Lebensmitteltechnologie

Hochschule Ostwestfalen-Lippe
In Lemgo

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  • Bachelor
  • Lemgo
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten, die eine effiziente und praxisnahe Bearbeitung von Aufgaben der Lebensmittelbranche ermöglichen. Der Studiengang gliedert sich in die drei stark produktorientierten Studienschwerpunkte. Getränketechnologie,. Fleischtechnologie und. Back- und Süßwarentechnologie.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Lemgo
Liebigstraße 87, 32657, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

I. Allgemeine Einschreibungsvoraussetzungen Eine der folgenden Qualifikationen: - Zeugnis der Fachhochschulreife einer Fachoberschule; - Sonstiges im Land NRW erworbenes Zeugnis der Fachhochschulreife (schulischer und praktischer Teil); - Abitur oder sonstiges Zeugnis, das uneingeschränkt zum Studium an Universitäten in NRW berechtigt; - Abschlusszeugnis einer zweijährigen Berufsfachschule des Berufskollegs und eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein halbjähriges gelenktes Praktikum; ...

Themenkreis

Berufsfelder
Das berufliche Einsatzgebiet der AbsolventInnen ist vor allem die Branche der Lebensmittelproduktion. Ziel ist es, die AbsolventInnen zu befähigen, komplexe Handlungsabläufe in Industrie und Handwerk sowie bei deren Zulieferern zu planen, zu organisieren und durchzuführen. Über die Lebensmittelproduktion hinaus sollen die AbsolventInnen auch im Bereich der Apparate und Maschinen zur Produktion und Verarbeitung der Erzeugnisse, aber auch in der Lebensmittelzusatzstoffindustrie eingesetzt werden können. In der Berufspraxis sollen Führungsaufgaben in Entwicklung, Planung, Produktion, Qualitätsmanagement und Vermarktung der Erzeugnisse übernommen werden. Die erfolgreiche Lösung planerischer und technischer Fragestellungen in der Wirtschaft erfordert häufig interdisziplinäres und teamorientiertes Arbeiten.

Schwerpunkte
Der Studiengang gliedert sich in die drei stark produktorientierten Studienschwerpunkte
- Getränketechnologie,
- Fleischtechnologie und
- Back- und Süßwarentechnologie.

1. Studienschwerpunkt Getränketechnologie
Das Studium vermittelt die Fähigkeiten und Kenntnisse, um auf dem Gebiet der Herstellung, Behandlung, Abfüllung, Verpackung, Lagerung und Beurteilung verschiedener Getränke in eine berufliche Zukunft einzutreten. Im Verlauf der Ausbildung werden unter besonderer Berücksichtigung der allen Getränkearten gemeinsamen Verfahrensgrundlagen, die den einzelnen Getränkegruppen eigentümlichen rohstoff-, produkt- und herstellungsspezifischen Besonderheiten dargestellt. In Praktika und Vorlesungen werden insbesondere
- Brauereitechnologie,
- Gemüsesafttechnologie,
- Spirituosentechnologie,
- alkoholfreie Erfrischungsgetränke,
- Fruchtsafttechnologie und
- Weintechnologie
behandelt. Durch eine praxisorientierte Ausbildung in den Laboratorien der Getränketechnologie können die Studierenden im halbtechnischen Maßstab, sehr industrienah, die verschiedenen Produktionslinien vom Rohstoff bis zum fertig abgefüllten Produkt einüben.

Technikum und Labor (Getränketechnologie)
Das Technikum und Labor der Getränketechnologie ist mit fast allen Techniken im Pilotmaßstab ausgestattet, die auch in der Industrie zur Herstellung von Getränken eingesetzt werden. Das Technikum für Getränketechnologie in Lemgo zeichnet sich ferner durch seine sehr hohe Flexibilität aus. Dadurch können in besonderer Weise Forschungs- und Entwicklungsaufgaben, zum Beispiel in Zusammenarbeit mit Industrieunternehmen durchgeführt werden.

