Mediatorin / Mediator (IHK) (Nach den Vorgaben des Mediationsgesetztes für zertifzierte Mediatorinnen/Mediatoren)

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Blended learning in Berlin

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Beschreibung

Das Zentrum WIS IHK präsentiert das folgende Programm, mit dem Sie Ihre Kompetenzen stärken sowie Ihre gesteckte Ziele erreichen können. In dem Kurs zu dieser Schulung gibt es verschiedene Module zur Auswahl und Sie können mehr über die angebotenen Thematiken erfahren. Einfach anmelden und Zugang zu den folgenden Themen erhaltenPersonen, die die Voraussetzungen gemäß Mediationsgesetz erfüllen, ihre beruflichen und sozialen Kompetenzen erweitern möchten und eine Tätigkeit als Mediator/-in anstreben.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Berlin
Breite Straße 29, 10178, Berlin, Deutschland
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Themenkreis

Das WIS.IHK ist ein etablierter, innovativer Weiterbildungsanbieter, der sich mit Energie und Leidenschaft der Aus- und Weiterbildung Erwachsener widmet. Seit über zehn Jahren steht das WIS.IHK Teilnehmern als kompetenter und starker Partner zur Seite und unterstützt sie dabei, sich erfolgreich ins Berufsleben einzugliedern und/oder weiterzuentwickeln.


Beschreibung des Seminars

Die Qualifizierung richtet sich nach den Vorgaben des Mediationsgesetzes sowie dem Verordnungsentwurf über die Aus- und Fortbildung von zertifizierten Mediatoren/Mediatorinnen gemäß § 6 des Mediationsgesetzes. Nach erfolgreichem Abschluss des Lehrgangs dürfen sich Teilnehmende als Mediator bzw. Mediatorin bezeichnen. Die vhs Mainz führt diesen IHK-Zertifikatslehrgang in Kooperation mit der I

Übersicht über die Lehrgangsthemen/Module:
- Einführung und Grundlagen der Mediation (24 UStd.)
- Ablauf und Rahmenbedingungen der Mediation (40 UStd.)
- Verhandlungstechniken und Verhandlungskompetenz (16 UStd.)
- Gesprächsführung und Kommunikationstechniken (24 UStd.)
- Konfliktkompetenz (16 UStd.)
- Recht der Mediation (8 UStd.)
- Recht in der Mediation (16 Ustd.)
- Persönliche Kompetenz, Haltung und Rollenverständnis (16 UStd.)
- Mediationspraxis und Supervision (40 UStd., Selbststudium, Peergroups)
Eine ausführliche Beschreibung der Inhalte stellen wir Ihnen gern auf Anfrage und unter www.vhs-mainz.de zur Verfügung.

Zusätzliche Voraussetzungen zum Erhalt des IHK-Zertifikats:
- Erfolgreiche Absolvierung von 7 Wissenstests
- Durchführung von zwei Mediationen und deren Dokumentation
- Präsentation einer selbst durchgeführten Mediation (entspricht in diesem Kurs der lehrgangsbegleitenden Projektarbeit)
Präsentation und Zertifikatsübergabe voraussichtlich am 29./30.4./02/

Das Mediationsgesetz regelt in §5 Abs. 2: "Als zertifizierter Mediator darf sich bezeichnen, wer eine Ausbildung zum Mediator abgeschlossen hat, die den Anforderungen der Rechtsverordnung nach § 6 entspricht." Diese Verordnung liegt zum Zeitpunkt des vhs-Programmdrucks als Entwurf vor. Gemäß diesem Entwurf muss ein Lehrgang mindestens/12/ Zeitstunden umfassen (entspricht 160 UStd). Auf dem IHK-Zertifikat werden bis zu 200 UStd. bescheinigt (150 Zeitstunden), davon 160 UStd. im Präsenzseminar und 40 UStd. für die Arbeit in Selbstlern- und Gruppenphasen (Peergroups, Supervision, Vorbereitung der Wissenstests). Nach Inkrafttreten der Verordnung in der zu erwartenden Form können sich die erfolgreichen Teilnehmer/-innen automatisch auch "Zertifizierte Mediatoren" bzw. "Zertifizierte Mediatorinnen" nennen (der Titel auf dem IHK-Zertifikat bleibt bestehen).

Ausführliche Inhaltsbeschreibung:

Modul 1: Einführung und Grundlagen der Mediation
Mediation als freiwilliges und selbstbestimmtes Konfliktlösungsverfahren
Grundlagen der Mediation
Überblick zu Prinzipien, Verfahrensablauf und Phasen der Mediation
Überblick zu Kommunikations- und Arbeitstechniken in der Mediation
Abgrenzung der Mediation zum streitigen Verfahren
Abgrenzung zu anderen alternativen Konfliktbeilegungsverfahren
Überblick über die Anwendungsfelder der Mediation
Das Modul 1 beinhaltet 24 UStd.

