Liquiditäts- und Cashmanagement

Management Forum Starnberg
In Frankfurt/M. und Starnberg

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Beschreibung

Wie Sie Ihre Zahlungsfähigkeit sichern: Excel-basierte Analyse und Planung in der Praxis.
Gerichtet an: Mit dieser Veranstaltung wenden wir uns an Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Finanz- und Rechnungswesen, Kaufmännische Leitung, Treasury, Controlling und Finanzplanung. Angesprochen sind auch Mitglieder der Geschäftsleitung.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Frankfurt/M.
Katharinenkreisel (Opelrondell), 60486, Hessen, Deutschland
auf Anfrage
Starnberg
Münchner Straße 17, 82319, Bayern, Deutschland
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Themenkreis

1. Seminartag: Analyse der Situation

Ihr Seminarleiter: Bernd Heesen, Geschäftsführender Gesellschafter, Internationale Führungsakademie Berchtesgadener Land GmbH & Co.KG

Begrüßung und Einführung
  • Vorstellung der Teilnehmer(innen)
  • Vorstellung des Programms
  • Abgleich der Erwartungen

Management der Firmenliquidität - die Herausforderung in Zeiten der (Kredit)Krise
  • Aktuelle Situation auf dem Kreditmarkt
  • Stichwort "Kreditklemme"
  • Liquidität als Managementaufgabe und Teil des Risikomanagements verstehen
    a) das Verständnis der Ist-Situation
    b) die Ableitung der notwendigen Schritte
    - tabellarische Planungen der permanenten Liquidität
    - Weitblick für bilanzielle Gestaltungen

Liquiditäts- und Finanzplanung
  • Definition von Liquidität
  • Aufgaben der Finanz- und Liquiditätsplanung
  • Sicherung der Unternehmensliquidität
  • Bilanzielle Perspektive
  • Langfristbereich: Einklang zwischen Assets und Eigenkapital
  • Kurz- bis Mittelfristbereich: Einklang im "kleinen" und "großen" Cash-Cycle
  • Der Cash Flow: Lebenslinie der Liquidität
  • Perspektiven der Liquiditätsbeurteilung (Unternehmen und Management vs. Bank vs. Eigenkapitalgeber)
    - statische vs. dynamische Liquiditätsanalyse


Einstieg in das Excel basierte Analyse-Tool
  • Aufbau (Bilanz, GuV, Vereinfachungen in Form von strukturierten Darstellungen, Auswertungen, Interpretationen)
  • Analyseweg


Überprüfung der finanziellen Stabilität im Zahlenwerk
  • In wieweit ist das Zahlengerüst belastbar?
  • Langfrist - versus Kurz- bis Mittelfristzeitraum

Übungsteil 1 am PC (Excel):
Finanzielle Stabilität im Zahlenwerk - Langfristige Orientierung. Berechnungen und Würdigung mit Ampelfunktionen
  • Kapitalumschlag
  • Eigenkapitalquote(n)
  • Anlagenintensität
  • Anlagendeckung
  • Verschuldungsstruktur
Beurteilung der Management Performance im kurzfristigen Bereich
  • Das Netto-Umlaufvermögen (Net Working Capital) als "Mega-Informationsquelle"
  • Operatives Missmanagement und weitere Entwicklungen erkennen und positiv beeinflussen
  • Risikoableitungen

Übungsteil 2 am PC (Excel):
Finanzielle Stabilität im Zahlenwerk - Kurz bis mittelfristige Orientierung. Berechnungen und Würdigung mit Ampelfunktionen
  • Statische Betrachtungen: Liquidität 1., 2. und 3. Grades
  • Dynamische Betrachtungen: Debitorenziel, Kreditorenziel, Reichweite Liquide Mittel
  • Der "kleine Cash Cycle"
  • Bestandsreichweiten und darin gebundene Liquidität
  • Der "große Cash Cycle"
  • Grafische Darstellung
Gefahren trotz betriebswirtschaftlich sinnvollen Handelns
  • Skonti und Auswirkungen auf den Cash Cycle
  • Berechnung der Skonti-Vorteile
  • Fakturierungen zu Monatsende auf Anweisung des Controllings: die Gefahren der Umsatzsteuervoranmeldung
Liquiditätsziele und Liquiditätsanforderungen aus Sicht der Kapitalgeber
  • Die Bankenperspektive: Zinsdeckung und Dynamische Verschuldung
  • Die Shareholderperspektive

