Lateinamerikastudien (LAS)

Universität Bern
In Bern (Schweiz)

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  • Master
  • Bern (Schweiz)
  • Dauer:
    2 Jahre
Beschreibung

Das Masterstudienprogramm Lateinamerikastudien setzt sich zum Ziel, zentrale Kenntnisse der Geschichts-, Literatur-, Musikwissenschaften und Sozialanthropologie über die lateinamerikanischen Gesellschaften zu vermitteln. Es legt theoretische, empirische und sprachliche Grundlagen, um die Vielfalt der kulturellen Formen und Praktiken der europäischen Eroberer, Siedler und Einwanderer, der indigenen Bevölkerungen sowie der heutigen hybriden und multikulturellen lateinamerikanischen Nationalgesellschaften erfassen zu können.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Bern
Hochschulstrasse 4, 3012, Bern, Schweiz
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Die Voraussetzung für die Zulassung zu einem Masterstudiengang ein abgeschlossenes Bachelorstudium ist. Man bewirbt sich also zunächst für den Bachelorstudiengang, um im Anschluss daran, einen Masterabschluss zu erwerben.

Themenkreis

Die kulturelle Vielfalt Lateinamerikas im globalen Raum
Lateinamerika ist durch eine aussergewöhnliche geographische und kulturelle Vielfalt gekennzeichnet. Kulturelle Entwicklungen auf dem Subkontinent haben die Welt beispielsweise in den Bereichen Musik, Kunst und Literatur in mannigfaltiger Weise beeinflusst. Auch die historischen, wirtschaftlichen und politischen Prozesse sind für das Verständnis globaler Zusammenhänge von grosser Bedeutung.

Lateinamerika ist vergleichsweise früh zum Gegenstand europäischer kolonialer Durchdringung geworden. Seit der Zeit um 1500 und bis in die Gegenwart werden die gesellschaftlichen Strukturen stark durch die Folgen der europäischen Eroberung geprägt. Die Erfahrung von Kolonialisierung und Ungleichheit bestimmt vielfach auch heute noch das Verhältnis zwischen unterschiedlichen ethnischen und sozialen Gruppen, wie den Nachfahren präkolumbischer Bevölkerungen, afrikanischer Sklaven, europäischer oder asiatischer Einwanderergruppen. Auch antikoloniale und ethnische Diskurse haben gerade im Kontext einer zunehmenden globalen Vernetzung politischer Bewegungen an Bedeutung gewonnen. Gleichzeitig haben kulturelle Vermischungs- und Wandlungsprozesse zugenommen.

Transkulturelle und interdisziplinäre Perspektiven
Das Masterprogramm Lateinamerikastudien ist daher interdisziplinär und transkulturell angelegt und fokussiert mit einer aufgrund der Geschichte von kolonialer Eroberung und Durchdringung gebotenen diachronen Tiefe lateinamerikanische Kulturen und Gesellschaften in ihrer Vielfalt, einschliesslich kultureller Formen und Praktiken der indigenen Bevölkerungen.

Die Zusammenarbeit zwischen Dozierenden der Geschichte, Hispanistik/Lateinamerikanistik, Musikwissenschaft und Sozialanthropologie gewährleistet eine enge Verbindung von vergangenheits- und gegenwartsbezogenen Lehrinhalten.

Das Studienprogramm verbindet fachliche Kompetenz mit einem interdisziplinären Angebot an Themen, Methoden, Forschungsansätzen und Forschungstheorien. Es gewährleistet so ein besseres Verständnis der komplexen kulturellen Wandlungsprozesse im globalen Kontext. Je nach Eigeninteresse haben die Studierenden die Möglichkeit, übergreifende Fragestellungen zu bearbeiten oder sich auf einen fachlichen Schwerpunkt zu konzentrieren.

Studieninhalte und Studienschwerpunkte

Das Masterprogramm „Lateinamerikastudien“ fokussiert, mit einer interdisziplinären und transkulturellen Perspektive und einer, auf-grund der Geschichte von kolonialer Eroberung und Durchdringung gebotenen, diachronen Tiefe, lateinamerikanische Kulturen und Gesellschaften in ihrer Vielfalt, einschliesslich kultureller Formen und Praktiken der indigenen Bevölkerungen. Die Zusammenarbeit zwischen Dozierenden der Geschichte, Hispanistik/ Lateinameri-kanistik, Musikwissenschaft und Sozialanthropologie gewährleistet eine enge Verbindung von vergangenheits- und gegenwartsbezo-genen Lehrinhalten.
Das Studienprogramm verbindet fachliche Kompetenz mit einem interdisziplinären Angebot an Themen, Methoden, Forschungsan-sätzen und Forschungstheorien. Es gewährleistet so ein besseres Verständnis der komplexen kulturellen Wandlungsprozesse im globalen Kontext. Je nach Eigeninteresse haben die Studierenden die Möglichkeit, übergreifende Fragestellungen zu bearbeiten oder sich auf einen fachlichen Schwerpunkt zu konzentrieren.

Bewerbungsfrist :-

-bis 30. April für das folgende Herbstsemester (mit begründeter verspäteter Anmeldung bis 31. August)
-bis 15. Dezember für das folgende Frühjahrssemster (mit begründeter verspäteter Anmeldung bis 31. Januar)

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Die Studiengebühren betragen 600 Fr. pro Semester Die Semestergebühren betragen 34 Fr. Zusätzlich:Beitrag Vereinigung der Studierenden (SUB) 21 Fr. Studien- und Semestergebühren betragen somit für ordentliche Studierende im Normalfall insgesamt 655 Franken.