Palliative Care mit Pain nurse

Care Professionals - Care Akademie
In Hannover

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Wichtige informationen

  • Kurs berufsbegleitend
  • Mittelstufe
  • Hannover
  • 160 Lehrstunden
  • Dauer:
    6 Monate
  • Wann:
    12.06.2017
Beschreibung

Fachkraft Palliative Care.
Gerichtet an: Mitarbeiter/innen in Pflege- und Hospizeinrichtungen, oder auf Palliativstationen - oder Pflegende, die hier gern professionell tätig werden würden.

Wichtige informationen Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage Uhrzeiten
12.Juni 2017
Hannover
Gertrud-Greising-Weg 3, 30177, Niedersachsen, Deutschland
Plan ansehen

Häufig gestellte Fragen

· Welche Ziele werden in diesem Kurs verfolgt?

Sie werden in der Lage sein, die Palliativgedanken in der vollstationären Altenpflege, Ambulanten Palliativpflege oder im Krankenhaus - Palliativstation umzusetzen und an Kolleg.innen weiter zu geben.

· An wen richtet sich dieser Kurs?

Fachkräfte in der Pflege oder pädagogisch-therapeutische Berufe, die ihr Wissen im Palliativbereich erweitern möchten und offen für dieses Berufsfeld sind.

· Voraussetzungen

Examen in einem Pflegeberuf oder Abschluss in einem therapeutischen Beruf.

· Worin unterscheidet sich dieser Kurs von anderen?

Das Basiscurriculum wurde durch uns den modernen Anforderungen angepasst, sowohl inhaltlich als auch strukturell. Sie erhalten aktuelles Wissen, die sofort praktikabel ist und Sie werden auch persönlich gestärkt werden, um lange in diesem Beruf bleiben zu können.

· Welche Schritte folgen nach der Informationsanfrage?

Besuchen Sie uns bei einer Tasse Kaffee oder Tee, lernen Sie uns kennen. Wir besprechen wir alles, was in eine Broschüre nicht mehr reinpasste.

Was lernen Sie in diesem Kurs?

Palliative Care
Beratung und Beratung in der letzten Lebensphase
Symptomkontrolle bei Tumorpatienten
Aktives Schmerzmanagement
Trauerbegleitung
Interkulturelle Kompetenz

Dozenten

Elisabeth Trczinski
Elisabeth Trczinski
Lehrgangsleitung

Themenkreis

Rahmenbedingungen -eine anerkannte Weiterbildung nach SGB V

Die Qualifikation basiert in Art und Inhalt auf dem Basiscurriculum Palliative Care von Kern, Müller und Aurnhammer aus dem Jahre 1996. „Es umfaßt die Themen der Tumorschmerztherapie und Symptomkontrolle, psychosoziale, spirituelle, kulturelle, ethische und organisatorische Aspekte der Pflege. Die Themen sind nach Wissen, Haltung und Fertigkeiten gegliedert. Neben der Wissensvermittlung ist den Autoren die Überprüfung bzw. Gewinnung einer sicheren inneren Haltung gegenüber schwerstkranken und sterbenden Menschen und ihren Angehörigen ein zentrales Anliegen" (Martina Kern)

Wir haben die inhaltlichen Rahmenbedingungen weiterentwickelt und den aktuellen Anforderungen, insbesondere in der ambulanten und stationären Pflege angepasst.

Konzept und Ziele der Zusatzausbildung

  • Wir bereiten Sie auf die Zukunft vor!

Kernpunkte von „Palliative Care" sind nach der von der WHO veröffentlichten Definition:

Die Unterstützung des Lebens und Betrachtung des Sterbens als Prozess und Teil des Lebens, den es weder zu beschleunigen noch zu verlängern gilt.
Die Kontrolle oder zumindest weitgehende Linderung von Schmerzen und anderen Symptombelastungen hat oberste Priorität.
Psychologische und spirituelle Aspekte werden als fester Bestandteil der Versorgung („Care") betrachtet.
Die Bereitstellung eines Unterstützungssystems, das den betroffenen Menschen hilft, so lange wie möglich aktiv am Leben teilzuhaben.
Die Bereitstellung eines Unterstützungssystems für die Bezugspersonen der Patientinnen und Patienten, das auch den Angehörigen Hilfestellung bei der Bewältigung der vielfältigen mit dem Krankheitsprozess verbundenen Belastungen und bei der Trauerarbeit bietet.

