Politik und Gesellschaft

Katholische Universität
In Eichstätt

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  • Bachelor
  • Eichstätt
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Ziel des Studiengangs ist es, eine Ausbildung zu ermöglichen, die gute Berufschancen erwarten lässt durch: fundierte Kenntnisse über politische und gesellschaftliche Strukturen, Funktionen und Prozesse;. Kenntnisse über politikwissenschaftliche und soziologische Theorien;. fundierte methodische Kompetenzen;. die Fähigkeit, politische und gesellschaftliche Phänomene über spezifische politikwissenschaftliche und soziologische Analyse- und Interpretationsverfahren zu erklären und zu erläutern;

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
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Eichstätt
Eichstätt-Ingolstadt, 85071, Bayern, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

* Allgemeine Hochschulreife

Themenkreis

Konzeption des Studiums und Berufsmöglichkeiten

Der Bachelorstudiengang Politik und Gesellschaft verbindet den politikwissenschaftlichen Zugang zur internationalen, nationalen und regionalen Dimension von Politik mit einem soziologischen Verständnis von gesellschaftlichen Strukturen, Akteuren und Problemfeldern sowie der Anwendung von dazu geeigneten empirischen Untersuchungsmethoden. Gegenüber traditionellen sozialwissenschaftlichen Studiengängen zeichnet sich dieser Bachelorstudiengang durch seine interdisziplinäre Konzeption, die Vermittlung von Schlüsselkompetenzen und die Hervorhebung des Praxisbezugs aus.

Die besonderen Vorteile des Universitätsstandorts Eichstätt bilden die besten Voraussetzungen für die Vermittlung relevanter Inhalte innerhalb der kurzen Dauer eines solchen Studiums. Die günstige Relation von Lehrenden und Studierenden sowie die damit einhergehende Arbeit in überschaubaren Lerngruppen ermöglichen eine intensive Betreuung. Diese guten Rahmenbedingungen werden durch eine sehr gute EDV- und Bibliotheksausstattung ergänzt.

Ziel des Studiengangs ist es, eine Ausbildung zu ermöglichen, die gute Berufschancen erwarten lässt durch:
- fundierte Kenntnisse über politische und gesellschaftliche Strukturen, Funktionen und Prozesse;
- Kenntnisse über politikwissenschaftliche und soziologische Theorien;
- fundierte methodische Kompetenzen;
- die Fähigkeit, politische und gesellschaftliche Phänomene über spezifische politikwissenschaftliche und soziologische Analyse- und Interpretationsverfahren zu erklären und zu erläutern;
- Fähigkeit zur kritischen Auseinandersetzung mit aktuellen Forschungsfragen.
Zentrale Merkmale sind die Berücksichtigung einer ethischen Dimension politischer und gesellschaftlicher Prozesse, eine internationale Ausrichtung, eine fundierte Methodenausbildung sowie eine intensive Betreuung der Studierenden.

Die ausdrückliche Anwendungsorientierung dieses Bachelorstudiengangs soll die rasche Integration der Absolventen in den Arbeitsmarkt fördern. Unterstützt wird dies durch eine Reihe von praxisbezogenen Angeboten. Dazu gehören z.B. ein verpflichtendes Berufspraktikum, Exkursionen und Rhetorikkurse. Dabei bereitet er nicht auf eine bestimmte berufliche Tätigkeit vor. Vielmehr wird den Absolventen ein flexibler Einsatz auf dem sich wandelnden Arbeitsmarkt eröffnet. Ermöglicht wird aber die Spezialisierung auf ein Studienprofil, das von den Studierenden aus dem Bereich der beteiligten Fachgebiete selbst ausgewählt werden kann.

Entsprechend den vier Profilbereichen des Studiengangs kommen folgende Berufsfelder in Frage.
Profil „Welt und Europa“:
Tätigkeit in Beraterstäben von Landes-, Bundes- und Europapolitikern, regional oder international ausgerichtete Verbänden und NGOs.
Profil „Politik und Kommunikation“:
Politische Öffentlichkeitsarbeit, Politische Kommunikationsberatung in politischen Parteien und Institutionen, Beratungsagenturen, Verbänden und NGOs, Bildungseinrichtungen, Stiftungen, Public Affairs.
Profil „Industrie und Betrieb“:
Tätigkeit in der Personalverwaltung, Tätigkeiten mit Kundenkontakt im Ein- und Verkauf, Personalbezogene Tätigkeiten in Vereinen und Verbänden.
Profil „Sozialer Wandel und soziale Konflikte“:
Tätigkeit in der Resozialisierung und Jugendgerichtshilfe, Arbeits-, Sozial- und Jugendverwaltung, Familien- und Altenhilfe, karitative Einrichtungen und bei Weiterbildungsträgern.

Durch eine Spezialisierung auf Methoden der empirischen Sozialforschung können die bei den Profilen genannten Berufsfelder erweitert werden: Markt- und Meinungsforschung, Marketing- und Personalabteilungen von Unternehmen.

Studienanforderungen

Der Bachelorstudiengang Politik und Gesellschaft wendet sich an politikwissenschaftlich und soziologisch interessierte, gegenüber modernen sozialwissenschaftlichen Fragestellungen aufgeschlossene, zum Denken in lokalen, regionalen und internationalen Dimensionen bereite Studienberechtigte, die über grundlegende Fremdsprachenkenntnisse verfügen.