Fachgebiet (Getränketechnologie)
Der historische Ursprung der Getränketechnologie liegt in verschiedenen Gewerben des Handwerkes. Mit unterschiedlicher Entwicklungsgeschwindigkeit bezüglich der verschiedenen Getränke hat sich das Fachgebiet vom Handwerk zur industriellen Produktion entwickelt. Die für die handwerkliche Produktion noch wichtigen (technologischen) Erkenntnisse beruhen vielfach auf Erfahrungswerten und genügen dem Anspruch der industriellen Fertigung nicht mehr. Dieser Anspruch ist die Produktion in sehr großen Mengen von Getränken mit definierter und konstanter Qualität (auch hinsichtlich der Produktsicherheit) bei stets in der Qualität schwankenden (biologischen) Ausgangsstoffen. Um diesen Anforderungen genügen zu können, werden handwerkliche Fähigkeiten zu Gunsten gezielter technischer Mittel (spezialisierter Maschinen und Anlagen) ersetzt. Diese Entwicklung hält noch immer an und ist Gegenstand der Forschung und Entwicklung. Analog vollzieht sich im Wissenschaftsgebiet ein Wandel von der „phänomenologischen" Betrachtung zur systematischen analytischen Untersuchung der einzelnen Makro- und Mikroprozesse.
Die Getränketechnologie beschäftigt sich mit der industriellen Herstellung von Getränken, aber auch mit den dafür verwendeten Maschinen und Anlagen sowie mit den Rohstoffen. Es ist somit ein ingenieurwissenschaftliches Fachgebiet, das Schnittstellen zu den klassischen Naturwissenschaften sowie als angewandte Wissenschaft zu Fragen der Betriebswirtschaft hat.
Die Getränketechnologie im engeren Sinne betrachtet die stoffliche Umwandlung von den Rohstoffen bzw. Rohwaren bis zum fertigen Produkt. Die Technologie erfordert Erkenntnisse über die stoffliche (chemisch-physikalische, teilweise auch mikrobiologische) Zusammensetzung und Veränderung der Getränke und die Auswirkungen auf die Stabilität (Haltbarkeit) des Getränkes sowie auf die sensorischen Eigenschaften. Die Technologie beinhaltet mehrere an den gewerblichen Branchen orientierten Gebiete:
- Fruchtsafttechnologie,
- Gemüsesafttechnologie,
- Technologie der Alkoholfreien Getränke (Mineralwasser, Limonaden etc.),
- Brauereitechnologie,
- Spirituosentechnologie,
- Weintechnologie und
- Technologie „instantisierter" Getränke.
Darüber hinaus befasst sich die Getränketechnik mit den Maschinen und Anlagen als Mittel zur Umsetzung der Technologie.
Begleitende Teilbereiche sind
- die Getränkemikrobiologie (Getränkeverderbnis und Kulturorganismen für fermentierte Getränke),
- die chemisch-technische Analyse (Rohstoffe, Rohwaren, Fertigprodukte, Verpackungen, Prozesskontrolle),
- die Abfüll- und Verpackungstechnik,
- Lebensmittelhygiene,
- Lebensmittelrecht und
- Hygenic design.

Allgemeines zum Studium (Getränketechnologie)
Das Grundstudium vermittelt die notwendigen naturwissenschaftlich-mathematischen Grundlagen. Im Rahmen der Schwerpunktausbildung erfolgt - neben den allgemeinen lebensmitteltechnischen Fächern wie Verfahrenstechnik, Mikrobiologie, Lebensmittelchemie - eine Vertiefung der technischen Bereiche durch Vorlesungen und praxisbezogene Versuche der Getränketechnologie.
Dieser fachliche Schwerpunkt ist breit angelegt. Die Vertiefungsfächer zur Technologie der Frucht- und Gemüsesäfte, der karbonisierte Softdrinks, der Weinherstellung, der Bier und Spirituosenherstellung stehen gleichwertig nebeneinander. Die Basis für eine Orientierung und noch weitergehende Spezialisierung im Beruf - die grundsätzlich unumgänglich ist - ist damit gelegt. Ebenso hat diese Ausbildung große Vorteile für die Zulieferindustrie, die oft die verschiedenen Märkte bedienen muss und die von der intensiven Ausbildung in der technischen Praxis profitieren kann. Abgeschlossen wird das Studium mit einer Bachelor-Arbeit und einer mündlichen Prüfung (Kolloquium) über das Gebiet dieser Arbeit. Mit dieser Abschlussarbeit sollen die Studierenden zeigen, dass sie in der Lage sind, ein Problem aus dem zukünftigen Tätigkeitsfeld in vorgegebener Zeit (in der Regel 2 Monate) auf der Grundlage wissenschaftlicher Methoden selbständig zu bearbeiten und die Ergebnisse exakt und verständlich darzustellen.
Im weiterführenden Masterstudiengang „Life Science Technology" werden Vertiefungen im Fach Getränketechnologie als Wahlpflicht angeboten.

