Master - Präsenzveranstaltung
Ort
Darmstadt (Hessen)
Dauer
0 Stunde
Beginn
Kursziel
Leitung schafft Möglichkeiten. Wer über die neuesten Ergebnisse der Pflege- und Versorgungsforschung... mehr verfügt, wer selbst methodisch kompetent ist und forschen kann, der kann neue Versorgungsmöglichkeiten gestalten. Es geht nicht nur um die Veränderung der Pflegepraxis, sondern auch um die Gestaltung von Zukunftsperspektiven in der Pflege und Gesundheitsförderung.
Preis
auf Anfrage
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Gesundheit braucht mehr als Medizin.
Der Master "Pflegewissenschaft" entwickelt an der Schnittstelle von Pflege und Public Health innovative Potentiale für neue Handlungsfelder im Gesundheitswesen
Konzeption
Im Studiengang Pflegewissenschaft werden wissenschaftlich fundierte Kenntnisse über die Versorgung und Betreuung von kranken, alten und hilfsbedürftigen Menschen vermittelt, die an der biblischen Tradition und dem Handeln Jesu Christi orientiert sind. Der Mensch wird als Einheit von Körper, Geist und Seele betrachtet, so dass Gesundheit, aber auch Krankheit, Leiden und Tod zum Leben gehören. Geboten ist die Zuwendung zu und die Solidarität mit den Menschen, die sich aus eigenem Vermögen nicht mehr helfen können.
Das Angebot der Begegnung mit dem Evangelium sowie die Auseinandersetzung mit christlicher Anthropologie und Sozialethik sollen dazu beitragen, dass die Studierenden die ihr Handeln bestimmenden Werte kritisch klären und sich mit den Möglichkeiten christlichen Selbstverständnisses auseinandersetzen.
Vor dem Hintergrund dieses ganzheitlichen, ethisch begründeten Menschenbildes werden im Studiengang Pflegewissenschaft Kenntnisse vermittelt, die die Studierenden befähigen, Menschen in einem komplexen Gesundheitssystem mit arbeitsteilig agierenden Institutionen und interprofessionellen Behandlungsteams die für sie notwendige Gesundheitsförderung sowie Versorgung und Unterstützung im Krankheitsfall zukommen zu lassen. Sie werden zu Pflegeexpertinnen und -experten ausgebildet, die pflegerische Bedarfslagen patienten- oder bewohnerbezogen, zielgruppenspezifisch und bevölkerungspolitisch auf wissenschaftlicher Grundlage einschätzen und Interventionen einleiten können.
Neben kommunikativen Fähigkeiten für diese Interaktionen stehen während des Studiums insbesondere die Entwicklung und Förderung analysierender und forschender Kompetenzen für Innovationsprozesse im Vordergrund.
Inhalte
* Theorie und Handlungsdimensionen der Pflege und Gesundheitsförderung
* Pflege als Gesundheitsberuf
* Pflegeforschung
* Medizinische Grundlagen
* Innovations- und Qualitätsentwicklung in der Pflege
* Pflegeberatung und Bildung
* Gerontologie
* Pflege- und Gesundheitsinformatik
* Interkulturelle Pflege
* Theologie und Ethik
* Public-Health/Gesundheitswissenschaften
* Sozialwissenschaftliche und rechtliche/institutionelle Grundlagen
Der Master-Studiengang zielt auf die Vorbereitung für Führungspositionen mit Personalverantwortung, auf die Durchführung von Projekte mit eigenständigen Forschungsanteilen und auf Koordinationsaufgaben bei der Lösung von Versorgungsproblemen in einem immer komplexer werdenden Gesundheitssystem.
Das Master-Studium erstreckt sich auf vier Semester und umfasst 10 Module (geschlossene Lehr-/Studien-/Thesis-Einheiten) mit insgesamt 120 Credit-Punkten. Ein Punkt entspricht 30 Studienarbeitsstunden. Hierin sind enthalten: die Anwesenheit in Veranstaltungen, die wöchentliche Vor- und Nachbereitungszeit, die Vorbereitung und Erbringung der Prüfungsleistungen sowie die Praxiszeiten. Das Studium ist in Vollzeit-Form organisiert.
