Mediation und Recht

Universität Heidelberg - Wissenschaftliche Weiterbildung
In Heidelberg

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Wichtige informationen

  • Seminar
  • Anfänger
  • Heidelberg
  • 24 Lehrstunden
  • Dauer:
    4 Tage
  • Wann:
    08.12.2016
Beschreibung

Im Seminar wird durch ein ausgewähltes Fallbeispiel, Demonstrationen der Leiterin, Rollenspiele der Seminarteilnehmer/innen und Selbsterfahrungsübungen der Umgang mit Recht und Gerechtigkeit in der Mediation erarbeitet und eingeübt.

Wichtige informationen
Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage Uhrzeiten
08.Dezember 2016
Heidelberg
Bergheimer Straße 58 A, Gebäude 4311, 2. Og, 69115, Baden-Württemberg, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· An wen richtet sich dieser Kurs?

MediatorInnen in Ausbildung.

Was lernen Sie in diesem Kurs?

Konfliktlösung
Mediation
Kommunikation

Dozenten

Lis Ripke
Lis Ripke
Mediation

Lis Ripke ist Rechtsanwältin, Mediatorin BM® und BAFM, Lehrbeauftragte der Universitäten Heidelberg und Barcelona sowie Ausbilderin BM®. Zusammen mit Prof. Dr. Reiner Bastine gründete sie 1995 das Heidelberger Institut für Mediation und leitet es bis heute gemeinsam mit ihm. Sie ist von der Bundes-Arbeitsgemeinschaft für Familien-Mediation (BAFM) anerkannte Ausbildungsleiterin und international an vielen Ausbildungsgängen der Mediation beteiligt. Im Jahre 2003 wurde ihr wegen ihrer großen Verdienste um die Mediation der Sokrates-Preis von der Centrale für Medation verliehen.

Themenkreis

In der Mediation soll das Recht – d.h. wie eine Richterin/ein Richter den Fall voraussichtlich entscheiden würde – den Ausgang des Verfahrens nicht determinieren. Die Mediatorin/der Mediator jedoch – als dem Prinzip der Informiertheit Verpflichtete/r – soll sicherstellen, dass die Medianten die juristische Betrachtungsweise kennen.

Im Seminar wird geübt werden, wie das Recht in der Mediation anerkannt und zugleich relativiert wird. Die Relativierung geschieht in der Regel durch die Thematisierung der individuellen Gerechtigkeitsprinzipien der Medianten und bezieht sich auf drei Domänen: Bedürfnis, Beitragsgerechtigkeit und Austauschgerechtigkeit.

Im Seminar werden wir uns daher mit folgenden Fragen beschäftigen:
Warum wird das Recht in die Mediation eingeführt?
Wie wird das Recht eingeführt?
Welches sind die Gerechtigkeitsprinzipien der Medianten?
Wie verhält sich das Recht zu Gerechtigkeitsprinzipien der Medianten?
Welche Rolle nehmen die beratenden Außenanwälte ein?
Wie steht der Mediator persönlich zum Recht/zu Gerechtigkeitsprinzipien und welchen Einfluss hat dies auf den Mediationsprozess?
Was sind Besonderheiten gerichtsnaher Mediation?



Programm ist nach Bildungszeitgesetz (BZG) anerkannt.

Zusätzliche Informationen

Nach Ende erhalten Sie ein Zertifikat der Universität Heidelberg und des Heidelberger Instituts für Mediation.

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