Lehramtsbezogener Bachelor- Studiengang Allgemeinbildende Schulen

Technische Universität Dresden
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  • Bachelor
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Beschreibung

Ziel des Bachelor-Studienganges ist es, die Voraussetzungen für den Übergang in einen Lehramts-Master-Studiengang zu schaffen. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, einen erziehungswissenschaftlichen Master-Studiengang oder einen Master-Studiengang in einem. der gewählten Fächer anzuschließen. Im Bereich der Geisteswissenschaften ist das unmittelbar möglich, in den Naturwissenschaften. müssen zunächst noch Teile des jeweiligen Bachelor-Studiengangs nachgeholt werden.

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Dresden
Helmholtzstraße 10, 01069, Sachsen, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Voraussetzung für den Bachelor-Studiengang ist die allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder eine vergleichbare Hochschulzugangsberechtigung.

Themenkreis

Der Weg in den Lehrerberuf

Vorbereitung und Entscheidung

Um zu einer qualifizierten Entscheidung für den Lehrerberuf zu gelangen, ist es günstig, bereits vor dem Studium praktische Erfahrungen im pädagogischen Bereich zu sammeln. Das können Praktika in Schulen,
Freizeitbetreuung von Kindern und Jugendlichen oder Nachhilfestunden sein.

Studium und Referendariat

Um später den Beruf einer Lehrerin oder eines Lehrers ausüben zu können, ist zunächst der Bachelor-Studiengang mit dem Abschluss
„Bachelor of Education“ zu belegen. Dieser Studiengang ist schulartübergreifend. Am Ende des zweiten Studienjahres erfolgt
die Festlegung, ob eine Tätigkeit an einer Grundschule oder an einem Gymnasium bzw. einer Mittelschule angesteuert wird. Entsprechend erfolgt dann die Belegung der Fächer im dritten Studienjahr (siehe Kapitel
„Fächerwahl“).

Anschließend ist ein schulartspezifischer Master-Studiengang an der TU Dresden oder einer anderen Hochschule zu absolvieren. Er schließt nach zwei Jahren mit dem Abschluss „Master of Education“ ab. Auf die
universitäre Ausbildung folgt das Referendariat. Es besteht überwiegend in der praktischen Tätigkeit an einer Schule.

Ziele des Bachelor-Studiengangs

Es handelt sich um einen polyvalenten Studiengang, der den Absolventinnen und Absolventen verschiedene Optionen eröffnet:
Primäres Ziel des Bachelor-Studienganges ist es, die Voraussetzungen für den Übergang in einen Lehramts-Master-Studiengang zu schaffen.

Des Weiteren besteht die Möglichkeit, einen erziehungswissenschaftlichen Master-Studiengang oder einen Master-Studiengang in einem
der gewählten Fächer anzuschließen. Im Bereich der Geisteswissenschaften ist das unmittelbar möglich, in den Naturwissenschaften müssen zunächst noch Teile des jeweiligen Bachelor-Studiengangs nachgeholt werden.

Außerdem soll durch das Bachelor-Studium über den Erwerb von fachlichen Kenntnissen und Schlüsselqualifikationen Berufsfähigkeit
erreicht werden. Daher können Bachelor- Absolvent/inn/en eine beruflichen Tätigkeit in Institutionen des öffentlichen und privaten Bildungssektors aufnehmen. Der Bachelor- Abschluss berechtigt noch nicht zum Einsatz
als Lehrer/in an staatlichen Schulen.

Umfang und Struktur des Bachelor- Studiengangs

Der Bachelor-Studiengang erstreckt sich über sechs Semester und beinhaltet zwei Fächer und die Bildungswissenschaften. Das Studium
ist modular strukturiert. Am Ende des Studiums ist eine wissenschaftliche Arbeit zu schreiben (Bachelor-Arbeit). Im Laufe des Studiums werden 180 Leistungspunkte (LP) erworben.

Leistungspunkte stellen ein Maß für den studentischen Arbeitsaufwand dar und umfassen neben dem Präsenzstudium auch alle Aufgaben
des Selbststudiums. Ein Leistungspunkt entspricht einem studentischen Arbeitsaufwand von 30 Stunden. Im Bachelor-Studiengang verteilen sich die
Punkte wie folgt:

Fächerwahl

Generell können entweder zwei Fächer aus der ersten Fächergruppe oder ein Fach aus der ersten und ein Fach aus der zweiten Fächergruppe gewählt werden.

