Medizinische Informationstechnik

FH Kärnten
In Klagenfurt (Österreich)

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Wichtige informationen

  • Bachelor
  • Klagenfurt (Österreich)
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Die Absolventinnen und Absolventen sind qualifizierte InformatikerInnen mit medizintechnischem und betriebswirtschaftlichem Background. Sie können als ProjektmanagerInnen, IT SicherheitsexpertInnen für Gesundheitseinrichtungen, LeiterInnen von IT-Abteilungen, in der Forschung und Produktenwicklung von medizinischen Geräten sowie als ExpertInnen für Kommunikation- und Informationstechnik im Krankenhaus arbeiten.
Gerichtet an: Abiturientinnen und Abiturienten.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Klagenfurt
Primoschgasse 10, 9020, Kärnten, Österreich
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Voraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife (Matura an einer AHS oder BHS) bzw. eine Studienberechtigungs- oder Berufsreifeprüfung. Auch eine einschlägige berufliche Qualifikation mit Zusatzprüfungen in den Gegenständen Deutsch, Englisch, Mathematik und Physik kann Ihnen den Weg zum Studium eröffnen.

Themenkreis

Modernste Informationstechnologie macht vor dem Krankenbett nicht Halt

Die größten Fortschritte hat die Medizin in den vergangenen Jahren durch den Einsatz höchstentwickelter IT- Problemlösungen gemacht und dadurch vielen Patienten das Leben gerettet. Die Behandlungen wurden wesentlich erleichtert und die notwendigen Therapiezeiten deutlich verkürzt.

In Zukunft wird Gesundheit noch enger mit der informationstechnologischen Lösung von Problemen verknüpft sein, denn weltweit erobert die Informations-technologie die Medizin. Dank neuer technologischer Verfahren werden Untersuchungsmethoden revolutioniert und neue medizinische Behandlungen ermöglicht beziehungsweise herkömmliche Routinen vereinfacht.

Die Berufschancen für Absolventinnen und Absolventen der Medizinischen Informationstechnik "medIT" sind daher sehr hoch: Viele Studierende finden schon während ihres Studiums einen fixen Arbeitsplatz. Dies ist auch auf die starke Praxisorientierung zurückzuführen.

Eine enge Zusammenarbeit mit namhaften Experten und starken Partnern aus der Wirtschaft wie IBM, Roche, der KABEG, dem Roten Kreuz oder dem Allgemeinen Krankenhaus Wien führt zu einer lebendigen akademischen Ausbildung.

Studienplan:

Der Fachhochschul-Bachelorstudiengang Medizinische Informationstechnik erstreckt sich über 6 Semester, ist modular aufgebaut und wird mit dem Titel Bachelor of Science in Engineering (BSc) abgeschlossen. Es werden Lehrveranstaltungen im Gesamtumfang von 144 Semesterwochenstunden angeboten, wobei für alle Lehrveranstaltungen Anwesenheitspflicht besteht.
Im ersten Semester der praxisorientierten Ausbildung liegt der Schwerpunkt auf der Vermittlung von Grundlagen. Ausgehend von dieser soliden Basisausbildung werden die für das Studium spezifischen Inhalte der

- Medizininformatik und
- Medizintechnik
in den darauffolgenden Semestern vermittelt.
Beginnend im 2. Semester wird die Möglichkeit geboten sich in einer der zwei angebotenen Vertiefungsrichtungen zu spezialisieren:

- Medizininformatik

Besonderes Augenmerk der Vertiefungsrichtung Medizininformatik gilt der Analyse, Konzeption und Entwicklung von Informationssystemen im Gesundheitswesen. Die Vernetzung der Akteure im Gesundheitswesen wird näher erläutert, um die Behandlungsprozesse der PatientInnen zu verbessern. Dabei werden fachspezifische Probleme und Lösungsansätze in Theorie und Praxis detailliert behandelt.