2. Studienschwerpunkt Fleischtechnologie
Das Studium vermittelt praxisnah die Methoden und technologischen Verfahren zur tierschutzgerechten, hygienischen und rohstoffschonenden Gewinnung von Frischfleisch im Schlacht- und Zerlegeprozess.
Darüber hinaus werden die Studierenden mit der Verarbeitung zu den verschiedensten Fleischerzeugnissen, Fertiggerichten und Convenience-Erzeugnissen im Hinblick auf die Verbesserung von Qualität und Haltbarkeit der Erzeugnisse sowie rationeller Technologien vertraut gemacht.
Integriert in die Vorlesungen, Praktika und Übungen sind naturwissenschaftliche Grundlagen, Verfahren und Untersuchungsmethoden der Anatomie, Chemie und Physik, der Biochemie und Biotechnologie, der Mikrobiologie und Hygiene, der Sensorik sowie der Ingenieurwissenschaften wie Verfahrens- und Maschinentechnik.
Das besonders anwendungsorientierte Studium befähigt die AbsolventInnen die Planung, Organisation und Durchführung komplexer Handlungsabläufe in Industrie und Handwerk und auch bei deren Zulieferern auszuführen. Fleischtechnologen sind daher nicht nur in den einschlägigen Unternehmen der Fleischwarenindustrie gefragt, sondern es stehen ihnen daneben auch in vielen kooperierenden Branchen alle Türen offen. Dazu gehört u.a. die Anlagentechnik sowie die Gewürz-, Zusatzstoff- und Verpackungsindustrie, ebenso wie der Bereich der Feinkost-, Convenience- und Fertiggerichtindustrie, der immer mehr an Bedeutung gewinnt.
Nach Abschluss des Studiums bieten sich den Bewerbern auch im Ausland gute Karrieremöglichkeiten.

Fachgebiet (Fleischtechnologie)
Fleisch und Fleischerzeugnisse sind ein wichtiger Bestandteil unserer Ernährung. Der jährliche Verzehr liegt in der Bundesrepublik Deutschland bei ca. 60 kg pro Kopf. In den vergangenen zwei Jahrzehnten haben die Kenntnisse der modernen Fleischtechnologie sowohl bei der handwerklichen als auch der industriellen Be- und Verarbeitung von Fleisch und Fleischerzeugnissen national und international eine sprunghafte Entwicklung erfahren.
Fleischtechnologie ist ein eigenständiges, komplexes Wissensgebiet, welches insbesondere naturwissenschaftliche Kenntnisse in Biochemie, Mikrobiologie, Verfahrenstechnik und Qualitätsmanagement erfordert. Fleischtechnologie befasst sich mit den stofflichen Vorgängen und Veränderungen (physikalisch, chemisch, mikrobiologisch, sensorisch), die sich vom Rohmaterial bis zum Fertigprodukt und während Lagerung und Transport abspielen.
Das Fachgebiet Fleischtechnologie wird gegliedert in die Themenbereiche:
- Fleischerzeugung, -gewinnung und -behandlung,
- Technologie von Fleischerzeugnissen, Fertiggerichten, Feinkosterzeugnissen und Convenience,
- Verpackung und Lagerung,
- chemische, physikalische, mikrobiologische und sensorische Untersuchungsmethoden,
- Lebensmittel- und Hygienerecht,
- Qualitätsmanagement.
Bei der Fleischerzeugung und -gewinnung ist die Erhaltung und Verbesserung der Qualität des Rohstoffes Fleisch von besonderem Interesse. Untersucht werden die Einflüsse von Wachstum, Produktionsverfahren und Behandlung der Tiere vor und während der Schlachtung. Technologische Verfahren zur tierschutzgerechten, hygienischen und Rohstoff schonenden Gewinnung von Frischfleisch im Schlacht- und Zerlegeprozess sowie Methoden zur Ermittlung des Schlachtwertes am lebenden und geschlachteten Tier werden untersucht und entwickelt. Die Suche nach biologischen und physiologischen Ursachen für das Auftreten von Qualitätsabweichungen ist ein wichtiger Arbeitsbereich, beeinflussen sie doch für den Verbraucher bedeutsame Kriterien wie Nähr- und Genusswert.
Optimierung traditioneller aber auch Bewertung neuer Behandlungsverfahren für Fleisch und Fleischerzeugnisse wie Kühlen, Gefrieren, Säuern, Marinieren, Trocknen, Fermentieren, Räuchern, Erhitzen, Bestrahlen und Hochdruck und deren erwünschte bzw. unerwünschte Auswirkungen auf Inhaltstoffe, mikrobiologische und chemische Haltbarkeit sind aktuelle Entwicklungsfelder.

