Anforderungen und Aufgaben des PSB

Produktsicherheitsbeauftragter

LVQ
In Mülheim An Der Ruhr und Mönchengladbach

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Wichtige informationen

Tipologie Intensivseminar berufsbegleitend
Niveau Mittelstufe
Beginn An 2 Standorten
Unterrichtsstunden 18h
Dauer 2 Tage
Beginn 14.12.2017
weitere Termine
Beschreibung

Detaillierter Überblick über das Produkthaftungsrecht, den Produkthatungsrisiken und den herstellerspezifischen Pflichten in der Automobilzulieferindustrie.

Wichtige informationen

Dieser Kurs ist als Bildungsurlaub anerkannt

Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
14.Dez 2017
Mönchengladbach
Hindenburgstraße 92, 41061, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
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auf Anfrage
Mönchengladbach
Hindenburgstraße 92, 41061, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
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14.Dez 2017
nach Wahl
Mülheim An Der Ruhr
Ruhrorter Straße 47, 45478, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
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auf Anfrage
Mülheim An Der Ruhr
Ruhrorter Straße 47, 45478, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
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Beginn 14.Dez 2017
Lage
Mönchengladbach
Hindenburgstraße 92, 41061, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
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Beginn auf Anfrage
Lage
Mönchengladbach
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Beginn 14.Dez 2017
nach Wahl
Lage
Mülheim An Der Ruhr
Ruhrorter Straße 47, 45478, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
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Beginn auf Anfrage
Lage
Mülheim An Der Ruhr
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Häufig gestellte Fragen

· An wen richtet sich dieser Kurs?

.

· Voraussetzungen

Zielgruppe sind bei diesem Seminar Mitarbeiter aus dem Qualitätswesen, Ingenieure, Konstrukteure, Führungskräfte, Technische Leiter, Normenverantwortliche

Was lernen Sie in diesem Kurs?

Produkthaftungsgesetz; Herstellerspezifische Pflichten
Produkthaftungsrecht
­Produktsicherheitsgesetz
Anforderungen von VDA 6.1
­Haftungsrelevanzen
Kennzahlensysteme
Projektmanagement
­Normative Anforderungen
­Produktionsteilfreigabeverfahren
­ Lenken des Konfigurations- und Änderungs-managements in der Lieferkette

Dozenten

Alexander Hufendiek
Alexander Hufendiek
Anwalt für Medienrecht

Christian Bahl
Christian Bahl
Rechtsanwalt

Lutz Gathmann
Lutz Gathmann
Automotive, Qualitätsmanagement

Themenkreis

Das technische Produktsicherheitsrecht ist auf EU Ebene fester Bestandteil des regulativen Compliance Umfeld. Daneben stehen die typengenehmigungs- und straßenverkehrszulassungsrechtlichen Regularien. Der Anwendungsbereich des Produktsicherheitsgesetzes umfasst im Vergleich zum GSG (Gerätesicherheitsgesetz) sämtliche Zulieferprodukte und nicht bis dahin benannte „Endprodukte“. Das bedeutet, dass nach der Produktdefinition (§ 2 Nr. 22 ProdSG) alle Bauteile Gegenstand örtlicher Marktüberwachungs-maßnahmen sein können.

Voraussetzungen

­Kenntnisse zum hergestellten Produkt: Funktionsweise, Fertigung im Detail am eigenen Standort und bestimmungsgemäßer Verwendungszweck beim Kunden

­Kenntnisse zum Produktsicherheitsgesetz und zum Produkthaftungsgesetz

­Methodenkenntnis zu Risikobewertungen

Zielgruppe

Mitarbeiter aus dem Qualitätswesen, Ingenieure, Konstrukteure, Führungskräfte, Technische Leiter, Entwicklungsleiter, Normenverantwortliche, Mitarbeiter mit beratender Tätigkeit

Inhalte

Grundlagen & Kenntnisse des Produktsicherheits-
beauftragten


Recht

­Produktsicherheit – Produktsicherheitsbeauftragter (PSB) (Aufgaben, Kompetenzen, Kenntnisse)

­Produktsicherheitsgesetz – Gegenstand/Anwendungsbereich; Voraussetzungen für das Ausstellen von Produkten & deren Bereitstellung auf dem Markt (Anforderungen, Adressaten, Interpretationen, Fallbeispiele) und Anforderungen von VDA 6.1 zur Produktsicherheit

­Produkthaftung (Produkthaftungsgesetz (ProdhaftG), BGB § 823) (Anforderungen, Adressaten, Interpretationen, Fallbeispiele, Unterschiede)

­Haftungsrelevanzen


Kennzahlensysteme

­Anforderungen aus den Normen

­Balanced Score Card

Projektmanagement

­Normative Anforderungen z.B. durch APQP, VDA

­Produktionsteilfreigabeverfahren

­Lenken des Konfigurations- und Änderungs­managements in der Lieferkette

Schadensfall

­Analyse des „Störfall-Szenarios“ im Team und Ableitung von Maßnahmen (Sofort- und Folgemaßnahmen)

­Sicherstellung der Kommunikation (inkl. Selbst-anzeige) und Eindeutigkeit der Informationen (Fehlerbild, Eingrenzung, Ausfallwahr-scheinlichkeit) sowie der Vertraulichkeit

­Verfolgung der Maßnahmen, ggf. „Nach-justierung“, samt Verifikation der Wirksamkeit

­Bewertung des produktsicherheitsbezogenen Schadensfalles & Ableitung der nötigen „lessons learned“

Zusätzliche Informationen

Der Anwendungsbereich des Produktsicherheitsgesetzes umfasst im Vergleich zum GPSG (Gerätesicherheitsgesetz) sämtliche Zulieferprodukte und nicht bis dahin benannte „Endprodukte“. Das bedeutet, dass nach der Produktdefinition (§ 2 Nr. 22 ProdSG) alle Bauteile Gegenstand örtlicher Marktüberwachungsmaßnahmen sein können. Aufgrund dieser Gesetzeslage bietet das zweitätige Seminar die Grundlage und die Anwendung, um in der Praxis fachlich kompetent agieren zu können.