Die einzelnen Module beschäftigen sich mit folgenden Inhalten und schließen jeweils mit studienbegleitenden Prüfungsleistungen ab:
* M 14: Studium generale: Pflegewissenschaft und ihre Bezugssysteme
* M 15: Verfahren und Handlungsfelder der Gesundheitsberufe: Strukturen und Organisation
* M 16: Kooperation, Bildung und Beratung
* M 17: Forschung und wissenschaftliches Arbeiten
* M 18: Public Health, Public Health Nursing und Versorgungsforschung im internationalen Vergleich
* M 19: Zielgruppenspezifische Prävention und Gesundheitsförderung
* M 20: Qualitätsentwicklung zur Steuerung von Arbeits- und Innovationsprozessen in pflegebezogenen Handlungsfeldern
* M 21: Patientenorientierung und Patientenautonomie
* M 22: Projektstudium
* M 23: Master-Thesis und mündliche Verteidigung
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Prof. Dr. theol. Marion Großklaus-Seidel Lehrende Theologin und Pädagogin mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung, Pfarrerin in Gemeinde und Funktionsdienst, Forschungsarbeiten zu Werthaltungsfragen von Führungskräften und ethischen Problemstellungen bei veränderten Organisations- und Gesellschaftskontexten am Institut für Pädagogik der Ruhr-Universität Bochum und am Sozialwissenschaftlichen Institut der Evangelischen Kirche in Deutschland, berufen für Ethik und Erwachsenenbildung, |
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Prof. Dr. rer. medic. Ulrike Höhmann Lehrende Krankenschwester und Soziologin, berufen für Pflegewissenschaft, Autorin der Studie „Qualität durch Kooperation“, 3. Aufl. Frankfurt 1999. Aufsätze, Gutachten und Expertisen zu Qualitätssicherung, Versorgungsforschung, Interventions- und Evaluationsforschung, Vernetzung der Gesundheitsdienste, Schnittstellenanalyse, Care- und Case Management, Organisationsentwicklung und Grundlagen des professionellen Pflegehandelns. |
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Prof. Gunnar Haase Nielsen Lehrende Studium der Philosophie und Betriebswirtschaftsinformatik, Forschungsleiter am WHO-Collaborating Centre Danish Institute for Health and Nursing Research (DIHNR), u.a. mit der Aufgabe der Planung und Durchführung von Projekten im Rahmen der Forschungs- und Entwicklungsprogramme der EU für Gesundheitsinformatik. |
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Prof. Dr. med. Kerstin Wessig Lehrende Medizinerin und Gerontologin, Tätigkeit in internationalen Unternehmen, berufen für Medizinische Grundlagen der Pflegewissenschaft und Klinische Gerontologie, Forschungsschwerpunkt: gerontologische Behandlungs- und Prozessoptimierung in Akutkrankenhäusern; |
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Prof. Dr. phil. Marianne Brieskorn-Zinke Lehrende Gymnastiklehrerin und Soziologin, berufen für Gesundheitswissenschaften, Autorin des Lehrbuches „Gesundheitsförderung in der Pflege. Ein Lehr- und Lernbuch zur Gesundheit“, Stuttgart 2004 und zahlreicher Aufsätze zu den Themen Public Health Nursing, Prävention und Gesundheitsförderung, Salutogenese. Forschungsarbeiten zur Bewältigung chronischer Erkrankungen, zur Professionalisierung in der Pflege und zur Konzeptentwicklung „Public Health Nursing“. Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft e.V., der DGSMP, der DVGPH. |
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| Wo | Darmstadt, Zweifalltorweg 12 |
| Wann | Beginn: Anbieter kontaktieren |
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