Sie sind in der Lage, das Konzept und die Haltung von Palliative Care in Ihrer Einrichtung zu entwickeln, zu vertreten und Kolleg/innen sowie Kunden zu schulen und aufzuklären. Die externen Prüfkriterien, die vom Medizinischen Dienst formuliert worden sind, setzen Sie erfolgreich in Ihrer Einrichtung um.

Im Rahmen der Konzeption haben wir die herausfordernden Rahmenbedingungen, aber auch die Chancen, die in der Pflegebranche zu finden sind, besonders berücksichtigt. Hier sind die zwei wichtigsten:

Einbindung der Pflegekundenbedürfnisse in die fachlich fundierte und bedarfsgerechte pflegerische Versorgung nach neuesten wissenschaftlichen Standards.

Einbindung der Mitarbeiterbedürfnisse in eine kooperativ gestaltete, positiv geführte Pflegeorganisation.

Unsere Überzeugung ist, dass Sie nur mit aktuellem fachlichen Wissen und Einfühlungsvermögen, welches die Implementierung eines Fachbereiches Palliative Care voraussetzt, Ihre Karriere erfolgreich gestalten können, so wie Sie und wir es Ihnen wünschen.

Daher bieten wir Ihnen jedes Jahr nach Ihrem Abschluss die Möglichkeit, sich mit Kollegen fachgerecht auszutauschen und ihr Wissen, aber auch die eigene Motivation, aufzufrischen.

Ihr Fachwissen

- modernes Fachwissen und zeitgerechte Instrumente

Die Qualifikation basiert in Art und Inhalt auf dem Basiscurriculum Palliative Care von Kern, Müller und Aurnhammer aus dem Jahre 1996. Wir haben diese weiterentwickelt und den aktuellen Anforderungen und Rahmenbedingungen angepasst.

1. Symptomkontrolle - Medizinische Aspekte der Pflege

  • Tumorerkrankungen im Überblick
  • Schmerzmanagement
  • Respiratorische Symptome
  • Lymphödeme
  • Neurologische Symptome
  • Fatique
  • Juckreiz und Ikterus
  • Symptomkontrolle Ernährung
  • Mundpflege
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Obstipation
  • Dekubitus und (ex) ulcerierende/ entstellende Tumore

2. Grundlagen der Palliativpflege

  • Palliativbegriff
  • Kernbedürfnisse Sterbender
  • Pflege und Begleitung sterbender Menschen
  • Aspekte der Basalen Stimulation
  • Konzeptentwicklung und -gestaltung
  • Qualitätsmanagement

3. Kulturelle und spirituelle Aspekte

  • Religiöse Deutungsmuster von Leid und Tod
  • Religiöse Bewältigungspraktiken
  • Illusion einer leid- und todfreien Welt
  • Vorstellungen über ein Leben nach dem Tod

4. Psychosoziale Aspekte der Pflege

  • Kommunikationspsychologie
  • Gesprächstherapeutische Grundlagen
  • Konfliktlösungsmodelle - Mediation
  • Moderationstechniken
  • Umgang mit Tod und Sterben
  • Umgang mit der eigenen und fremden Trauer

5. Rechtliche Aspekte in der Palliativpflege

  • Relevante Aspekte des SGB
  • Euthanasie
  • Vorsorgevollmacht
  • Betreuungsverfügung
  • Patientenverfügung
  • Rechtfertigender Notstand
  • Unterbringungsähnliche Maßnahmen
  • Vormundschaftsgericht
  • BtmVV
  • Haftungsrecht und Strafrecht

6. Psychohygiene und Selbstpflege

  • Stressmanagement
  • Burn-out
  • Supervision und Coaching

Der Lehrgang schließt mit einer Projektarbeit und einer Präsentation ab.

Sie werden bestens vorbereitet sein.