Medientechnik

Hochschule Mittweida University of Applied Sciences
In Mittweida

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Wichtige informationen

  • Bachelor
  • Mittweida
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Ziel des Studienprogramms ist es, neben den wissenschaftlichen Ansprüchen des Fachs eine anwendungsorientierte Ausbildung für die berufliche Praxis von Absolventen zu vermitteln, die in unterschiedlichen Bereichen verantwortliche Aufgaben wahrnehmen. Auf der Basis eines breiten Fachwissens und verschiedenen Schlüsselkompetenzen sind die Absolventen befähigt, die medientechnische und publizistische Arbeit von der Recherche über die Informationsverarbeitung bis zur Kommunikationsgestaltung in den verschiedenen Medienbereichen ingenieurmäßig zu beherrschen...

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Mittweida
Technikumplatz 17, D-09648, Sachsen, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Das Studium Medienmanagement an der Hochschule Mittweida kann aufnehmen, wer folgendes nachweisen kann: * die allgemeine Hochschulreife oder * die fachgebundene Hochschulreife oder * die Fachhochschulreife oder * eine sonstige Hochschulzugangsberechtigung. Die Zulassung erfolgt über ein besonderes Eignungsfeststellungsverfahren. Nähere Informationen hierzu finden Sie unter "Bewerbung".

Themenkreis

Seit 1994 verbindet die Hochschule Mittweida im Studiengang Medientechnik zwei Berufsbilder, die früher getrennt gelehrt wurden: das des Ingenieurs und des Journalisten.

Die rasante Entwicklung im IT-Bereich und die Konvergenz vorhandener Verbreitungswege rufen viele neue Anwendungsmöglichkeiten hervor, die technisch umgesetzt, inhaltlich gefüllt und vermarktet werden wollen.

Auf die Absolventen der Medientechnik wartet eine nach wie vor expandierende und vielfältige Branche. Diese benötigt flexible Mitarbeiter und Führungskräfte mit einer breiten Palette an Kenntnissen und Fertigkeiten sowohl im technischen, im publizistischen als auch im wirtschaftlichen Bereich.

Je nach persönlicher Profilierung während des Studiums und in der praktischen Projektarbeit nehmen die Absolventen aus Mittweida Aufgaben wahr, die ganz unterschiedliche Berufsbilder widerspiegeln: Redakteure und Producer in klassischen Medien, Online-Redakteure und Webreporter, Content-Manager, Screen-Designer, Multimedia-Programmierer, Kameraleute, Cutter, Regisseure und schließlich auch Entwicklungs- und Betriebstechniker, Projekt- und Vertriebsingenieure.

Der modularisierte Studiengang ist akkreditiert und entspricht den neuen europäischen Standards.

Charakteristik des Studienprogramms

Der Studiengang Medientechnik nach dem “Mittweidaer Modell” ist durch ein interdisziplinäres Studium charakterisiert.

Das Studienprogramm vermittelt Fachkenntnisse sowie wissenschaftliche Grundlagen und Methoden als anwendungsorientierte Voraussetzung für die berufliche Praxis des Medientechnikers.

Der Studierende erwirbt sowohl die technischen als auch die journalistischen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zur praktischen Umsetzung von Ideen in “Medienprodukte” in den Sparten Fernsehen, Hörfunk, Print und Digitale Medien. Der Absolvent des Studienganges ist somit ein Generalist und verbindet die Berufsfelder des Ingenieurs mit dem des Journalisten zum neuen Berufsbild des Medientechnikers.

Die marktnahe Infrastruktur im Fernseh-, Hörfunk-, Print- und Multimediastudio sowie der hohe Anteil von Lehrbeauftragten aus der Praxis bewirken, dass der Absolvent die Hochschule als Medienpraktiker mit fundierter akademischer Bildung verlässt.

Studienrichtungen

  • Fernsehen
  • Hörfunk
  • Printmedien
  • Digitale Medien

Durch die Wahl der Studienrichtung qualifiziert sich der angehende Bachelor of Engineering auf spezielle Anwendungsfelder. Er erwirbt hierfür ein ingenieurwissenschaftliches Grundwissen und ein erweitertes Überblickswissen zu technischen, betriebswirtschaftlichen und künstlerischen Zusammenhängen im Blick auf Produktion, Gestaltung und Nutzung der jeweiligen Erzeugnisse oder Applikationen.

Schwerpunkt im Studiengang Medienmanagement sind die unternehmerischen, medienmarktwirtschaftlichen und rechtlichen Bedingungen und Abläufe der Medienproduktion und –vermarktung. Dazu kommt ein fundiertes publizistisch/journalistisches Rüstzeug vom Recherchieren, Organisie­ren, Texten bis zur Gestaltung von Medienangeboten. Die klassischen und neuen Mediendisziplinen stehen dabei nicht nebeneinander, sondern sind durch bestimmte Module im Sinne einer modernen „crossmedialen“ Verwertungskette verbunden.

Die medientechnische Ausbildung vermittelt Wissen und Handlungskompetenzen im Blick auf die Grundlagen und den Einsatz der technischen Produktionsmittel im Medienbereich.

In ausgewählten Modulen ist die Unterrichtssprache Englisch.

