Maritime Technologien

Hochschule Bremerhaven
In Bremerhaven

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  • Bachelor
  • Bremerhaven
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Der Studiengang Maritime Technologien (MAR) ist ein solides und international anerkanntes Ingenieurstudium mit technisch-maritimer und biotechnologischer Ausrichtung. Ausgebildet werden Ingenieure für einen zukunftsweisenden Wirtschaftszweig. Die praxisorientierte Ausbildung und die fundierte Vermittlung wissenschaftlicher Methoden in naturwissenschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Modulen ermöglicht es den Absolventen in allen Bereichen der maritimen Technologien selbstständig und erfolgreich national und international zu arbeiten.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

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Bremerhaven
An Der Karlstadt 8, 27568, Bremen, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Voraussetzung für die Zulassung zum Studium ist die Fachhochschulreife. Über Möglichkeiten für Sonderzulassungen informiert das Immatrikulationsamt der Hochschule Bremerhaven. Europäische und US-amerikanische Schulabschlüsse werden meist als gleichwertig anerkannt. Beim Schulabschluss aus einem anderen Land müssen die Zeugnisse für eine Vorprüfung der Prüfstelle ASSIST vorgelegt werden.

Dozenten

Dr. rer. nat. Bela H. Buck
Dr. rer. nat. Bela H. Buck
Trainer

Themenkreis

Wasser wird zu einem der Wirtschaftssektoren der Zukunft. Galten die Weltmeere bislang in erster Linie als Nahrungsquelle und weltweiter Transportweg, gewinnen sie seit kurzem eine wachsende Bedeutung für die Entwicklung und den Einsatz von Hochtechnologien. Die Ozeane und Küstenmeere als Standorte großer Offshore-Windenergieanlagen, als Energiequelle durch unterseeische Methanquellen, als Rohstofflieferant, als Raum für die Kultivierung von aquatischen Organismen und mit biologischen Prozessen als Muster für Bioverfahrenstechniken und neue Lebensmittel-Ingredienzen eröffnen ein weites Forschungsfeld sowie vielfältige Berufsaussichten. Daher entwickelte die Hochschule Bremerhaven in Kooperation mit dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) den Studiengang Maritime Technologien. Im Studium werden die über 100-jährigen gewachsenen Kernkompetenzen der Hochschule Bremerhaven im Bereich der Seefahrt mit neuen modernen Technologien und Anforderungen der maritimen Wirtschaft, Windenergie und Meeresforschung verknüpft. Durch die maßgebliche Beteiligung des AWI, des Instituts für Windenergie (FK-Wind) und des Instituts für Marine Ressourcen (IMARE) fließt zudem Know-how der führenden Forschungseinrichtungen in die Lehre. So wird die Aktualität der Inhalte im Studium gewährleistet.

Im Wasser liegt nicht nur der Ursprung allen Lebens, im Wasser liegt auch einer der wichtigsten Wirtschaftssektoren der Zukunft. Galten die Weltmeere bislang in erster Linie als Nahrungsquelle und weltweiter Transportweg, gewinnen sie seit kurzem eine wachsende Bedeutung für die Entwicklung und den Einsatz von Hochtechnologien. Als Standorte großer Offshore-Windenergieanlagen,als Energiequelle und als Rohstofflieferant eröffnen Ozeane und Küstenmeere ein ebenso weites Forschungs- und Tätigkeitsfeld wie als Raum für die Kultivierung von aquatischen Organismen oder als Musterbeispiel biologischer Prozesse. Der Bachelorstudiengang Maritime Technologien, den die Hochschule Bremerhaven in Kooperation mit dem Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polarund Meeresforschung, entwickelt hat, taucht in dieses spannende Wissensareal ein. Mit den beiden Schwerpunkten Windenergie- und Meerestechnik und Mariner Biotechnologie verknüpft er die maritimen Kernkompetenzen der Hochschule mit modernen Technologien und den Anforderungen der maritimen Wirtschaft, Windenergie und Meeresforschung. Auf die Absolventen warten somit überall dort spannende Aufgaben, wo es um die technologische Nutzung des Meeres und seiner Ressourcen geht.