Modul 2: Ablauf und Rahmenbedingungen der Mediation
Einzelheiten zu den Phasen der Mediation
Mediationsauftrag, Mediationsvertrag und Mediationsklausel
Stoffsammlung, Interessenserforschung, Sammlung und Bewertung von Optionen und Ab-schlussvereinbarung
Besonderheiten unterschiedlicher Settings in der Mediation
Einzelgespräche und Einbeziehung Dritter in die Mediation
Co- und Teammediation, Mehrparteienmediation und Shuttle-Mediation
Weiter Rahmenbedingungen in der Mediation
Vor- und Nachbereitung von Mediationsverfahren, Dokumentation/Protokollführung
Das Modul 2 beinhaltet 40 UStd.

Modul 3: Verhandlungstechniken und Verhandlungskompetenz
Grundlagen der Verhandlungsanalyse
Verhandlungsführung und Verhandlungsmanagement
Intuitives Verhandeln
Verhandlung nach dem Harvard-Konzept
Integrative Verhandlungstechniken
Distributive Verhandlungstechniken
Verantwortlichkeit für den Verfahrensablauf
Das Modul 3 beinhaltet 16 UStd.

Modul 4: Gesprächsführung und Kommunikationstechniken
Grundlagen der Kommunikation; Kommunikationstechniken; Aktives Zuhören mit Paraphrasieren und Verbalisieren
Verbale und nonverbale Kommunikation
Fragetechniken; Reframing
Techniken zur Entwicklung und Bewertung von Lösungen
Brainstorming; Mindmapping
Risikoanalyse
Sonstige Kreativitätstechniken
Visualisierungs- und Moderationstechniken
Umgang mit schwierigen Situationen; Blockaden; Widerstände; Eskalationen; Machtungleichgewichte
Das Modul 4 beinhaltet 24 UStd.

Modul 5: Konfliktkompetenz
Konflikttheorie; Konfliktfaktoren; Konfliktdynamik; Konfliktanalyse; Eskalationsstufen; Konflikttypen
Erkennen von Konfliktdynamiken
Interventionstechniken
Das Modul 5 beinhaltet 16 UStd.

Modul 6: Recht der Mediation
Rechtliche Rahmenbedingungen
Mediatorvertrag; Berufsrecht; Verschwiegenheit
Vergütungsfragen
Haftung und Versicherung
Einbettung in das Recht des jeweiligen Grundberufs
Grundzüge des Rechtsdienstleistungsgesetzes
Das Modul 6 beinhaltet 8 UStd.

Modul 7: Recht in der Mediation
Rolle des Rechts in der Mediation
Abgrenzung von zuverlässiger rechtlicher Information und unzulässiger Rechtsberatung in der Mediation durch den Mediator
Rolle des Mediators in Abgrenzung zu den Aufgaben des Parteianwalts
Sensibilisierung für das Erkennen von rechtlich relevanten Sachverhalten bzw. Situationen, in denen den Medianden die Inanspruchnahme externer rechtlicher Beratung zu empfehlen ist, um eine Entscheidung zu treffen
Mitwirkung externer Berater in der Mediation
Rechtliche Besonderheiten der Mitwirkung des Mediators bei der Abschlussvereinbarung
Rechtliche Bedeutung und Durchsetzbarkeit der Abschlussvereinbarung unter der Berücksichtigung der Vollstreckbarkeit
Das Modul 7 beinhaltet 16 UStd.

Modul 8: Persönliche Kompetenz, Haltung und Rollenverständnis
Rollendefinition und Rollenkonflikte
Aufgabe und Selbstverständnis des Mediators
Wertschätzung; Respekt; innere Haltung
Allparteilichkeit, Neutralität und professionelle Distanz zu den Medianden und dem Konflikt
Macht und Fairness in der Mediation
Umgang mit eigenen Gefühlen
Selbstreflexion (z.B. Bewusstheit über die eigenen Grenzen aufgrund der beruflichen Prägung und Sozialisation)
Das Modul 8 beinhaltet 16 UStd.

Modul 9: Mediationspraxis und Supervision
Rollenspiele mit Feedback und Analyse
Fallstudien zu besonderen Situationen
Mediationen mit Co-Mediator und Supervision
Vorbereitung und Durchführung von 7 Wissenstests
Dokumentation einer selbst durchgeführten Mediation
Erarbeitung einer Abschlusspräsentation
Das Modul 9 beinhaltet 40 UStd. die im Selbststudium und in Peergroups absolviert werden


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