Fernsehen

Durch das Nebeneinander von öffentlich-rechtlichen und privaten Programmen gibt es eine Vielzahl von Übertragungsmöglichkeiten und neuen (Sparten-) Programmen. Neue Fernsehformate und Dienste entstehen, und so ändern sich auch beim Fernsehen die Berufsbilder: Dank moderner Rechentechnik rücken Videoschnittplatz und Schreibtisch des Redakteurs zusammen.

Den Studierenden steht für Ausbildung und Medienproduktion ein 400 m² großes TV-Studio mit entsprechender Studioregie, digital gesteuerter Studiolicht-Anlage und Beschallungsanlage zu Verfügung. Für den Dreh außerhalb des Studios können die Studierenden mehrere EB-Kamera-Sets (Kamera, Stativ, Mikrofon, Lichtkoffer) buchen. Die Nachbearbeitung des gedrehten Materials zu Magazinbeiträgen, Imagefilmen, Magazinsendungen usw. ist an 12 professionellen größtenteils nonlinearen PC-Schnittplätzen möglich. Die Fernsehproduktionsräume stehen für den praxisorientierten Unterricht zur Verfügung.

Mittweidaer Medientechnik-Studenten waren die Macher des ersten deutschen Fernsehmagazins, das zwar an einer Hochschule entsteht, aber kein übliches Campus-TV darstellt. Heute entsteht jeden Monat das Jugendmagazin "Propeller", das von rund 700.000 Haushalten empfangen werden kann. Ab November 2005 sendet der Fernsehsender MWdigital 24 Stunden pro Tag ins Mittweidaer Kabelnetz.

Schwerpunkte:

  • Produktionstechnik
  • Postproduktion
  • Kameratechnik und -führung
  • Videomesstechnik
  • Programmverteilung.

Hörfunk

Das Berufsbild des klassischen Hörfunkredakteurs weicht dem des Programmorganisators, der u.a. die modernen Hilfsmittel der Informationsbeschaffung (Online-Recherche) und die Techniken der Bearbeitung (digitale Schnittsysteme) beherrscht. Die Arbeit beim modernen Formatradio erfordert darüber hinaus Kenntnisse im Umgang mit Musik und Redaktionssystemen. Diese Entwicklungen prägen auch die Form und Technik der Programmproduktion und -verbreitung.

Die Studierenden erlernen während des Studiums die Planung und Realisierung eines kompletten Radioprogramms, angefangen von der Produktion von Beiträgen, der Planung von Musik, der Organisation von off-air-Events bis hin zur Live-Moderation im Selbstfahrerstudio.

Printmedien

Die Studienrichtung Printmedien orientiert sich an einer Medienpraxis, die im Zeichen der erfolgten Digitalisierung der Produktionsphasen steht. Elektronische Redaktionssysteme mit papierlosen Nachrichtenquellen bestimmen die Arbeitsabläufe ebenso wie neue Druck-, Vervielfältigungs- und Verbreitungstechniken. Die klassische Trennung von technischen und inhaltlichen Aufgaben verwischt. Die traditionellen Abläufe vom geschriebenen Text zur Druckplatte werden durch produktivere Techniken abgelöst. Die frühere Druckvorstufe ist durch einen vollständigen digitalen Workflow ersetzt.Redakteure, Techniker und Anzeigenfachleute versuchen heute, eine dezentrale, aber integrierte Produktion zu organisieren. Hier liegen die Aufgaben des Medientechnikers.

Digitale Medien

Die Studienrichtung Digitale Medien orientiert sich an vernetzten Systemen, die an ihrer Benutzeroberfläche verschiedene Medien zum Austausch von Informationen unterstützen, und einem entsprechenden Verhalten von Nutzern, für die sowohl im privaten als auch geschäftlichen schnelle Interaktion und anspruchsvolle Präsentation längst selbstverständlich sind, Gleichzeitig sollen einzelne Medienangebote einer crossmedialen Verwertung zugeführt werden.

Allerdings: Produktion und Einsatz solcher Produkte, die Anbieter und Nutzer gleichermaßen zufrieden stellen, erfordern Fachleute, die sowohl die technische, betriebswirtschaftliche als auch publizistische Dimensionen beherrschen und zusammensehen. In Praxisprojekten lernen die Studierenden, wie sie Produkte beim Kunden akquirieren, im Dialog mit den Kunden planen, kalkulieren, vermarkten, wie sie Produktionsteams zusammenstellen und leiten und schließlich ihr Produkt präsentieren.

Schwerpunkte:

  • System- und Netzwerkmanagement
  • Produktionstechnik
  • Computergrafik und -animation
  • Multimediadienste
  • Mediensoftware.

Bewerbungsfristen

Für eine Bewerbung zum Wintersemester bis zum 15.07. des Jahres

Regelstudienzeit

6 Semester

Studienbeginn :- Wintersemester / Vollzeit

....Studienziel

und sich an integrierten Medienproduktionsprozessen im Unternehmen team- und erfolgsorientiert selbständig zu beteiligen.

Die im Studienprogramm vermittelten wissenschaftlichen Grundlagen befähigen darüber hinaus zur Bearbeitung der Abschlussarbeit und zusammen mit dem Bachelorabschluss zur Weiterqualifikation in Masterprogrammen.


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