Pflege des Bauerbes

Hochschule Wismar
In Wismar

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  • Master
  • Wismar
  • Dauer:
    2 Jahre
Beschreibung

Inhaltlicher Schwerpunkt des Studiengangs ist (neben der wissenschaftlichen kulturgeschichtlichen und technischen Analyse) der praktische Umgang mit historischer Bausubstanz, insbesondere in Norddeutschland und im Ostseeraum. Das Studium zielt nicht nur auf Aufgaben in der Denkmalpflege, sondern auf das gesamte erhaltenswerte 'Bauerbe' und dessen qualitätvolle und nachhaltige Modernisierung.
Gerichtet an: Absolventen der Studiengänge Architektur und Bauingenieurwesen (Bachelor/Diplom/Master), die ihr Wissen auf den Gebieten Denkmalpflege, Bauen im Bestand, Sanierung und Modernisierung alter Bausubstanz vertiefen wollen.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Wismar
23952, Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Der mit einer Gesamtnote von 2,5 oder besser bewertete erste berufsqualifizierende Studienabschluss „Bachelor“, „Master“ oder „Dipl.-Ing.“ bzw. „Dipl.-Ing. FH“ in einem Studiengang Architektur oder Bauingenieurwesen oder in einem vergleichbaren Studiengang einer nationalen oder internationalen Hochschule. Darüber hinaus wird eine praktische berufliche Tätigkeit von in der Regel nicht unter einem Jahr vor Studienbeginn empfohlen. ...

Themenkreis

Allgemeine Zulassungsvoraussetzungen :
Voraussetzung für die Zulassung zum Master-Studium „Pflege des Bauerbes" ist der mit einer Gesamtnote von 2,5 oder besser bewertete erste berufsqualifizierende Studienabschluss „Bachelor", „Master" oder „Dipl.-Ing." bzw. „Dipl.-Ing. FH" in einem Studiengang Architektur oder Bauingenieurwesen oder in einem vergleichbaren Studiengang einer nationalen oder internationalen Hochschule.
Darüber hinaus wird eine praktische berufliche Tätigkeit von in der Regel nicht unter einem Jahr vor Studienbeginn empfohlen.

Besondere Zulassungsvoraussetzungen :
Die Bewerbungsfrist endet am 15. Juni; in begründeten Ausnahmefällen (z.B. wenn notwendige Abschlusszeugnisse zum 15.6. noch nicht vorgelegt werden können) am 15. August. Die erforderlichen Vorkenntnisse sind durch das erfolgreiche Absolvieren eines Eignungsgesprächs nachzuweisen.
Das Eignungsgespräch findet nach Eingang der Bewerbungsunterlagen Anfang Juli bzw. (für Bewerbungen, die bis zum 15. August eingehen) Anfang September statt.
Über die Gleichwertigkeit anderer Studiengänge und andere Ausnahmen entscheidet der Prüfungsausschuß im Einzelfall.

Die Vorbereitung und verantwortliche Leitung von Baumaßnahmen im Bestand stellt heute erhebliche Anforderungen an die Kenntnisse und Fähigkeiten von Architekten und Bauingenieuren. Insbesondere die Methodik der technischen und denkmalpflegerischen Analyse von Bauwerken sowie die fachübergreifende Diskussion und Auswahl geeigneter Lösungsmöglichkeiten zur Beseitigung von Schäden und zur Anpassung historischer Bauten und Konstruktionen an moderne Anforderungen unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer, gestalterischer und wirtschaftlicher Aspekte erfordern ein hohes Maß an kultur-, ingenieur- und naturwissenschaftlichen Kenntnissen sowie die Fähigkeit zu interdisziplinärem Denken und Handeln. Für die fachliche Auseinandersetzung mit den anderen am Planungs- und Bauprozeß Beteiligten (Kunsthistoriker, Restauratoren, ausführende Baubetriebe etc.) ist zudem Teamfähigkeit sowie Sicherheit in Auftreten und Argumentation von erheblicher Bedeutung. Der gegenwärtige Ausbildungsrahmen der konsekutiven Studiengänge kann diese Anforderungen nur in begrenztem Umfang erfüllen. Daher bietet sich ein postgraduales Ergänzungsstudium für die Verbreiterung und Vertiefung der in den „klassischen" Ausbildungsgängen Architektur/Bauingenieurwesen bereits erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten an.

Im gesamten Studium wird großer Wert auf eine praxisnahe Ausbildung gelegt, ohne damit den Anspruch an wissenschaftliches Denken und Handeln aus den Augen zu verlieren. Die bereits bestehenden Kontakte zu Partnern in der Praxis (Behörden, Büros etc.) garantieren ein vielseitiges Angebot an praxisnahen Projekten.

Studium:
1. und 2. Semester: Pflichtmodule wie Baugeschichte, Denkmalschutz und Denkmalpflege, Bauaufnahme/Dokumentation, Detailplanung im Bestand, Historische Baukonstruktionen/Bauphysik, Holzschutz, Tragwerksinstandsetzung, Bauwerksdiagnostik/Bautenschutz. Im 2. Semester einige Wahlpflichtmodule zur Vertiefung bzw. Verbreiterung von Kenntnissen und Fähigkeiten.

3. Semester: einige Pflichtmodule (Beton- und Mauerwerksinstandsetzung, Anstriche und Putze, Stadterneuerung, Sanierungskosten und -verfahren) sowie Exkursionen und Wahlpflichtmodule; daneben Bearbeitung eines umfassenden, möglichst praxisbezogenen interdisziplinären Projektes, in dem die vermittelten Lehrinhalte und Arbeitsmethoden bespielhaft angewendet werden sollen. Verbindung mit einem Auslandsaufenthalt möglich und erwünscht.

4. Semester: Masterarbeit und abschließendes Kolloquium, Bearbeitung im Ausland möglich.

Einsatzmöglichkeiten:

  • Architektur- und Ingenieurbüros
  • Bauverwaltung
  • Bauunternehmen
  • Wohnungsbaugesellschaften
  • Bauforschung und Denkmalpflege
  • Gutachtertätigkeit

Beginn: jährlich zum Wintersemester