Allgemeines zum Studium (Fleischtechnologie)
Die Ausbildung im Schwerpunkt Fleischtechnologie besteht aus drei Abschnitten, die entsprechend der Semester des Hauptstudiums gegliedert sind.
Die Studierenden werden praxisnah mit Methoden und technologischen Verfahren zur tierschutzgerechten, hygienischen und rohstoffschonenden Gewinnung von Frischfleisch im Schlacht- und Zerlegeprozess sowie der Verarbeitung zu den verschiedensten Fleischerzeugnissen, Fertiggerichten und Convenience-Erzeugnissen im Hinblick auf die Verbesserung von Qualität und Haltbarkeit der Erzeugnisse sowie traditioneller Technologien vertraut gemacht.
Integriert in die Vorlesungen, Praktika und Übungen sind naturwissenschaftliche Grundlagen, Verfahren und Untersuchungsmethoden der Anatomie, Chemie und Physik, der Biochemie und Biotechnologie, der Mikrobiologie und Hygiene, der Sensorik sowie der Ingenieurwissenschaften wie Verfahrens- und Maschinentechnik.
Dem Studienschwerpunkt steht ein mit modernsten Maschinen und Anlagen zur handwerklichen und industriellen Fleischwarenherstellung ausgestattetes mehrräumiges Technikum mit Laboratorien für histologische, chemische, physikalische und sensorische Untersuchungen zur Verfügung.
Unser besonders anwendungsorientiertes Studium befähigt die Absolventen des Schwerpunktes Fleischtechnologie Planung, Organisation und Durchführung komplexer Handlungsabläufe in Industrie und Handwerk und auch bei deren Zulieferern auszuführen.

3. Studienschwerpunkt Back- und Süßwarentechnologie
Die Studienrichtung wird in Kooperation zwischen dem Fachbereich Life Science Technologie der Hochschule Ostwestfalen-Lippe und dem Max Rubner Institut, Bundesinstitut für Ernährung und Lebensmittel (Standort Detmold) gestaltet.
Die anwendungsbezogene Ausbildung in Theorie und Praktika wird zum großen Teil am Max Rubner Institut durchgeführt. Sie umfasst die Herstellung und Qualitätssicherung von
- Brot und Kleingebäck,
- Feinen Backwaren,
- Zuckerwaren,
- Schokolade,
- Snack Food und
- Speiseeis.
Die Praktika finden in umfangreichen und gut ausgestatteten Technika und Laboren statt. In die Ausbildung werden auch Wissenschaftler des Max Rubner Instituts als Lehrbeauftragte einbezogen.

Fachgebiet (Back- und Süßwarentechnologie)
Im Arbeitsgebiet der Back- und Süßwarentechnologie werden primär Fragen zu
- Rohstoffeignung,
- Rezeptbereich,
- Verfahrenstechnik und
- Qualitätsbeurteilung
der Erzeugnisse bearbeitet.
Die stoffliche Eignung der periodisch erzeugten pflanzlichen und tierischen Zutaten ist seit Jahren ein wesentlicher Diskussionspunkt für Produzent und Rohstofflieferant. Zur Klärung werden chemische oder physikalische Methoden, sowie der Standard-Backversuche herangezogen.
Gleichermaßen spielen der Rezeptbereich einer Back- oder Süßware und damit das Zusammenspiel stofflicher und verfahrenstechnischer Vorgänge bei der Produktion eine maßgebliche Rolle. Grundlage einer gleichmäßigen Produktion besteht in der Erarbeitung einer Vielzahl verfahrenstechnologischer Parameter. Diese spezifischen Kenngrößen werden produktbezogen erarbeitet und deren Anwendung bei der Produktion geprüft.
Für die Qualitätsbeurteilung der Erzeugnisse stehen sensorische Methoden, wie die beschreibende Beurteilung, die Profilanalyse oder die Qualitätsbeurteilung nach dem DLG-Prüfschema im Mittelpunkt. Begleitende Untersuchungen der Erzeugnisse sind gerichtet auf die Qualität und Gleichmäßigkeit (Längenmaße, Volumen, Gewicht, Textur) sowie auf die Mindesthaltbarkeit (Wasseraktivität, Feuchte, Restsauerstoff, Peroxidzahl).

Allgemeines zum Studium (Back- und Süßwarentechnologie)
Der anwendungsbezogenen Teile der Ausbildungen in Theorie und Praktika werden an der Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel (Standort Detmold) durchgeführt. Sie umfassen die Herstellung und Qualitätssicherung von Brot und Kleingebäck, von Feinen Backwaren, Zuckerwaren, Schokolade, Snack Food und Speiseeis. Die Praktika finden in umfangreichen und gut ausgestatteten Technika und Laboren statt. In die Ausbildung werden Wissenschaftler der Bundesforschungsanstalt als Lehrbeauftragte einbezogen.

