Medienkulturanalyse

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
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  • Master
  • Düsseldorf
  • Dauer:
    2 Jahre
Beschreibung

Auf der Basis der Vermittlung einer breiten Kenntnis medienkultureller Phänomene, Praktiken und Prozesse qualifiziert der Studiengang zur kritischen Analyse der medialen Konstitution und Prägung von Subjektivität und Kultur einerseits, der kulturellen Bestimmtheit medialer Praktiken andererseits. Studium und Analyse der kulturellen Prozesse in beiden Ländern ermöglichen darüber hinaus ein spezifisches Verstehen der kulturellen Prozesse des jeweiligen Nachbarlandes.
Gerichtet an: Der Masterstudiengang Medienkulturanalyse ist als wissenschaftlich orientiertes Studium konzipiert. Es schließt an den Bachelorstudiengang Medien- und Kulturwissenschaft an, stärkt jedoch seine theoretischen und forschungsbezogenen Anteile.Er richtet sich an Studierende mit dem Interesse an einer am internationalen Forschungsstand orientierten Vertiefung wissenschaftlicher Kenntnisse über den Zusammenhang von Medien, Kultur und Subjektivität.

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Düsseldorf
Universitätsstr. 1, 40225, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Ein qualifizierter Abschluss eines Studiums in einem medienkulturwissenschaftlichen oder einem kunstgeschichtlichen, literatur-, film- und theaterwissenschaftlichen sowie verwandten kultur- und sozialwissenschaftlichen Studiengang. Als "qualifiziert" gilt ein Studienabschluss mit mindestens der Gesamtnote 2,5.

Themenkreis

curriculum

  • die Wirkung der visuellen, akustischen und taktilen Medien auf die Entwicklung von Wahrnehmung und Affekt, Gedächtnis und Begehren; die Wirkung der visuellen, akustischen und taktilen Medien auf die Prozesse der kulturellen, politischen und sozialen Produktion von Identität und Differenz von Individuen und Gruppen;
  • die Wirkungszusammenhänge zwischen Massenmedien und dezentralisierten neuen Medien einerseits, den kulturellen, sozialen, ökonomischen und politischen Prozessen andererseits;
  • die sich durch die Entwicklung der digitalen Medien aktuell immer stärker intensivierende Vermengung bisher klar unterschiedener Lebens-, Wissens- und Ordnungsbereiche (Biologie und Kultur, Körper und Geist, Natur und Technik), was in der gegenwärtigen interdisziplinären Diskussion unter Stichpunkten wie Cyborg, Biopolitik und Lebenswissenschaft thematisch wird;
  • die mediale Vermittlung und Prägung der Gewinnung, Speicherung und Darstellung von Wissen;
  • der Vergleich der kulturell spezifischen Bedeutung und Entwicklung von Medien;
  • die Funktion von Medien in den inter- und transkulturellen Prozessen der Globalisierung einerseits, der lokalen und gruppenspezifischen Identitätsbildung andererseits.

Medien und ihre Veränderung prägen die Erfahrung von Raum und Zeit, sie sind bei der Generierung von Wissen ebenso wirksam wie bei seiner Repräsentation und ermöglichen die Darstellung von Identität und Differenz. Dabei geht es nicht allein um massenmediale Kommunikationsmuster, sondern auch um vom Individuum aktiv initiierte Prozesse der Veränderung visueller Wahrnehmung sowie der Erfahrung des Selbst und des anderen im Kontext der digitalen Herstellung und Reproduktion von Bildern.

Keiner dieser medienkulturellen Prozesse vollzieht sich unabhängig von den anderen, sie bilden einen hoch differenzierten und keineswegs gleichgerichteten, kulturell einheitlichen Zusammenhang, der in seinen je einzelnen Wirkungsweisen und Konstellationen untersucht werden muss. Die Analyse dieser Prozesse setzt die Fähigkeit voraus, im interdisziplinären Schnittfeld zwischen der neurowissenschaftlichen Analyse der Arbeitsweisen des Hirns und seiner grundlegenden Plastizität, der psychoanalytischen Beschreibung der Dynamik unbewusster Vorgänge und der ästhetischen Analyse sinnlich-symbolischer Formen zu arbeiten.

Studienbeginn:

Wintersemester 2009 :01.10.2009

Beginn: Wintersemester

Bewerbungsfrist : 15.07

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Studienbeitrag: 500, Euro Semesterbeitrag: 203,92 Euro