Molekulare Biotechnologie

Technische Universität München
In Freising-Weihenstephan und Garching

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Beschreibung

Molekulare Biotechnologie ist die Wissenschaft von der Gewinnung bzw. Konstruktion natürlicher wie auch künstlicher Biomoleküle mit Hilfe von Zellen oder Organismen. Zu den Biomolekülen zählen Makromoleküle wie die Proteine (Eiweißstoffe), Nukleinsäuren (DNS oder RNS) und Polysaccharide (Kohlenhydrate und Zucker), aber auch niedermolekulare Naturstoffe. Gerade die Proteine sind die wichtigsten molekularen Funktionsträger in der belebten Natur

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Freising-Weihenstephan
Strasse, 85350, Bayern, Deutschland
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auf Anfrage
Garching
Boltzmannstraße 3, 85748, Bayern, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Wenn Sie an der TU München studieren möchten, müssen Sie eine Hochschulzugangsberechtigung (HZB) oder eine berufliche Qualifikation nachweisen. Die Fachhochschulreife alleine berechtigt nicht zu einem Studium an der TU München. Deutsche Hochschulzugangsberechtigung * deutsche Studienbewerber, die ihre Hochschulzugangsberechtigung in Deutschland oder an einer deutschen Auslandsschule erworben haben * ausländische und staatenlose Studienbewerber, die ihre Hochschulzugangsberechtigung in Deutschland oder an einer deutschen Auslandsschule erworben haben....

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Biotechnologie
Molekulare Biotechnologie

Themenkreis

Beschreibung des Studiengangs

Molekulare Biotechnologie ist die Wissenschaft von der Gewinnung bzw. Konstruktion natürlicher wie auch künstlicher Biomoleküle mit Hilfe von Zellen oder Organismen. Zu den Biomolekülen zählen Makromoleküle wie die Proteine (Eiweißstoffe), Nukleinsäuren (DNS oder RNS) und Polysaccharide (Kohlenhydrate und Zucker), aber auch niedermolekulare Naturstoffe. Gerade die Proteine sind die wichtigsten molekularen Funktionsträger in der belebten Natur. Als Enzyme, Hormone, Rezeptoren und Antikörper, Membran-, Struktur-, Transport- und Speicherproteine erfüllen sie eine Vielzahl von Aufgaben innerhalb und außerhalb der Zelle. Ihre chemische Struktur ist unmittelbar in den Genen codiert, und ihre Universalität hat schon vor vielen Jahren zum Einsatz in praktischen Anwendungen motiviert. Beispielsweise dienen bestimmte Enzyme als Biokatalysatoren in chemischen Synthesen. Blutgerinnungsfaktoren, Botenstoffe wie das Wachstumshormon und insbesondere Antikörper werden dagegen für die Diagnose und Therapie von Erkrankungen in der Medizin immer wichtiger. Meist entziehen sich die Biomakromoleküle jedoch einer effizienten chemischen Produktion, so dass erst mit den modernen biosynthetischen Methoden die Herstellung der benötigten Mengen dieser Substanzen möglich geworden ist. Die klassische Biotechnologie — entsprechende Studiengänge werden an mehreren anderen deutschen Universitäten angeboten — hat sich hauptsächlich dem Produktionsprozess und damit verbundenen verfahrenstechnischen Fragestellungen (wie Fermentation usw.) gewidmet. Im Zeitalter der Gentechnik ist es jedoch sehr viel einfacher geworden, die biosynthetische Leistung der Zelle selbst zu optimieren. Darüber hinaus ist man nicht mehr darauf beschränkt, allein natürlich vorkommende Substanzen "überzuproduzieren", auch die Konstruktion und effiziente Synthese künstlicher Biomoleküle mit verbesserten oder gar neuartigen Funktionen ist möglich geworden.
Das technische Know How und auch die damit für ein Wirtschaftsunternehmen verbundene Wertschöpfung liegt daher nicht mehr in erster Linie im Herstellungsprozess, sondern zunehmend in der Struktur und Funktion des Biomoleküls. Durch Protein-Design lassen sich beispielsweise neuartige Wirkstoffe in der Medizin oder auch "molekulare Werkzeuge" für den Einsatz in verschiedensten technischen Bereichen (von der Umweltanalytik bis zum Bio-Chip) gewinnen. Gerade dieses Arbeitsgebiet erfordert den interdisziplinären Einsatz von gentechnischen, proteinchemischen und biophysikalischen Methoden in Verbindung mit Computer-Simulationsverfahren (Bioinformatik). Die zunehmende Anwendung in der Hochschulforschung wie auch in der modernen Biotech-Industrie führt zu einem Bedarf an entsprechend breit ausgebildeten, hochqualifizierten Fachkräften. In den USA und sogar im europäischen Ausland wurde dies bereits seit längerem erkannt. An der Technischen Universität München wird deshalb der Studiengang "Molekulare Biotechnologie" angeboten, in dem diese Kenntnisse in passender Kombination und kompakter Form vermittelt werden.