Einsatzfelder der Absolventen

MAR ist ein anwendungsorientiertes Studium. Die Absolventen sind vorbereitet auf anspruchsvolle Aufgabenstellung in der Maritimen Wirtschaft, der Offshore-Windenergie, der Meeresforschungstechnik, dem Biotechnologie- und Lebensmittelsektor sowie der Aquakultur. Die Einsatzfelder liegen in allen Bereichen, in denen es um die technologische Nutzung des Meeres und seiner Ressourcen geht. Hier sind zum Beispiel zu nennen: Technischer Betrieb bei Entwicklungstätigkeiten verschiedener Forschungseinrichtungen, Offshore-Zulieferindustrie, Windenergieindustrie und -anwendung, marine Umweltüberwachung, Hafenwirtschaft, Gewinnung und Produktion von maritimen Naturstoffen für Medizin und Pharmaindustrie, Gewinnung von Trink- und Prozesswasser aus Meerwasser, Fischfang und Fischwirtschaft oder Zier- und Nutzfischproduktion sowie andere Nahrungsmittel. Der Bedarf an Fachleuten im Bereich Maritimer Technologien ist im nationalen wie auch im internationalen Raum groß. Ein großes Potenzial bietet zukünftig unter anderem die Nutzung der Windenergie und anderer regenerativer Energiequellen auf See. Die Hochschule Bremerhaven bietet den Absolventen darüber hinaus zur Vertiefung der wissenschaftlichen Qualifikation zwei Masterstudiengänge an: „Biotechnologie“ oder „Process Engineering and Energy Technology“.
Studienaufbau Die ersten drei Semester vermitteln überwiegend die grundlegenden natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fächer, die sich aber schon an den inhaltlichen Studienzielen von MAR orientieren. So stehen vor allem begeleitende Übungen und Praktika auf dem Studienplan. Daneben wird in spezifischen Fächern wie Meereskunde, Küstenzonenmanagement, Meeresmesstechnik auf die Vertiefungen hingeleitet: MAR ist in die beiden Schwerpunkte „Windenergie- und Meerestechnik“ sowie „Marine Biotechnologie“ gegliedert, die ab dem vierten Semester angeboten werden. Der Bereich Windenergie- und Meerestechnik umfasst u.a. die Entwicklung, Auslegung und Betrieb von Windenergieanlagen im On- und Offshorebereich, den Bau von Überwachungsplattformen und Offshore-Anlagen, die Gewinnung von Trink- und Prozesswasser aus Meerwasser und die Entwicklung von Mess- und Robotersystemen im Meer. Im zweiten Schwerpunkt „Marine Biotechnologie“ steht die Nutzung der Ressource Meer als Rohstoff- und Nahrungsmittellieferant im Mittelpunkt. Während die Messtechnik und der Anlagenbau die technischen Voraussetzungen für die Aquakultur schaffen sollen, richtet sich die Biotechnologie auf die Erzeugung, Aufbereitung und auch Vermarktung von Organismen und Naturstoffen mariner Herkunft.

Der Studiengang zeichnet sich aus durch:
sechs Semester Vollzeitstudium mit hohem Praxisbezug
Unterrichtssprache Deutsch (70%) und Englisch (30%)
Schwerpunkte Marine Biotechnologie und Windenergieund
Meerestechnik
Praxisphase über 10 Wochen sowie Schiffsexpeditionen
mit meeresphysikalischer, -biologischer und
-chemischer Grundausbildung

Studienschwerpunkte

Nach dem dritten Semester erfolgt die Wahl des Studienschwerpunktes.Beim Schwerpunkt „Windenergie- und Meerestechnik“ werden die Studierenden in die Lage versetzt, auf der Basis der vertiefenden Fachinhalte Windenergiesysteme und Meerestechniksysteme zu projektieren, in Betrieb zu nehmen und zu betreiben. Dazu gehören Kompetenzen in den Feldern der Ozeanographie, der maritimen Werkstoffe, der Wasseraufbereitung, der Windenergietechnik wie auch der Mess- und Automatisierungstechnik. Zentrales Element stellen die Projektierungsmodule dar, die einen Schwerpunkt im Bereich der Offshore-Windenergie und der Meerestechnik aufweisen. In diesen Modulen werden die verschiedenen Fachinhalte verknüpft. Beim Schwerpunkt „Marine Biotechnologie“ konzentrieren sich die Inhalte auf die Nutzung der Meeresfrüchte Algen, Schalentiere und Fische sowie

deren Inhaltsstoffe. Die Studierenden erlangen durch die Fächergruppen Verfahrenstechnik, Biotechnologie und Aquakultur Kompetenzen zur Entwicklung wie auch zum Betrieb von entsprechenden Zuchtanlagen sowie zur Vorverarbeitung der Meeresfrüchte. Die erforderlichen Grundlagen werden über die marine Biologie, Mikrobiologie, Biochemie in Vorlesungen und Praktika vermittelt. Mit diesen Inhalten wird zudem die Basis für das Masterstudium der Biotechnologie geschaffen.

....Voraussetzungen:. Weiterhin werden sehr gute deutsche und gute englische Sprachkenntnisse erwartet. Ein englisches Sprachzertifikat wird nicht vorausgesetzt. Allerdings werden im Laufe des Studiums auch einzelne Fächer ausschließlich in englischer Sprache angeboten, worauf sich die Studierenden einstellen sollten. Spätestens zum Abschluss des dritten Semesters müssen ausreichende allgemeinsprachliche Englischkenntnisse nachgewiesen werden.
Bewerbung bis zum 31. Mai bzw. 15. Juli

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Die Gebühr ist 205 Euro