Minimal-Image von Raspbian selber erstellen

ELektronik-KOmpendium.de
Online

Preis auf Anfrage
Vergleichen Sie diesen Kurs mit ähnlichen Kursen
Mehr ansehen

Wichtige informationen

  • Kurs
  • Online
Beschreibung

Minimal-Image von Raspbian selber erstellen Mit Raspbian Jessie geprüft. Rasbian basiert auf Debian, bei dem auf einen stabilen und sicheren Betrieb sehr viel Wert gelegt wird. Gerade weil Raspbian äußerst stabil ist, eignet sich diese Linux-Distribution besonders, wenn man den Raspberry Pi als Server betreiben will. Leider bringt Raspbian schon so viele Pakete mit, die man nicht braucht. Wenn man den Raspberry Pi als Server betreiben will kommt man eigentlich nicht darum herum, sich die Mühe zu machen und eine große Zahl von Paketen anfangs zu deinstallieren. Das gilt insbesondere für die Software-Pakete, die mit der grafischen Fenster-Oberfläche mitgeliefert werden und im Server-Betrieb sinnlos sind.

Wichtige informationen

Was lernen Sie in diesem Kurs?

Server
Image
Linux
Distribution

Themenkreis

Aufgabe
  • Deinstallieren Sie alle Pakete, die mit der grafischen Fenster-Oberfläche zusammenhängen.
Lösung: Minimal-Raspbian erstellen

Die folgende Lösung stellt eine Möglichkeit dar sich von unnötigen Paketen der Standard-Raspbian-Distribution zu trennen. Beispielsweise dann, wenn man den Raspberry Pi als Server betreiben möchte.
Für ein Minimal-Raspbian geistern einige weitere Anleitungen im Internet herum, wie man ein Raspbian sinnvoll um nicht genutzte Pakete bereinigen kann. Viele davon sind sehr umfangreich und gründlich. Aber eben auch mit mehr Zeitaufwand verbunden. Diese Lösung ist ein Vorschlag, die nicht alles, aber das meiste entfernt, so dass ein Raspbian auch auf eine 2 GByte große SD-Speicherkarte passt.

Hinweis: Es ist zu empfehlen, die Bereinigung unnötiger Pakete zu erledigen, bevor man die Server-Konfigurationen vornimmt. Wenn man es dann tun möchte, wenn man schon alles eingerichtet hat, dann kann man sich eine mühevolle und aufwändige Konfiguration zerschießen.

Zuerst überprüfen wir die aktuelle Speicherbelegung der SD-Speicherkarte.

df -h

Dann sorgen wir für ein Update der Paketquellen.

sudo apt-get update

Dann starten wir mit der Deinstallation von Paketen.

sudo apt-get remove lxde*
sudo apt-get remove gnome*
sudo apt-get remove xfce*
sudo apt-get remove python3*

Nachdem auch diese Pakete entfernt wurden, bleiben noch einige Pakete übrig, die jetzt überflüssig sind. Diese "Leichen" entfernen wir auch noch.

sudo apt-get autoremove
sudo apt-get clean

Danach treiben sich immer noch Konfigurationsdateien herum, deren Pakete schon deinstalliert sind. Man kann diese folgendermaßen löschen:

sudo dpkg -P `dpkg -l | grep "^rc" | awk -F" " '{ print $2 }'`

Abschließend empfiehlt sich ein Neustart des Raspberry Pi.

sudo reboot

Nach dem Neustart prüfen wir die Speicherbelegung der SD-Speicherkarte.

df -h Alternativ: Fertiges Minimal-Image herunterladen

Wenn die Speicherbelegung immer noch zu groß ist, muss man versuchen weitere Pakete zu deinstallieren oder sich nach Alternativen umsehen, die bereits fertig erstellte Images zum Download anbieten.

  • Minimal-Image von Raspbian für eine 2-GByte-SD-Card
Weitere verwandte Themen:
  • Raspberry Pi: Linux-Distributionen und Betriebssysteme
  • Betriebssystem für den Raspberry Pi auf eine SD-Speicherkarte installieren
  • Kali Linux für den Raspberry Pi installieren
  • Welches Betriebssystem läuft auf dem Raspberry Pi?

Hinweis: Dieses Tutorial ist Teil einer Aufgaben und Übungen mit dem Raspberry Pi-Reihe, die für Lern- und Ausbildungszwecke erstellt wurde. Die dargestellte Lösung ist Teil einer konkreten Aufgabenstellung, die Schüler, Auszubildende und Studenten, lösen sollen. Deshalb muss der hier aufgezeigte Weg nicht der Optimalfall sein.


Vergleichen Sie diesen Kurs mit ähnlichen Kursen
Mehr ansehen