Das Studium der Molekularen Biotechnologie weist zum Teil Gemeinsamkeiten mit dem ebenfalls neu an der TU München eingerichteten Biochemiestudiengang auf, so daß die ersten vier Semester des Bachelor-Grundstudiums weitestgehend gemeinsam veranstaltet werden. Danach ist die Ausbildung jedoch getrennt mit spezifischen Schwerpunkten. Im Vergleich mit dem traditionellen Biochemiestudium, das eher auf deduktiv-analytische Forschungsansätze ausgerichtet ist und sich vor allem der Aufklärung biochemischer und zellulärer Reaktionsmechanismen widmet, konzentriert sich die Molekulare Biotechnologie auf "konstruktiv-synthetische" Forschungsansätze. Das neue dabei ist, daß die wissensbasierte Konstruktion bzw. Manipulation von Biomolekülen, Zellen und auch Organismen, in Verbindung mit modernen biotechnologischen Produktionsverfahren, im Vordergrund dieses interdisziplinär angelegten Studiengangs steht.

Die Berufsaussichten für seine Absolventen sind als hervorragend einzuschätzen. Neben einer wissenschaftlichen Tätigkeit in Hochschulen oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen hat die derzeit boomende Biotech-Industrie einen massiv steigenden Bedarf an entsprechend ausgebildeten Fachkräften. Abgesehen von den modernen Biotech-Unternehmen, die gerade in der Region München bestehen oder im Aufbau sind, stehen vielfältige Arbeitsmöglichkeiten im In- und Ausland offen.

Studienbeginn :-nur zum Wintersemester

Regelstudienzeit (in Semestern) :- 6

Unterrichtssprache :-Deutsch

Eignungsfeststellungsverfahren/ Eignungsverfahren :-ja

Bewerbungsschluss ;-15. Juli

Zulassungsbescheid :-Online nach Überprüfung der Bewerbungsunterlagen

....Voraussetzungen

Ausländische Hochschulzugangsberechtigung

* deutsche Studienbewerber, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im Ausland erworben haben
* ausländische und staatenlose Studienbewerber, die ihre
Hochschulzugangsberechtigung im Ausland erworben haben

Krankenversicherung und Pflegeversicherung

Alle Studenten sind in Deutschland kranken- und
pflegeversicherungspflichtig, d.h. man muss einen ausreichenden
Krankenversicherungsschutz nachweisen und die Beiträge zur
Pflegeversicherung leisten, um sich an einer deutschen Hochschule
immatrikulieren zu können. Konkret bedeutet dies, dass man sich noch vor der Immatrikulation um eine Bescheinigung über den ausreichenden
Versicherungsschutz kümmern muss. Die Vorlage einer Versicherung aus dem Heimatland (in Form einer Plastikkarte oder Versicherungspolice) ist für die Immatrikulation nicht ausreichend !

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Pro Semester fallen an: * Studiengebühren (500,- €) * Studentenwerksbeitrag (42,- €)

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