Mobilisation der Schulter - 25 Techniken

Akademie Damp GmbH
In Damp

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  • Seminar
  • Fortgeschritten
  • Damp
  • 16 Lehrstunden
Beschreibung

Weiterbildung.
Gerichtet an: Physiotherapeuten, Masseure und med. Bademeister

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Damp
Seeuferweg, 23, 24351, Schleswig-Holstein, Deutschland
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Dozenten

Michael Meier
Michael Meier
Manipulativmassage

Instruktor für Manipulativmassage im In- und Ausland, Kursleiter 25 Schultertechniken, selbstständiger Physiotherapeut

Themenkreis

Mobilisation der Schulter - 25 Techniken
Mobilisation der Schulter – 25 Techniken (19FP)

Der größte Teil der Pathologien an der Schulter spielt sich primär in den periartikulären Strukturen der Schulter ab. Hier ist die Degeneration der Rotatorenmanchette zu nennen, mit in den meisten Fällen einem konsekutiven Impingementsyndrom. Auch die Schule der Manuellen Therapien hat aus diesem Grunde in der letzten Zeit zunehmend Weichteiltechniken in ihr Behandlungs-konzept einfließen lassen und die translatorischen Gleitmobilisationen an der Schulter sind etwas in den Hintergrund getreten. Hier kommt nun diese Behandlungsform ins Spiel,die gezielt auf Weichteilstrukturen eingeht ,die pathophysiologisch mit dem Impingementsyndrom in Verbindung stehen. Diese werden mit kurzen Friktionen, wie sie aus den „deep friction“ Techniken bekannt sind und mit fascialen Techniken behandelt. Gleichzeitig findet eine Mobilisation statt, die diese Strukturen zusätzlich dehnt bzw. diese Strukturen zugänglich macht. Dieses Behandlungsprinzip ist der Manipulativmassage nach Dr. Terrier verwandt, aber auch aus anderen Funktionsmassagen (Evjenth) bekannt. Durch die Massagereize wird eine Schmerzhemmung erreicht, die es ermöglicht den Patienten schonend zu mobilisieren. Gleichzeitig gibt es Roll-Gleit-Mobilisationen, die die gestörte Biomechanik wiederherstellen und das Bewegunsausmaß erhalten oder erweitern. Die Behandlung in Seiten- und Rückenlage, wie sie auch bei der FBL benutzt wird ist dafür sehr geeignet.

Die Mobilisation wird so geschickt durch Fixierung der Extremität am Körper herbeigeführt, daß dem Therapeuten beide Hände für die Behandlung zur Verfügung stehen, es sehr therapeutenschonend ist und der Patient das Gefühl einer sicheren Fixierung hat. Insgesamt stehen ca. 24 komplexe Handgriffe für die verschiedenen Strukturen und Mobilisationsrichtungen zur Verfügung. Der Haupteil des Kurses wird auf den praktischen Übungen dieser Handgriffe liegen, die ein eigenes Behandlungskonzept darstellen können oder gezielt und befundorientiert in die differenzierte physiotherapeutische Behandlung verschiedener Krankheitsbilder der Schulter einfließen können. Im Grunde sind dies alle schmerzhaften und/oder hypomobilen Krankheitsbilder an der Schulter , sei es nun bei der konservativen Behandlung von Impingement oder Insertiontendopathien/Rupturen oder postoperativ nach Cuff-Rupturen, Humerusfrakturen, Gelenkersatz .....

Im theoretischen Teil wird die funktionelle Anatomie im wesentlichen vorausgesetzt, so daß auf die Pathophysiologie d. Impingements,deren verschiedenen Ursachen und die Biomechanik eingegangen wird, sowie die gründliche Untersuchung d. Schulter mit zusätzlichen Tests zur Rotatorenmanchettenrupturdiagnostik.

Der Kurs ist in sich abgeschlossen und für Physiotherapeuten sowie Masseure und med. Bademeister gleichermaßen interessant. Vorbildung in Manueller Therapie wäre wünschenswert, ist aber nicht zwingend notwendig.


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