Maschinenbau

Fachhochschule Lübeck
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Wichtige informationen

  • Bachelor
  • Lübeck
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Die Studierenden entwickeln in ihrem Studium. ein Verständnis für Naturphänomene und deren prinzipielle Nutzung in technischen Anwendungen,. ein breites fachliches Grundlagenwissen sowie die Befähigung zur kreativen Lösung von Problemen,. methodenorientierte, konzeptionelle Denk- und Vorgehensweisen,. sowie praxisorientierte, pragmatische Ansätze für die Lösungen von Aufgaben im Beruf.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Lübeck
Mönkhofer Weg 239, 23562, Schleswig-Holstein, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Für die Zulassung zum Bachelorstudiengang benötigen Sie: - die Fachhochschulreife oder - die Allgemeine Hochschulreife oder - einen vergleichbaren, anerkannten Abschluss oder - eine Sonderzugangsberechtigung (Bewerber ohne "schulische" Hochschulzugangsberechtigung") Zudem ist ein Vorpraktikum (Werkstattpraktikum) von mindestens 12 Wochen abzuleisten. Voraussetzung für den Beginn des Dualen Studiums Maschinenbau ist der Nachweis einer begonnenen Lehrausbildung in einem der angeschlossenen Betriebe.

Themenkreis

Maschinenbau (Bachelor of Science, B.Sc.)

"Technik und mehr !" steht bei uns im Vordergrund eines Studiums im Maschinenbau.
Im Berufsleben wie überall - haben Schlüsselqualifikationen im Bereich Wirtschaft, Management und Sprachen ebenfalls große Bedeutung und sind deshalb bei uns im Studium vorgesehen.
Abgerundet wird das Studium durch eine enge Verzahnung zwischen der Hochschule und der Wirtschaft.

Studienschwerpunkte:

1.) Anlagen-, Energie- und Verfahrenstechnik
Anlagentechnik ist in der Praxis durch viele unterschiedliche Erscheinungsformen vertreten. Neben Großanlagen, in denen Energie, chemische Produkte, Treibstoffe, oder Kunststoffe mit hohen Produktionsraten erzeugt werden, existiert ein weites Spektrum von Anlagen, die oft von kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) entwickelt, produziert und betrieben werden. Genannt seien beispielsweise Anlagen der Nahrungs- und Getränkeherstellung, der Produktion von Pharmazeutika, der Versorgungstechnik (Energie-, Gas- und Trinkwasserversorgung), der regenerativen und rationellen Energieerzeugung oder der Umwelttechnik.
Trotz aller Unterschiede sind die Anlagen aus relativ wenigen, typischen Grundkomponenten wie Behältern, Apparaten, Rohrleitungen, Armaturen und Maschinen aufgebaut. Aus deren individueller Zusammensetzung resultiert in Zusammenhang mit einer geeigneten Prozesssteuerung und Automatisierung die spezielle Anlage.
So haben zum Beispiel eine Anlage zur Herstellung von Stickstoff aus Luft oder eine Anlage für die Erzeugung von Hopfenextrakt zur Bierherstellung eine Vielzahl prinzipiell ähnlicher Grundkomponenten.

Anlagentechnik im Rahmen des Maschinenbaustudiums
Das Studium des Maschinenbaus an der Fachhochschule Lübeck ist modular aufgebaut, wobei besonderer Wert auf eine breit angelegte Basis des heute erforderlichen Ingenieurwissens gelegt wird. Die Studienschwerpunkte Anlagen-, Energie- und Verfahrenstechnik sowie Werkstoff- und Fertigungstechnik oder Entwicklung & Konstruktion weisen daher viele gemeinsame Grundlagen auf.
Der Studienschwerpunkt Anlagen-, Energie- und Verfahrenstechnik vermittelt die zur Entwicklung und Konstruktion der typischen Grundkomponenten der Anlagentechnik erforderlichen speziellen Kenntnisse und öffnet damit Absolventen den Zugang zu dem breit gestreuten Tätigkeitsfeld in der Anlagentechnik.

Neben der Vermittlung der entsprechenden theoretischen Grundkenntnisse wird die Lösungskompetenz für anlagentechnische Systeme trainiert, die durch die Verknüpfung verschiedener Wissengebiete (Strömungslehre, Wärmeübertragung, Konstruktion, Festigkeitslehre, Regelungstechnik) gekennzeichnet ist. Der Einsatz von Simulationsverfahren unterstützt diese methodische Vorgehensweise. Auf modernen Großprüfständen mit hochentwickelter Messtechnik können Erfahrungen beim Betrieb von Anlagen und in der Anwendung der Versuchstechnik gewonnen werden.

