Pharmatechnik

Hochschule Ostwestfalen-Lippe
In Lemgo

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  • Bachelor
  • Lemgo
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten, die eine effiziente und praxisnahe Bearbeitung von Aufgaben der industriellen Pharmazie ermöglichen. Das berufliche Einsatzgebiet der AbsolventInnen ist vor allem die Arzneimittelproduktion und -entwicklung. Ziel ist es, die AbsolventInnen zu befähigen, Planung, Organisation und Durchführung komplexer Handlungsabläufe beim pharmazeutischen Unternehmer sowie dessen Zulieferern auszuführen und zu überwachen.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

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auf Anfrage
Lemgo
Liebigstraße 87, 32657, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

I. Allgemeine Einschreibungsvoraussetzungen - Zeugnis der Fachhochschulreife einer Fachoberschule; - Sonstiges im Land NRW erworbenes Zeugnis der Fachhochschulreife (schulischer und praktischer Teil); - Abitur oder sonstiges Zeugnis, das uneingeschränkt zum Studium an Universitäten in NRW berechtigt; - Abschlusszeugnis einer zweijährigen Berufsfachschule des Berufskollegs und eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein halbjähriges gelenktes Praktikum; ...

Themenkreis

Das berufliche Einsatzgebiet der AbsolventInnen ist zum Beispiel die Bedienung und Überwachung von Apparaten und Maschinen zur Produktion sowie die Verarbeitung, prozess- und produktanalytischen Prüfung und Überwachung der Erzeugnisse, einschließlich der Ausgangsstoffe und Zwischenstufen. In der Berufspraxis sollen somit Führungsaufgaben in Entwicklung, Planung, Produktion, Qualitätsmanagement und regulatorischer Betreuung der Erzeugnisse und Betriebsabläufe übernommen werden.

Die erfolgreiche Lösung planerischer und technischer Fragestellungen in der Wirtschaft erfordert ein interdisziplinäres und teamorientiertes Arbeiten. Teamarbeit und Ablaufplanung haben daher bereits in den Praktika einen besonderen Stellenwert.

Ziel der jungen Studienrichtung ist es den Bachelor of Science (B.Sc.) Pharmatechnik als wichtiges Bindeglied zwischen klassischen pharmazeutischen Berufen, wie etwa dem Pharmazeuten, und stärker prozessorientierten Fachkräften in der pharmazeutischen Industrie zu positionieren.

Die Berufsaussichten sind sehr gut. Einer geringen Zahl von AbsolventInnen steht ein hoher Bedarf der Pharmaindustrie an qualifizierten MitarbeiterInnen gegenüber. Zudem bestehen berufliche Perspektiven in der Kosmetikindustrie, bei Geräteherstellern und Rohstofflieferanten sowie in Planungs- und Beratungsfirmen.

Vor diesem Hintergrund ist das Studium der Pharmatechnik eine Kombination aus naturwissenschaftlicher und technikorientierter Ausbildung. Sie unterscheidet sich deshalb sowohl vom Pharmaziestudium als auch von anderen Studiengängen wie z.B. Chemie- oder Produktionstechnik. Auf diese Weise wird ein vorteilhaftes Alleinstellungsmerkmal der AbsolventInnen sichergestellt.
Dem B.Sc. Pharmatechnik bieten sich Einsatzmöglichkeiten sowohl in der Forschung und Entwicklung, als auch in der Verfahrenstechnik, der Betriebs- und Verpackungstechnik und der Qualitätssicherung.

Studienverlauf, Module und Fächer
Das Studium gliedert sich in das Grundstudium (1. bis 3. Semester) und das Hauptstudium (4. bis 6. Semester).
Die Fächer sind z.T. in Gruppen, sogenannten Modulen zusammengefasst. Die Fächer der Module werden in Prüfungen gemeinsam abgeprüft.
Im 6. Semester wird die zweimonatige Bachelorarbeit angefertigt. Das Studium schließt mit einer mündlichen Prüfung ab.
Die Lehrveranstaltungen während des Studiums sind Vorlesungen, Übungen und Praktika. Die Lehrveranstaltungen unterteilen sich außerdem in Pflichtfächer und Wahlpflichtfächer.
Bei den Wahlpflichtfächern ist aus vorbestimmten Fächerkatalogen zu wählen. Die Teilnahme an Praktika und Übungen ist z.T. von zuvor erbrachten Studienerfolgen abhängig. Die notwendigen Voraussetzungen werden über Prüfungen nachgewiesen.
Die Fächer sind nach einem Bewertungschema, das den Umfang der Lehrveranstaltung in Semesterwochenstunden und den Arbeitsaufwand der Studierenden beinhaltet, mit Credits versehen. Dies wird gemacht, um bei gegenseitiger Anerkennung von Studienleistungen mit anderen Hochschulen besser vergleichen zu können.

