Produzieren mit Toyota-Methoden bei kleinen Stückzahlen

VDI Fortbildungszentrum
In Stuttgart

950 
zzgl. MwSt.
Möchten Sie den Bildungsanbieter lieber direkt anrufen?
71113... Mehr ansehen

Wichtige informationen

Tipologie Seminar
Niveau Anfänger
Beginn Stuttgart
Dauer 2 Tage
  • Seminar
  • Anfänger
  • Stuttgart
  • Dauer:
    2 Tage
Beschreibung

Wichtige informationen
Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Stuttgart
Hamletstr. 11, 70563, Baden-Württemberg, Deutschland
Karte ansehen
Beginn auf Anfrage
Lage
Stuttgart
Hamletstr. 11, 70563, Baden-Württemberg, Deutschland
Karte ansehen

Themenkreis

Programm

1.Tag, Beginn 8.45 Uhr

Dr. Eugen Bendeich
Vorstellung Seminar-Agenda und -ablauf
– Abstimmung mit den Erwartungen der Teilnehmer

Bausteine von Produktionssystemen
– Vermeidung von „Verschwendung“ als universeller Grundsatz – Die Methode „Wertstrom-Design“, Einsatz und Nutzen – „Just-In-Time-Production“, Produktions-Nivellierung, „One-Piece-Flow“-Fertigung – Unternehmenskultur, Training und Ausbildung als entscheidende Erfolgsfaktoren von Toyota

Prinzipien und Leitlinien von Produktionssystemen
– „Lean Layout“, Arbeitsorganisation, Materialfluss, Produktionsplanung und Steuerung – Synchrone und „fließende“ Produktion von den Lieferanten bis zu den Kunden

Von der Fertigung in Losen zur fließenden Produktion
– Produktionsgerechte Produktgestaltung („Lean Design“) – Produzieren in kurzen Planungszyklen

Was tun bei Kleinserien- oder Einzelfertigung?
– Kann und soll man das Toyota-Produktionssystem kopieren? – Besonderheiten und Anforderungen: Auftragsmanagement, Produktentwicklung, Engineering, Produktstruktur, Fertigungstiefe, Produktionskonzept, Produktionsplanung – Eignung der Prinzipien des Toyota-Produktionssystems

Fehlende Funktionen für notwendige Anpassungen und Ergänzungen
– Auftragsabwicklungsprozess, Kommunikation der Kunden- und Auftragsanforderungen – Plan- und Nachkalkulation – Ergänzung durch Elemente anderer Konzepte – Engineering, Projektabwicklung, Methoden und Werkzeuge – Gestaltung des Materialflusses

Thomas Doyon
Einführung eines Produktionssystems im Maschinenbau am Beispiel der Heidelberger Druckmaschinen AG
– Warum braucht HEIDELBERG ein Produktionssystem (HPS)? – Wie ist der Aufbau und die Philosophie von HPS? – Welches sind die unterschiedlichen Rollen bei der Umsetzung? – Wie und wo startet HPS? (HPS-Werkzeuge, beispielhafte Umsetzungen,…) – Kommunikations- und Qualifizierungs-Konzept

„Schlanke“ Teilefertigung
– Heidelberg-Produktionssystem (HPS) in der mechanischen Teilefertigung – Ausprägungsmerkmale der Fertigung bei HEIDELBERG – KVP-Prozess und Erfolgsfaktoren – Reduzierung des Rüstaufwandes – Technische Umsetzung der Anlagenverfügbarkeit (OEE) – Beispiele für Wertstrom-Optimierungen in der Praxis – Von der klassischen Losgrößen- zur Fließfertigung

Dr. Eugen Bendeich
Zusammenfassung und Schlussdiskussion

18.00 Uhr Ende des 1. Seminartags

2.Tag, Beginn 8.30 Uhr

Dr. Eugen Bendeich
Entwurf von Produktionssystemen für die Kleinserien oder Einzelfertigung
– Ermittlung der Anforderungen und notwendigen Funktionen – Bewertung der verfügbaren Produktionskonzepte – Verfahren zur Auftragsbearbeitung, Produktionsplanung und -steuerung – Austaktung und Nivellierung – Kontinuierlicher Teilefluss von der Teilefertigung zur Montage – Losgrößen verringern, EPEI für Teilefamilien – Leitfaden zur Gestaltung und Einführung

Wie man kleine Lose kostengünstig fertigen kann
– Unterschiedliche Mengen verschiedener Teile – Verfügbare Ansätze und Methoden – Organisatorische Maßnahmen – Zusammenfassung ähnlicher Teile, Gruppentechnologie

Keiji Fujii
Einführungsschritte des Toyota Produktionssystems im Anlagenbau
– Synchronisierung aller Prozesse und Auslastungsnivellierung – Maßnahmen und Schritte der Einführung für Maschinen- und Anlagenbauer – Beispiele erfolgreicher Umsetzung – Anforderungen an ein APS-System (Feinplanungs-Tool) entsprechend Toyota Lean-Produktions-System – Bedeutung der Unterstützung durch Informationstechnik für das Erreichen eines hohen Niveaus der Lean-Produktion – Größter Fehler: Vermischung von BDE, MES und APS-System – Beispiel: Weltklasse APS-System

Oliver Kayser
Marktsynchron Planen und Steuern mit FELIOS
– Vom „Terminjäger“ zum „Prozessmanager“ – Optimiertes Auftragsmanagement bei kleinen Stückzahlen und Einzelfertigung – Transparenz bei komplexen Auftragsnetzen – Bedarfssynchrone Beschaffung im Maschinenbau – Fehlteile vorausschauend vermeiden – Termintreu und flexibel mit wenig Bestand – Fallbeispiel Antriebstechnik

Bernd Hetz
Lean“ und APS: Widerspruch oder Ergänzung?
– APS und Bosch Produktionssystem (BPS) im Sondermaschinenbau – Anforderungen an eine zügige Auftragsabwicklung – Kundenspezifische Produkte schnell und kostengünstig produzieren

Dr. Richard Gräßler
Produktion im Kundentakt mit Losgröße 1 – Absatzgesteuertes Produktionssystem bei Mettler Toledo
– Erfolgsbausteine des absatzgesteuerten Produktionssystems – Herstellung variantenreicher Produkte im Kundentakt in Losgröße 1 – Team-Organisation in der Auftragsabwicklung – Selbstregulierende Kanban-Regelkreise im Fertigungsbereich

Schlussdiskussion und Erfahrungsaustausch

Ende des Seminars gegen 17.00 Uhr

– Änderungen am Inhalt und Ablauf bleiben vorbehalten –

Erfolge des Zentrums


User, die sich für diesen Kurs interessiert haben, interessierten sich auch für...
Mehr ansehen