Das Projektstudium und die Bachelor Thesis werden vorwiegend bei den im Lübecker Umfeld zahlreich vertretenen Unternehmen der Anlagentechnik ausgeführt. Hierbei sind insbesondere Planungsbüros, Komponentenhersteller und Anlagenbetreiber zu nennen.
Tätigkeitsfelder der Ingenieurinnen und Ingenieure der Anlagentechnik
Die Aufgaben der Ingenieurinnen und Ingenieure der Anlagentechnik reichen von der Entwicklung und Konstruktion anlagentechnischer Komponenten bis zur Planung, Entwicklung und Konstruktion sowie dem Betrieb von Gesamtanlagen.

Auch Genehmigungs-, Überwachungsinstitute und kommunale Verwaltungen und Betriebe benötigen zunehmend Fachkräfte, die neben den maschinenbaulichen Grundkenntnissen über zusätzliche Qualifikationen auf dem Gebiet der Anlagentechnik verfügen.

2.) Entwicklung & Konstruktion
Der Studienschwerpunkt Entwicklung & Konstruktion im Studiengang Maschinenbau vermittelt Fähigkeiten und Kompetenzen für die Berufstätigkeit in diesem Unternehmensbereich, oft auch als "Research & Development" (R&D) bezeichnet. Die Entwicklung steht am Anfang des "Produktentstehungsprozesses":

...von der Idee über die Erprobung zum Produkt...

Im Studium wird die Durchgängigkeit von Methodik und Denken im Sinne eines Prozesses abgebildet. Dies bedeutet: Denken, Handeln wie ein Ingenieurbüro, jedoch mit der signifikanten Erweiterung in Versuchstechnik und Prototypenbau, die an der Hochschule vorhanden sind und zum Beispiel in Laborversuchen auch im Studium realisiert werden.
Die konsequente Weiterführung findet sich dann in dem Studienschwerpunkt Werkstoff- und Fertigungstechnik, wo u.a. Produktionsverfahren behandelt werden. Er stellt weiterhin wichtige Grundlagen und ergänzende Daten zu Konstruktionswerkstoffen zur Verfügung. Die Verkettung des Gesamtprozesses erfolgt in der Praxis und auch in der Hochschule über Datentransfer.
In Lübeck werden alle Arten von Konstruktions- und Maschinenelementen, Baugruppen, Geräten, Maschinen oder Anlagen berücksichtigt. Vereinfacht formuliert:
Die Aufgaben im Maschinenbau reichen also von der Schraube bis zum Schwimmkran, vom Kunststoffteil bis zur Kaffeemaschine, von einzelnen Maschinenkomponenten bis zu kompletten Windkraftanlagen oder Papiermaschinen. Dabei ist der Einsatz aktueller "IT-Werkzeuge" (PC, Programmierung, Einsatz von Berechnungs-, Simulationsprogrammen, Steuerungstechnik u.a.m.) "Stand der Technik" im Maschinenbau.

Entwicklung & Konstruktion genauer betrachtet
Die Grundaufgabe lautet »Kundenprobleme technisch lösen«, neue Ideen systematisch suchen, methodisch bewerten und auswählen sowie schließlich geeignet technisch realisieren. Die »Erprobung von Prototypen oder Labormustern« stellt dabei einen konsequenten Schritt dar, durch den die Berechnungen und Simulationen an Hardware überprüft werden. Dies ist ein wesentlicher Beitrag zur Qualitätssicherung in der Entwicklung. Die Sprachwelt der »Technischen Zeichnung« ist Basis all der Daten, die heute im Rahmen von »Product Data Management« verarbeitet werden. Im Zeitalter von »Multimedia« findet diese Kommunikation sehr stark über die Nutzung von »Maschinenbau-Informatik« statt. Viele Arbeitsprozesse werden dadurch effizienter. Die »Konstruktionsfreigabe« in Unternehmen stellt formal den Abschluss der Produktentwicklung dar. Durch Sie werden alle relevanten Daten zu dem neuen Produkt oder Erzeugnis frei im Unternehmen verfügbar, die Materialwirtschaft beginnt mit der Beschaffung und die Arbeitsvorbereitung mit der Fertigungsplanung und Produktionsvorbereitung. »Projektmanagement« in Entwicklung & Konstruktion schlägt eine unverzichtbare Brücke von der ersten Idee bis zur Markteinführung beim Kunden. Auf diese Weise wird das Produkt bis in den Markt hinein begleitet und gegebenenfalls notwendige Korrekturen oder Anpassungen fließen als Überarbeitung wieder in die Konstruktion ein. Erfahrungen von Kunden wirken somit positiv auf die Produktqualität im Sinne eines Regelkreises.