Studienverlauf, Module und Fächer
Das Studium gliedert sich in das Grundstudium (1. bis 3. Semester) und das Hauptstudium (4. bis 6. Semester).
Die Fächer sind z.T. in Gruppen, sogenannten Modulen zusammengefasst. Die Fächer, die zu einem Modul gehören, werden in Prüfungen gemeinsam abgeprüft.
Im 6. Semester wird die zweimonatige Bachelorarbeit angefertigt. Das Studium schließt mit einer mündlichen Prüfung ab.
Die Lehrveranstaltungen während des Studiums sind Vorlesungen, Übungen und Praktika.
Die Lehrveranstaltungen unterteilen sich außerdem in Pflichtfächer und Wahlpflichtfächer.
Bei den Wahlpflichtfächern ist aus vorbestimmten Fächerkatalogen zu wählen. Die Teilnahme an Praktika und Übungen ist z.T. von zuvor erbrachten Studienerfolgen abhängig. Die notwendigen Voraussetzungen werden über Prüfungen nachgewiesen.
Die Lehrveranstaltungen werden zusätzlich zu den üblichen Prüfungsnoten nach einem Punktesystem bewertet (Credits), das den Umfang der Lehrveranstaltung in Semesterwochenstunden und den Arbeitsaufwand der Studierenden dokumentieren soll. Dadurch sollen Studienleistungen für die gegenseitige Anerkennung an anderen Hochschulen besser vergleichbar werden.

Einschreibungsvoraussetzungen
I. Allgemeine Einschreibungsvoraussetzungen
Eine der folgenden Qualifikationen:
- Zeugnis der Fachhochschulreife einer Fachoberschule;
- Sonstiges im Land NRW erworbenes Zeugnis der Fachhochschulreife (schulischer und praktischer Teil);
- Abitur oder sonstiges Zeugnis, das uneingeschränkt zum Studium an Universitäten in NRW berechtigt;
- Abschlusszeugnis einer zweijährigen Berufsfachschule des Berufskollegs und eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein halbjähriges gelenktes Praktikum;
- Im Land NRW erworbener oder anerkannter schulischer Teil der Fachhochschulreife (z. B. der gymnasialen Oberstufe) und eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein einjähriges gelenktes Praktikum;
- Vom Ministerium für Schule und Weiterbildung als Fachhochschulreife NRW (schulischer und praktischer Teil) gleichwertig anerkanntes Zeugnis.
Wichtig: Als gelenktes Praktikum werden nur solche praktischen Tätigkeiten anerkannt, die aufgrund eines Praktikantenvertrags gemäß der Ausbildungsordnung absolviert worden sind und für die eine entsprechende Bescheinigung der zuständigen Stelle (zuständige Kammer oder Bezirksregierung) vorgelegt wird.
Für Personen, die keine Fachhochschulreife nachweisen können, bestehen unter Umständen spezielle Zugangsmöglichkeiten über die so genannte Zugangsprüfung.
II. Besondere Einschreibungsvoraussetzungen
Nachweis eines studiengangbezogenen Praktikums. Das Praktikum umfasst 8 Wochen und muss vollständig vor Aufnahme des Studiums absolviert sein.
Das Praktikum kann durch einschlägige Tätigkeiten im Rahmen der Fachoberschulausbildung ersetzt werden. Daneben können auch sonstige einschlägige praktische Tätigkeiten auf das Praktikum angerechnet werden, wenn sie in relevanten Bereichen stattgefunden haben.
Weiterhin wird vorausgesetzt, dass die Fachhochschulreife bzw. die als gleichwertig anerkannte Qualifikation Englischkenntnisse auf mittlerem Niveau umfasst.

Zahlungsmodalitäten und weitere Preisinformationen
Die Studienbeiträge werden direkt bei der Immatrikulation bzw. bei der Rückmeldung entrichtet. Für Studierende, die ein Darlehen der NRW.Bank in Anspruch nehmen, zahlt die NRW.Bank die Studienbeiträge direkt an die Fachhochschule. Dieses Darlehen muss später zurückgezahlt werden.

Studienbeginn
jeweils zum Wintersemester.

Bewerbungszeitraum
- 01.04. - bis 15. 07. eines jeden Jahres,
- falls danach noch Studienplätze frei sind, können Sie sich noch bewerben.

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Die Studienbeiträge werden direkt bei der Immatrikulation bzw. bei der Rückmeldung entrichtet. Für Studierende, die ein Darlehen der NRW.Bank in Anspruch nehmen, zahlt die NRW.Bank die Studienbeiträge direkt an die Fachhochschule. Dieses Darlehen muss später zurückgezahlt werden.

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