Übungsteil 3 am PC (Excel):
Liquiditätsziele aus in- und externer Sicht
  • Der Cash Flow und mathematisch logische Zielgrößenbestimmung, abhängig von den Unternehmenszielen und -möglichkeiten
  • Die Zinsdeckungsquote
  • Die dynamische Verschuldung

Zusammenfassung des Tages
Ende des 1. Seminartages
2. Seminartag: Instrumente für die Gestaltung der zukünftigen Situation

2. Seminartag: Instrumente für die Gestaltung der zukünftigen Situation


Ihr Seminarleiter: Bernd Heesen
Liquiditätsplanung mittels Excel Tools
  • Einfache und komplexere Planungs- und Controllingmodelle
  • Tabellarische Modelle im Vergleich

Liquiditätsplanung bei Freudenberg
- auf Einzelgesellschaftsebene
- auf Konzernebene
  • Prinzip/Organisationsform
    - auf Basis aller relevanter Tochtergesellschaften
    - quartalsweise, rollierend
    - nach Währungsräumen
  • Teilbereiche
    - Cashflow-Planung
    - Ermittlung Währungsexposure
  • Unterstützende Instrumente auf Konzernebene
    - Cashpools
    - Inhouse Bank
    - Netting
  • Vorteile einer zentralen Liquiditätsversorgung
Martin Petry , Head of Treasury,
Freudenberg AG, Weinheim

Gestaltung der zukünftigen Situation - Managementeingriffe als Ergebnis bilanzieller Planungen und Gestaltungen

Übungsteil 4 am PC (Excel) - individuell oder in Kleingruppen:
Unternehmens- und Finanzplanung - Liquiditätsziele bilanziell planen (I)
  • Das Rohgerüst für die nächsten Jahre
  • Gestaltung der Cashsituation bzw. der Liquiditätsziele in den Planbilanzen
  • Analyseschritte des 1. Tages anwenden
  • Plausibilitätsprüfungen
Übertragung der Planungstechniken auf den Analysefall (Vollbilanz und -GuV) des 1. Tages


Übungsteil 5 am PC (Excel) - individuell oder in Kleingruppen:
Unternehmens- und Finanzplanung - Liquiditätsziele bilanziell planen (II)
  • Angewandte Liquiditäts- und Finanzplanung am detaillierten Beispiel des 1. Tages
  • Reichweiten und Ziele vorgeben und integrieren
  • Cash Cycle optimieren
  • Cash Flow Ziele (mathematisch und logisch)quantifizieren und darauf basierend eine GuV Planung aufbauen
  • Analyse der Planung hinsichtlich Zielerreichung
Zusammenfassungen
  • Simulationsmöglichkeiten und Sensitivitätsanalysen (Stress Tests)
  • Grafische Einzel- und Gesamtdarstellungen
Abschließende Fragen und Antworten
Ende des 2. Seminartages


Referent, Name: Bernd Heesen
Martin Petry

Bernd Heesen, Jahrgang 1961, studierte Betriebswirtschaft in Deutschland, England und Frankreich sowie Soziologie in den USA. Er ist Diplom Betriebswirt und Diplom-Kaufmann nach deutschem und französischem Recht. Außerdem verfügt er über einen Master of Business (MBA) Titel. Nach seinem Studium arbeitete und lebte Bernd Heesen zunächst in Paris, Boston und Sao Paulo. Mit 33 Jahren wurde er Partner bei einer der "Big-Four" Steuer-, Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaften. Es folgten Stationen in Budapest und Prag, bevor er dann in Singapur und Sydney Verantwortung für verschiedene Märkte und Abteilungen übernahm. Seit Ende 2003 ist Bernd Heesen als geschäftsführender Gesellschafter der Internationalen Führungsakademie Berchtesgadener Land GmbH & Co KG tätig und verantwortlich für alle Themen der betriebswirtschaftlichen Seminare der Akademie. Bernd Heesen hält Vorlesungen an Hochschulen im In- und Ausland.

Martin Petry, war nach dem Studium (Dipl. Betriebswirt BA) zunächst im Controlling an einem Produktionsstandort der Freudenberg-Gruppe, Weinheim, tätig. Nach anschließender zweijähriger Projektarbeit in einem Consulting Team übernahm er im Finanzbereich des Stammwerkes die Leitung für das Cash-Management. Seit 1996 leitet er die Abteilung Treasury mit der konzernweiten Verantwortung für Cash- Management inkl. Liquiditätssteuerung, Netting, Geld- und Devisenhandel sowie die Finanzplanung.

Stichworte: Cashmanagement, Liquiditätsmanagement, Controlling, Eigenkapitalquote, Cash Cycle, Cash Flow, Bilanz

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