Labore
Die Laboratorien des Fachbereichs befinden sich sowohl in Lemgo als auch in Detmold. In Lemgo befinden sich alle grundlagen- und studiengangsunabhängigen Laboratorien sowie die Laboratorien und Technika für Biotechnologie, Getränketechnologie und Fleischtechnologie.
In Detmold, ca. 12 km vom Standort Lemgo entfernt, nutzt der Fachbereich ein altes, jedoch im Inneren modern ausgestattetes Gebäude für die Studiengangslaboratorien und Technika der Pharmatechnik und Kosmetika und Waschmittel. Der Studienschwerpunkt Back- und Süßwarentechnologie hat mit der Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel, die sich ebenfalls in Detmold befindet zu Hause ist, einen interessanten und sehr kompetenten Partner. Die praktischen Ausbildung wird in den Räumen der Bundesforschungsanstalt durchgeführt.

Einschreibungsvoraussetzungen

I. Allgemeine Einschreibungsvoraussetzungen
- Zeugnis der Fachhochschulreife einer Fachoberschule;
- Sonstiges im Land NRW erworbenes Zeugnis der Fachhochschulreife (schulischer und praktischer Teil);
- Abitur oder sonstiges Zeugnis, das uneingeschränkt zum Studium an Universitäten in NRW berechtigt;
- Abschlusszeugnis einer zweijährigen Berufsfachschule des Berufskollegs und eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein halbjähriges gelenktes Praktikum;
- Im Land NRW erworbener oder anerkannter schulischer Teil der Fachhochschulreife (z. B. der gymnasialen Oberstufe) und eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein einjähriges gelenktes Praktikum;
- Vom Ministerium für Schule und Weiterbildung als Fachhochschulreife NRW (schulischer und praktischer Teil) gleichwertig anerkanntes Zeugnis.
Wichtig: Als gelenktes Praktikum werden nur solche praktischen Tätigkeiten anerkannt, die aufgrund eines Praktikantenvertrags gemäß der Ausbildungsordnung absolviert worden sind und für die eine entsprechende Bescheinigung der zuständigen Stelle (zuständige Kammer oder Bezirksregierung) vorgelegt wird. Für Personen, die keine Fachhochschulreife nachweisen können, bestehen unter Umständen spezielle Zugangsmöglichkeiten über die so genannte Zugangsprüfung.

II. Besondere Einschreibungsvoraussetzungen
Nachweis eines studiengangbezogenen Praktikums. Das Praktikum umfasst 8 Wochen und muss vollständig vor Aufnahme des Studiums absolviert sein.
Das Praktikum kann durch einschlägige Tätigkeiten im Rahmen der Fachoberschulausbildung ersetzt werden. Daneben können auch sonstige einschlägige praktische Tätigkeiten auf das Praktikum angerechnet werden, wenn sie in relevanten Bereichen stattgefunden haben.
Weiterhin wird vorausgesetzt, dass die Fachhochschulreife bzw. die als gleichwertig anerkannte Qualifikation Englischkenntnisse auf mittlerem Niveau umfasst.

Zahlungsmodalitäten und weitere Preisinformationen
Die Studienbeiträge werden direkt bei der Immatrikulation bzw. bei der Rückmeldung entrichtet. Für Studierende, die ein Darlehen der NRW.Bank in Anspruch nehmen, zahlt die NRW.Bank die Studienbeiträge direkt an die Fachhochschule. Dieses Darlehen muss später zurückgezahlt werden.

Studienbeginn
jeweils zum Wintersemester.

Bewerbungszeitraum
- 01.04. - bis 15. 07. eines jeden Jahres,
- falls danach noch Studienplätze frei sind, können Sie sich noch bewerben.

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Die Studienbeiträge werden direkt bei der Immatrikulation bzw. bei der Rückmeldung entrichtet. Für Studierende, die ein Darlehen der NRW.Bank in Anspruch nehmen, zahlt die NRW.Bank die Studienbeiträge direkt an die Fachhochschule. Dieses Darlehen muss später zurückgezahlt werden.