Besonderheiten in Lübeck in Entwicklung & Konstruktion
Der Fachbereich und der Studiengang Maschinenbau arbeiten in Lübeck sehr eng mit der Wirtschaft zusammen. Dadurch wird immer wieder ein Update der bestehenden Lehrinhalte und somit ein hohe Aktualität sichergestellt. Ein paar Grundprinzipien können wie folgt zusammengestellt werden:

  • Methoden - die kreative Lösung von Aufgaben, Ideen- und Lösungsfindung
  • Techniken - spezielle Arbeitsschritte (Handwerkliches, Tipps, Tricks und vieles mehr ...)
  • Tools und Test - technische Werkzeuge (Programme, CAD, CAE, Multimedia, Versuchstechnik)
  • Die sehr enge Verknüpfung von Theorie und Praxis erfolgt durch das Lösen technischer Aufgaben in Zusammenarbeit mit Wirtschaftsunternehmen.
  • Ingenieure und Ingenieurinnen müssen heute vielfältige Kompetenzen, zum Beispiel in Bezug auf Kostendenken, Projekt- und Teamarbeit besitzen sowie internationale Aspekte der Zusammenarbeit kennen und möglichst früh Erfahrung sammeln.
  • Das modulare Studium mit einem Anteil völlig frei wählbarer Studienfächer ermöglicht die individuelle, persönlichkeits- und marktorientierte Ausgestaltung des Studiums.

Tätigkeitsfelder der Ingenieurinnen und Ingenieure in Entwicklung & Konstruktion
Die Aufgaben beginnen bei Komponentenentwicklung sowie Berechnungs- und Festigkeitsnachweis und gehen über Versuch und Erprobung in die Maschinen- und Anlagenentwicklung inkl. Projektmanagement.
Vom Konstrukteur und Entwickler über Entwicklungsprojektleitertätigkeit Maschinenbau bis zum Management stehen alle Türen im Beruf für "E&K"-Ingenieure offen.

Grundsätzlicher Studienaufbau eines Bachelorstudiums:
Semester 1 bis 4
Dieser Teil des Studiums besteht aus Pflichtveranstaltungen (Vorlesungen, Übungen und Praktika), die für alle Studierenden des Studienganges einheitlich gelten.
Die Schwerpunkte liegen in der Vermittlung der mathematisch-naturwissenschaftlichen und ingenieurtechnischen Grundlagen. Weiterhin werden fachübergreifende und nichttechnische Fachinhalte vermittelt.

Semester 5 bis 7 (bzw. 5 bis 8)
In diesem Studienabschnitt sind spezielle Vertiefungen für Studierende vorgesehen. Das letzte Studiensemester beinhaltet eine Praxisphase in einem Unternehmen oder in der Forschung an der Hochschule und die Erstellung einer wissenschaftlich fundierten Abschlussarbeit, der Bachelor-Thesis.

Weitere Studienrichtungen:
- Internationaler Studiengang Maschinenbau (ISM)
Die internationale Studienrichtung Maschinenbau bietet in Kooperation mit der Milwaukee School of Engineering (MSOE, www.msoe.edu) den Studierenden die Möglichkeit einen Teil ihres Studiums in den Vereinigten Staaten zu absolvieren.

- Duales Studium Maschinenbau (DSM, StudiLe)
StudiLe (Studium und Lehre) verbindet eine praxisorientierte Berufsausbildung mit einem Hochschulstudium in kurzer Zeit.
Nach ca. 1 Jahr betrieblicher Ausbildungszeit nehmen Sie parallel das Hochschulstudium auf.

Sonstige:
Das notwendige Vorpraktikum sollte vor Studienbeginn absolviert werden, da viele Lehrveranstaltungen auf den im Praktikum gewonnenen Erfahrungen aufbauen. Das gesamte Vorpraktikum muss vor dem Abschluss des 4. Studiensemesters abgeschlossen sein.

Nach dem 3. Fachsemester besteht die Möglichkeit, das Internationale Studium Maschinenbau (ISM) als Studienrichtung zu wählen.

Studienbeginn: Jeweils zum Wintersemester

  • für zulassungsbeschränkte Studiengänge: vom 1. Mai bis 15. Juli
  • zulassungsfreie Studiengänge: bis 31. August

Es können nur Anträge berücksichtigt werden, die zu den o. g. Terminen vollständig und ordnungsgemäß eingegangen sind.

Semester und Vorlesungszeit: Wintersemester 2009/2010
Dauer des Semesters: 01.09.2009 - 28.02.2010
Dauer der Vorlesungszeit: 14.09.2009 - 17.02.2010

Gebühren:
In Schleswig-Holstein werden zurzeit keine Studiengebühren erhoben. Jede/ Jeder Studierende hat einen Semesterbeitrag von zurzeit 94,30 € zu zahlen.


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