweis der einschlägigen ingenieurmäßigen Tätigkeit in der betrieblichen Praxis ist die Zulassung zur Masterprüfung zu versagen.

Bis zum 15. September 2009 (Master)

Studienbeginn zum Wintersemester

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Der Semesterbeitrag beträgt zur Zeit 109 Euro pro Semester