Anforderungen und Aufgaben des PSB

Produktsicherheitsbeauftragter

LVQ
In Mülheim An Der Ruhr und Mönchengladbach

1.142 
Möchten Sie den Bildungsanbieter lieber direkt anrufen?
0208 ... Mehr ansehen
Möchten Sie sich zu diesem Kurs beraten lassen?

Wichtige informationen

Beschreibung

Detaillierter Überblick über das Produkthaftungsrecht, den Produkthatungsrisiken und den herstellerspezifischen Pflichten in der Automobilzulieferindustrie.

Wichtige informationen

Dieser Kurs ist als Bildungsurlaub anerkannt

Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage Uhrzeiten
11.Juli 2017
14.Dezember 2017
Mönchengladbach
Hindenburgstraße 92, 41061, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
Karte ansehen
11.Juli 2017
14.Dezember 2017
Freie Auswahl
Mülheim An Der Ruhr
Ruhrorter Straße 47, 45478, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
Karte ansehen

Häufig gestellte Fragen

· An wen richtet sich dieser Kurs?

.

· Voraussetzungen

Zielgruppe sind bei diesem Seminar Mitarbeiter aus dem Qualitätswesen, Ingenieure, Konstrukteure, Führungskräfte, Technische Leiter, Normenverantwortliche

Was lernen Sie in diesem Kurs?

Produkthaftungsgesetz; Herstellerspezifische Pflichten
Produkthaftungsrecht
­Produktsicherheitsgesetz
Anforderungen von VDA 6.1
­Haftungsrelevanzen
Kennzahlensysteme
Projektmanagement
­Normative Anforderungen
­Produktionsteilfreigabeverfahren
­ Lenken des Konfigurations- und Änderungs-managements in der Lieferkette

Dozenten

Alexander Hufendiek
Alexander Hufendiek
Anwalt für Medienrecht

Christian Bahl
Christian Bahl
Rechtsanwalt

Lutz Gathmann
Lutz Gathmann
Automotive, Qualitätsmanagement

Themenkreis

Das technische Produktsicherheitsrecht ist auf EU Ebene fester Bestandteil des regulativen Compliance Umfeld. Daneben stehen die typengenehmigungs- und straßenverkehrszulassungsrechtlichen Regularien. Der Anwendungsbereich des Produktsicherheitsgesetzes umfasst im Vergleich zum GSG (Gerätesicherheitsgesetz) sämtliche Zulieferprodukte und nicht bis dahin benannte „Endprodukte“. Das bedeutet, dass nach der Produktdefinition (§ 2 Nr. 22 ProdSG) alle Bauteile Gegenstand örtlicher Marktüberwachungs-maßnahmen sein können.

Voraussetzungen

­Kenntnisse zum hergestellten Produkt: Funktionsweise, Fertigung im Detail am eigenen Standort und bestimmungsgemäßer Verwendungszweck beim Kunden

­Kenntnisse zum Produktsicherheitsgesetz und zum Produkthaftungsgesetz

­Methodenkenntnis zu Risikobewertungen

Zielgruppe

Mitarbeiter aus dem Qualitätswesen, Ingenieure, Konstrukteure, Führungskräfte, Technische Leiter, Entwicklungsleiter, Normenverantwortliche, Mitarbeiter mit beratender Tätigkeit

Inhalte

Grundlagen & Kenntnisse des Produktsicherheits-
beauftragten


Recht

­Produktsicherheit – Produktsicherheitsbeauftragter (PSB) (Aufgaben, Kompetenzen, Kenntnisse)

­Produktsicherheitsgesetz – Gegenstand/Anwendungsbereich; Voraussetzungen für das Ausstellen von Produkten & deren Bereitstellung auf dem Markt (Anforderungen, Adressaten, Interpretationen, Fallbeispiele) und Anforderungen von VDA 6.1 zur Produktsicherheit

­Produkthaftung (Produkthaftungsgesetz (ProdhaftG), BGB § 823) (Anforderungen, Adressaten, Interpretationen, Fallbeispiele, Unterschiede)

­Haftungsrelevanzen


Kennzahlensysteme

­Anforderungen aus den Normen

­Balanced Score Card

Projektmanagement

­Normative Anforderungen z.B. durch APQP, VDA

­Produktionsteilfreigabeverfahren

­Lenken des Konfigurations- und Änderungs­managements in der Lieferkette

Schadensfall

­Analyse des „Störfall-Szenarios“ im Team und Ableitung von Maßnahmen (Sofort- und Folgemaßnahmen)

­Sicherstellung der Kommunikation (inkl. Selbst-anzeige) und Eindeutigkeit der Informationen (Fehlerbild, Eingrenzung, Ausfallwahr-scheinlichkeit) sowie der Vertraulichkeit

­Verfolgung der Maßnahmen, ggf. „Nach-justierung“, samt Verifikation der Wirksamkeit

­Bewertung des produktsicherheitsbezogenen Schadensfalles & Ableitung der nötigen „lessons learned“

Erfolge des Zentrums

Zusätzliche Informationen

Der Anwendungsbereich des Produktsicherheitsgesetzes umfasst im Vergleich zum GPSG (Gerätesicherheitsgesetz) sämtliche Zulieferprodukte und nicht bis dahin benannte „Endprodukte“. Das bedeutet, dass nach der Produktdefinition (§ 2 Nr. 22 ProdSG) alle Bauteile Gegenstand örtlicher Marktüberwachungsmaßnahmen sein können. Aufgrund dieser Gesetzeslage bietet das zweitätige Seminar die Grundlage und die Anwendung, um in der Praxis fachlich kompetent agieren zu können.