Neurophysiologie

Medii GmbH - Private Fortbildungsakademie
In Dresden

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Wichtige informationen

  • Intensivseminar berufsbegleitend
  • Fortgeschritten
  • Dresden
  • 16 Lehrstunden
  • Dauer:
    2 Tage
Beschreibung

Diese theoretische Weiterbildung ist als Basismodul für andere Kurse gedacht. Sie dauert 2 Tage und beinhaltet ein ausführliches Kursskript, so dass weitere Literatur nicht unbedingt notwendig ist.
Gerichtet an: Physiotherapeuten, Krankengymnasten, Ergotherapeuten

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Dresden
Freiberger Straße 39, 01067, Sachsen, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· An wen richtet sich dieser Kurs?

Physiotherapeuten, Krankengymnasten, Ergotherapeuten

Was lernen Sie in diesem Kurs?

Allgemeine Einführung Nervensystem und Gehirn
Einführung in die Biokybernetik

Dozenten

Henk J.M. Brils
Henk J.M. Brils
Diplom Physiotherapeut, BMT und Lehrteam INOMT

Themenkreis

Neurophysiologie ist unser Steckenpferd. Das hört sich vielleicht überheblich an, aber 25 Jahre Erfahrung und Umsetzung in der physiotherapeutischen Praxis machen uns sicher.

Diese theoretische Weiterbildung ist als Basismodul für andere Kurse gedacht. Sie dauert 2 Tage und beinhaltet ein ausführliches Kursskript, so dass weitere Literatur nicht unbedingt notwendig ist.

1. Tag

Einführung in die Biokybernetik und Neurophysiologie
Die Bedeutung des Nervensystems in der Biokybernetik

Allgemeine Einführung Nervensystem und Gehirn
Neurobiologie, Neuroanatomie, morphologie und topographie
Neurotrophik, Neurochemie, Biochemie, Neurokinematik, Neuroplastizität

Einteilung des Nervensystems, multiple biokybernetische Systeme

Zentral Peripher, Neokortex, limbisches System, Hypothalamus, Hirnstamm, Rückenmark, Hinterhorn Komplex, Seithorn, Anatomie des vegetativen Nervensystems

Superposition, Kognition, Equipotentialität, Engrammtheorie, Corpus callosum, die Macht der Frau, das Gedächtnis

Emotionen, emotionale Spannung, emotionale Konditionierung

Der Hypothalamus, das vegetative Gehirn , das Nervensystem schläft nie
Homeostase, inneres Milieu, vegetatives Klima, vegetative tuning , Ergotrophe und Trophotrophe Systeme und Funktionen, ergotrophes und trophotrophes tuning und Reaktionslage

Formatio reticularis, Locus coeruleus, ARAS, DRAS, arousal , Alertheit, Wachsamkeit, Attention , Bewusstseinslage, Cannons fight, flight, fright
Das Arousal, aspezifische Arousal, Alarmphase, Analysierung, Erkennung, Erwartung, Bestätigung
Spezifisches Arousal, Reaktionsphase, Adaptationsphase, Inhibition, Stress, Dysstress, overstress , (Kompensation Dekompensation), Eustress, Stresssystem nach Lazarus, Selektivität, Belastung Belastbarkeit

Vegetativ Autonom, Animal Somatisch

Phylogenese, Archi-, Paleo- und Neokortex, Phylogenese und Ontogenese als Equivalent, Phylogenese, Ontogenese und Embryologie des Nervensystems, Ektoderm, Mesoderm, Endoderm, Neuralplatte, primäre und sekundäre Segmentation, Segment, segmentale Ordnung, Dermatom, Pilotom, Myotom, Sklerotom, Osteotom, Periostom, Artrotom, Desmotom, Viscerotom, Splanchnitom, Enterotom, Angiotom, Neurotom

Segmentale Anatomie des Rückenmarks; Einteilung des Rückenmarks nach Rexed, Substantia gelatinosa rolandi, Rezeptorendiche (Vaul / Villinger), Transmitterzelle, wide dynamic range cells , Tractus von Lissauer, Radici, Rami (ventralis, dorsalis, meningeus, communicantes), Dura mater, Arachnoidea, Pia mater, Duramanchette, Endoneurium, Perineurium, Epineurium, Gesetz von Bell und Magendie, Coggeshall

Das Seithorn, die vegetative Subsysteme, size prinzipal nach Hennemann, tonische Aktivität der Subsysteme, Selektivität und zentrale Kontrolle

Informonen
Neurotransmitter, Neuropeptiden, Neurohormone, Neuromodulatoren, Neurokinine, Neuromediatoren, Zytokine,
achethylcholinerge, serotonerge, katecholaminerge (dopaminerge) und histaminerge Neurotransmittersysteme


2. Tag

Nociception versus Schmerz
Sensoren und Sensorik, tonisch phasisch, unimodal polymodal, gnostisch vital, epikritisch protopatisch, Propriocepsis, Enterocepsis, Exterocepsis, Sensorendichte, sensorische Kortexrepresentation, sensorischer Homunculus, somatotopische Ordnung des Nervensystems

Einteilung der Neuronen nach Erlanger / Gasser und Loyd / Hunt
Leitgeschwindigkeit, saltatorische Leitung, unipolare, semi-unipolare und bipolare Neuronen
Energiebedarf und -verbrauch der unterschiedliche Neuronen und dessen klinische Konsequenz
Neurotmesis, Axonotmesis und Neuropathie
Dahlmannÿýsches Gesetz

Lokale Wirkungen der Nociception, Wundheilung
Primäre hyperalgesie, Allodynie, anterograde und retrograde axontransport, Axonreflex von Langley, antidrome leitung, Mastzellenaktivität, Wundödem, Hämostasis, Diapedesis,

Substanz P und CGRP, andere Informonen wie Phospholipide, Arachidonsäure, Prostaglandine, Bradykinin, Kortikosteroide, Acethylsalizylsäure, Heparin, Histamin, Chondroitinschwefelsäure,

Segmentale Wirkungen der Nociception
Der hinterhornkomplex, gate control theorie (Melzack / Wall), sensitivity control , connectivity control , descending control , sekundäre Hyperalgesie, die Synapse als dynamisches Schaltpult, Rezeptorrekrutierung und Rezeptorkinetik,

Segmental vegetative Wirkungen der nociception, Vegetativum und Schmerz
Das Seithorn und der Nucleus intermediolateralis, tertiäre Hyperalgesie
vegetative Symptomatik, Sensorenempfindlichkeitssteigerung, Bindegewebsspannugszunahme, Muskelspannungszunahme und dysregulierung, Hyperhydrosis und Piloarrektion als vegetatives Zeichen

Zentrale Wirkungen der Nociception
SPA; stimulus produced analgesia , stress produced analgesia , Raphe Kernen, Nucleus Raphe magnus, periaquadales Grau, Endorphine, Enkephalin, Dynorphin, Papaver somniverum, Opiatrezeptoren, postsynaptische (selektive) und präsynaptische (aselektive) nociceptive Hemmung, counter irritation , Zweitschmerz, afferenz Konkurenz, das Zahnarzt Wartezimmer Phänomen, ZAW ,

Konvergenz Projektions Theorie (Ruch ÿý65), reffered pain , transferred pain , quaternäre Hyperalgesie ,
Phantomschmerz


Henk J. M. Brils, B.Sc., PT
INOMT