Die Vielschichtigkeit des Begabungsprofils ergibt sich daraus, dass das Lehrangebot in fünf Bereiche gegliedert ist: In der zweisemestrigen Grundlegungsphase wird Grundlagenwissen der beiden Fächer Politikwissenschaft und Soziologie vermittelt. Ab dem dritten Semester beginnt die Profilphase, in der in vier Schwerpunktbereichen Spezialthemen der beiden Fächer behandelt werden. Parallel dazu macht eine Methoden- und Praxisphase mit Verfahren der Datensammlung und –auswertung und Methoden der empirischen Sozialforschung vertraut. Im Bereich Schlüsselkompetenzen besuchen die Studierenden Module aus Nachbardisziplinen. In einem Fächer übergreifenden Wahlbereich können die Studierenden schließlich während des gesamten Studiums Zusatzwissen jenseits der Fachgrenzen, z.B. Sprachkenntnisse, erwerben.

Mit Blick auf das besondere Profil einer katholischen Universität sollen die Studierenden vor allem auch mit ethischen Aspekten in Politik, Gesellschaft und Wissenschaft vertraut gemacht werden. Dazu gehört z.B. die ethische Dimension beruflichen Handelns, der verantwortungsvolle Umgang mit gesellschaftlichen Daten oder eine wissenschaftlich begründete Haltung bei der Auswahl von Forschungsthemen. In einem verpflichtenden Ergänzungsbereich werden deshalb sowohl allgemeine, als auch berufsfeldbezogene Veranstaltungen z.B. zur Forschungsethik, zum Datenschutz und zur christlichen Soziallehre angeboten.

Gliederung und Umfang des Studiums

Der Bachelorstudiengang Politik und Gesellschaft ist auf die Dauer von sechs Semestern ausgelegt. Das Studium ist erfolgreich abgeschlossen, wenn alle Lehrveranstaltungen zum Pflichtbereich und zur Profilphase sowie zum Wahlpflicht-/Wahlbereich und die damit verbundenen studienbegleitenden Prüfungsleistungen sowie das sechswöchige Berufspraktikum erbracht und mit der Bachelorarbeit insgesamt mindestens 180 Leistungspunkte (in der Regel 30 pro Semester) erworben sind. Aufgrund des erfolgreichen Studienabschlusses wird der akademische Grad „Bachelor of Arts" (B.A.) verliehen.

Dieser Studiengang greift die mit der Einführung gestufter Studiengänge eröffneten Innovationspotentiale auf und setzt diese in einem Studienprogramm um, welches die Vermittlung von wissenschaftlich fundierten politikwissenschaftlichen und soziologischen Inhalten und eine auf "employability" ausgerichtete Studienstruktur ins Zentrum rückt.

Gegenstand des Pflichtbereichs (Orientierungsphase, Methoden- und Praxisbereich, Schlüsselqualifikationen) sind neben einer Eiinführung in die Politikwissenschaft und Soziologie:
- Politische Systemlehre und Vergleichende Politikwissenschaft,
- Politische Theorie und Philosophie,
- Internationale Politik,
- Sozialstruktur der Bundesrepublik Deutschland im internationalen Vergleich,
- Grundzüge der soziologischen Theorie,
- Methoden der empirischen Sozialforschung (einschl. Statistik),
- Betriebswirtschaftslehre und Kommunikationswissenschaft sowie "Wissenschaft und Ethik".

Für die Profilphase werden folgende Studienprofile angeboten:
1) Welt und Europa
2) Politik und Kommunikation
3) Industrie und Betrieb
4) Sozialer Wandel und soziale Konflikte

Darüber hinaus beinhaltet der Wahlpflichtbereich die Entscheidung über die internationale (mit einem Auslandsstudium im fünften Semester) oder die methodenorientierte Ausrichtung des Studiengangs. Der Wahlbereich bezieht sich auf Module anderer Fachbereiche.

Interdisziplinärer Studiengang der Fächer Soziologie und Politikwissenschaft

Der interdisziplinäre Bachelorstudiengang Politik und Gesellschaft wurde im Wintersemester 2007/08 als grundständiger Studiengang der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt eingeführt.

Er wird gemeinsam getragen von den beiden Fächern Soziologie und Politikwissenschaft.

Der Studiengang verbindet den politikwissenschaftlichen Zugang zur internationalen, nationalen und regionalen Dimension von Politik mit einem soziologischen Verständnis von gesellschaftlichen Strukturen, Akteuren und Problemfeldern sowie der Anwendung von dazu geeigneten empirischen Untersuchungsmethoden.

Eine ausdrückliche Anwendungsorientierung dieses Bachelorstudiengangs soll die rasche Integration der Absolventen in den Arbeitsmarkt fördern. Der Studiengang bereitet nicht auf eine bestimmte berufliche Tätigkeit vor. Entsprechend den vier Profilbereichen des Studiengangs eröffnet er beispielsweise Berufsfelder in der Politikberatung, der Öffentlichkeitsarbeit, der Personalverwaltung oder in der Familien- und Altenhilfe.

Er schafft gleichzeitig die Voraussetzung für weiterführende sozialwissenschaftliche Studiengänge im In- und Ausland.

Bewerbungsschluss ist der 15. Juli eines Jahres für Wintersemester

Die Neueinschreibung (Immatrikulation) im Bachelorstudiengang Politik und Gesellschaft ist für Studienanfänger nur zu einem Wintersemester möglich.

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Studiengebühren 450 Euro Semesterbeitrag 44,50 Euro Gesamt 494,50

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