1. Fächergruppe:
• Deutsch
• Englisch
• Französisch
• Geographie
• Geschichte
• Latein3
• Mathematik
• Russisch
• Spanisch

2. Fächergruppe:
• Chemie
• Ethik/Philosophie
• Evangelische Religion
• Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung/
Wirtschaft
• Griechisch
• Informatik
• Italienisch
• Katholische Religion
• Kunst
• Musik
• Physik
• Polnisch
• Tschechisch

Fächerwahl und Schulart

Wird nach Abschluss des Bachelor-Studiengangs ein Master-Studiengang für das Lehramt an Gymnasien angestrebt, können alle angebotenen
Fächer entsprechend der Kombinationsvorgabe gewählt werden. Zu beachten ist, dass für einige Fächer vor dem Master- Studium das Latinum erworben werden muss.

Wird ein Master-Studiengang für das Lehramt an Mittelschulen angesteuert, können die Fächer Latein, Griechisch, Spanisch und Italienisch nicht und Russisch nur in Verbindung mit einem Fach aus der ersten Fächergruppe
gewählt werden. In einigen Fächern ist es erforderlich, vor dem Master-Studium Lateinkenntnisse zu erwerben.

Wenn der Master-Studiengang für das Lehramt an Grundschulen Ziel des Bachelor- Studiums ist, muss als erstes Fach Deutsch belegt werden. Als zweites Fach kann zwischen Mathematik, Englisch, Französisch, Kunst, Musik, Ethik, Evangelischer Religion und Katholischer Religion gewählt werden. Studierende, die Mathematik nicht als zweites Fach belegen, studieren es im dritten Studienjahr im Umfang von 20 LP als drittes
Fach. Studierende, die Mathematik als zweites Fach gewählt haben, wählen im dritten Studienjahr als drittes Fach Französisch, Ethik oder Kunst. Die Studierenden mit dem Ziel Grundschule schließen daher den Bachelor mit
drei Fächern ab (im Master-Studiengang kommt als viertes Fach noch Sachunterricht dazu).

Studieninhalte in den Bildungswissenschaften

Im Bereich der Bildungswissenschaften beschäftigen sich die Studierenden mit Bildungsund Erziehungsprozessen, der Allgemeinen
Didaktik, pädagogischer Psychologie und dem Bildungssystem. Es sind folgende Module zu belegen:

1 Orientierungswissen Erziehungswissenschaft
Die Studierenden erwerben Orientierungswissen im Hinblick auf das Handlungsfeld Schule; inklusive Praxisanteile (Grundpraktikum).

2 Unterricht und Allgemeine Didaktik
In diesem Modul stehen die Grundlagen der Allgemeinen Didaktik und Unterrichtsgestaltung im Mittelpunkt.

3 Schulpraktische Studien
Das Modul umfasst das Blockpraktikum A sowie dessen Vor- und Nachbereitung.

4 Grundlagen der Psychologie des Lehrens und Lernens
Die Studierenden erhalten Einblick in lern-, gedächtnis-, motivations- und sozialpsychologische Grundlagen des Lehrens und Lernens.

5 Schulstufenorientierung
Das Modul beinhaltet schulstufenspezifische,
schulstrukturelle und entwicklungsspezifische Schwerpunkte der Lehr- und Lernprozessgestaltung.

6 Ergänzungsstudien
In den Ergänzungsstudien können sich die Studierenden individuell profilieren (in Schlüsselqualifikationen oder der Mitwirkung an bildungswissenschaftlichen Projekten).

Es wird empfohlen, außerdem einen Kurs in Sprecherziehung zu belegen, da dieser Voraussetzung für die Zulassung zum Master- Studium sein wird.

Praktika

In den Praktika lernen die Studierenden, die fachwissenschaftlichen, allgemein- und fachdidaktischen Kenntnisse mit der praktischen Planung und Gestaltung von Unterrichtsprozessen zu verbinden. Sie reflektieren ihre eigene Berufsrolle und leiten daraus Konsequenzen sowohl für ihr praktisches Handeln als auch ihr weiteres Studium ab.

Im Bachelor-Studiengang sind vier Praktika vorgesehen:

Das Grundpraktikum im ersten Semester dient einer ersten Orientierung im Berufsfeld und dessen Erkundung, wobei noch keine
Festlegung auf eine Schulart oder Schulstufe erfolgt. Es wird semesterbegleitend durchgeführt. Nach dem zweiten oder spätestens nach dem dritten Semester wird das vierwöchige Blockpraktikum A absolviert.
Dieses Praktikum dient u.a. der Orientierungsfindung für eine Schulart.
Schulpraktische Übungen finden jeweils auf die Fächer bezogen im vierten bis sechsten Semester semesterbegleitend im Rahmen von Kleingruppen statt. Hier entwickeln die Studierenden Kompetenzen in der Planung,Durchführung und Auswertung von Unterricht unter besonderer Berücksichtigung fachdidaktischer Kenntnisse.

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Für ein Erststudium an der TU Dresden werden derzeit keine Studiengebühren verlangt. Semesterbeitrag 169,70 Euro

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