- Medizintechnik

Fokus der Vertiefungsrichtung Medizintechnik ist die Vermittlung von Wissen über den Aufbau, die Funktionsweisen und den Einsatz medizintechnischer Systeme. Dies umfasst die gesamte medizintechnische Verarbeitungskette von der Signalentstehung (z.B. Hirnströme), über die Signalerfassung und -verarbeitung (z.B. EEG) bis hin zur Visualisierung der gewonnenen Daten.

Das dreijährige Studium wird durch ein facheinschlägiges Berufspraktikum, während dem Studierende in namhaften Unternehmen ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen können, abgerundet.

Begleitend zu den technischen Inhalten wird durch Lehrveranstaltungen in den Bereichen Wirtschaft, Recht und einer Fremdsprache (Englisch) sichergestellt, dass Absolventinnen und Abolventen bestens auf die Anforderungen im Berufsleben vorbereitet sind.

Beruf und Karriere

Hersteller-, Dienstleistungs- und Verwaltungsunternehmen im Gesundheitsbereich benötigen im Zuge ihres starken unternehmerischen Wachstums vermehrt Fachleute, die medizintechnisch und informationstechnisch ausgebildet sind. Die komplexen Fragestellungen, die sich aus der Vernetzung und dem Einsatz moderner Medizin- und IT-Technik ergeben, können dadurch bewältigt werden. Da in Zukunft die Einschulungskosten für komplizierte Systeme im medizinischen Bereich steigen werden, haben Personen, die mit diesen Systemen aufgrund ihrer Ausbildung bereits vertraut sind, Konkurrenzvorteile gegenüber Personen mit autodidaktisch erworbenen Kenntnissen.
Institutionen, wie Krankenhäuser und Gesundheitsdienstleister, die Informationstechnologien nachfragen, sehen eine rasant wachsende Anwendung medizinischer Informationstechnologie in ihrer Arbeit.

Ein weiterer Grund für den hohen Stellenwert - auch auf individueller Basis - erwächst daraus, dass PatientInnen zukünftig dieselben Kommunikationsmöglichkeiten im Krankenhaus wie im beruflichen und privaten Umfeld (bargeldloser Geldverkehr, Internetzugang usw.) erwarten werden.

Für die Fachleute der medizinischen Informationstechnologie ergibt sich daher ein weites Spektrum von Beschäftigungsfeldern:

- Entwicklung neuer Systeme der medizinischen Informationstechnologie vom Design bis zum fertigen Produkt sowohl auf Anbieter- als auch auf Anwenderseite.
- Product & technology support
- Verkauf und Verkaufsunterstützung
- Systemberatung
- Einkauf von medizinischen Informationstechnologien
- Betrieb der Systeme
- Servisierung der Systeme auf Anbieter- und Anwenderseite
- Qualitätsmanagement
- Projektmanagement
- Prüf- und Sicherheitstechnik
Absolventinnen und Absolventen erfüllen folgende spezielle Anforderungen:
- Fachliche Kompetenz sowohl im technischen als auch im medizinischen Bereich
- Kommunikationsfähigkeit sowie Kreativität
- Gute Anwenderkenntnisse
- Anwenderbezogenes Denken
- Gute Organisationsfähigkeiten
- Perfekte Englischkenntnisse
- Gute Praxis im Krankenhaus
- Praktische Entwicklungskenntnisse unter Berücksichtigung medizinischer Anforderungen
- Kaufmännische Zusatzausbildung
- Kenntnisse in juristischen Randgebieten
- Kenntnisse im Normen- und Vorschriftenwesen sowie der Industriestandards

Studienbeginn: WS

Studiengebühren:

Die Studiengebühren fallen an der FH Kärnten ab Wintersemester 2009. Land Kärnten und Standortgemeinden übernehmen den finanziellen Entfall.

Bewerbungsfrist:

Informieren Sie sich bei der FH Kärnten.


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