Public Health

Hochschule Fulda
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  • Master
  • Fulda
  • Dauer:
    2 Jahre
Beschreibung

Der Studiengang ist ein forschungsorientierter, konsekutiver Master-Studiengang. Traditionell, und gerne gesehen, kommen viele Studierende aus einen Pflege- oder Gesundheitsfachberuf.

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Fulda
Marquardstrasse 35, 36039, Hessen, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Voraussetzung für die Zulassung zum Studium ist ein erster Hochschulabschluss (Bachelor, Diplom oder Staatsexamen) mit einem Notendurchschnitt von mindestens 2,5. Das Erststudium soll gesundheits- oder pflegewissenschaftliche Schwerpunkte haben. Zugelassen werden kann auch, wer nach Abschluss eines sozialwissenschaftlichen, wirtschaftswissenschaftlichem oder naturwissenschaftlichen Studiums ohne gesundheitswissenschaftlicher Schwerpunktsetzung Berufserfahrungen von mindestens einem Jahr im Gesundheitswesen erworben hat oder nach Abschluss des Studiums studienbegleitend in einem Public Heal

Themenkreis

Der Studiengang Public Health bietet Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen mit Schwerpunkt Gesundheit die Möglichkeit, sich für Gestaltungsaufgaben im Gesundheitswesen zu qualifizieren. Der Studiengang ist ein forschungsorientierter, konsekutiver Master-Studiengang. Traditionell, und gerne gesehen, kommen viele Studierende aus einen Pflege- oder Gesundheitsfachberuf.

Public health is the process of mobilizing and engaging local, state, national, and international resources to assure the conditions in which people can be healthy ... public health embraced both social action and scientific knowledge“
Oxford Textbook of public helath 2000

Public Health schließt drei zusammenhängende Handlungsfelder ein: die datengestützte, vornehmlich epidemiologische Analyse der gesundheitlichen Situation der Bevölkerung (assessment); die Formulierung öffentlicher Politiken gemeinsam mit den gesellschaftlich Verantwortlichen (policy) und die Sicherstellung einer bedarfsgerechten und kostengünstigen Versorgung, einschließlich der Prävention und Gesundheitsförderung (assurance).
Institute of Medicine, Committee for the Study oft he Future of Public Health, Division of Health Care Services (1988)

Public Health ist ein interdisziplinäres und international ausgerichtetes Lehr- und Forschungsgebiet, das auf die Förderung der Gesundheit einer Bevölkerung, die Erhöhung der Lebenserwartung und die Verbesserung der Lebensqualität kranker Menschen zielt. Public Health betrachtet die Determinaten der Gesundheit und versucht sie systematisch (Public Health Action Cycle) durch Interventionen zu beeinflussen, die auf Gemeinschaften (Communities) oder Settings bezogen sind. Dazu befasst sie sich u.a.

  • mit der Erfassung der gesundheitlichen Lage einer Bevölkerung und mit der sozialen Differenzierung von Gesundheitschancen
  • mit der Verbesserung der Versorgung unter Einbeziehung gesundheitsökonomischer Aspekte
  • mit der Förderung von Gesundheit durch die Veränderung von Lebensbedingungen und Einflussmöglichkeiten von Menschen und Gruppen auf ihre Gesundheit
  • mit der Gestaltung einer globalen Gesundheitspolitik

International ist Public Health eine verbreitete wissenschaftliche Weiterbildung und Voraussetzung für die Übernahme von Gestaltungsaufgaben in Gesundheitssystemgestaltung und Gesundheitsversorgung. In Deutschland gibt es nur wenige Universitäten und Fachhochschulen, die Public Health anbieten.

Neues Wahlpflichtmodul: Ökonomische Evaluation und Health Technology Assessment
Die kritische Beurteilung von medizinischen und pflegerischen Verfahren in Health Technology Assessments Reports (HTA-Berichte) ist ein Policy-Instrument, um den Wissenstransfer der aktuellen best verfügbaren Evidenz in die Praxis zu gewährleisten. HTA-Berichte informieren primär Entscheidungsträger der Makroebene und sekundär Leistungserbringer, Krankenkassen und Patienten über die experimentelle Wirksamkeit (efficacy), die Wirksamkeit unter Alltagsbedingungen (effectiveness), die Sicherheit (safety) und den gesundheitsökonomischen Stellenwert (cost-effectiveness) sowie den sozialen, ethischen und legalen Rahmen der jeweiligen medizinischen oder pflegerischen Fragestellung. In diesem Modul werden verschiedene Studiendesigns zur Messung des klinischen und patientenrelevanten Nutzens und deren Aussagekraft anhand ausgewählter Fragestellungen wissenschaftlich fundiert beurteilt. Im Zentrum steht die Integration der klinischen und ökonomischen Evidenz, um auf der Basis der Ergebnisse die Entscheidungsrelevanz der Kosteneffektivität von medizinischen und pflegerischen Leistungen bewerten zu können.

In der Sprache des Europäischen Qualifikationsrahmens (EQR) lassen sich die Kompetenzen, die vermittelt werden, so umschreiben:

-Kenntnisse

(Theorie- und Faktenwissen)

Kritisches Bewusstsein für Wissensfragen an der Schnittstelle zwischen sozialwissenschaftlichen und naturwissenschaftlichen Wissensgebieten, die zum Erkenntnisgewinn in Public Health beitragen.

Kritisches Bewusstsein für den Zusammenhang von Gesundheit und Gesellschaft, für sozial und global ungleich verteilte Gesundheitschancen, für Unterschiede einer bevölkerungsbezogenen und einer individualtherapeutischen Perspektive und damit verbundene ethische Fragen.

Hochspezialisiertes Wissen über Methoden, die zur Bedarfsermittelung und Evaluierung von bevölkerungsbezogenen Maßnahmen der Gesundheitssicherung erforderlich sind, einschließlich der ökonomischen Bewertung und des transnationalen Vergleiches.


Hochspezialisiertes Wissen über Policy-Strategien auf institutioneller, nationaler und internationaler Ebene.

Hoch spezialisiertes Wissen, das an neueste Erkenntnisse anknüpft, als Grundlage für innovative Denkansätze in Interventionsbereichen.

-Fertigkeiten

(kognitiv und praktisch)

Fähigkeit, eine bevölkerungsbezogene Perspektive auf Gesundheit und Krankheit zu entwickeln, soziale Unterschiede gesundheitlicher Chancengleichheit zu erkennen und globale Auswirkungen von Entscheidungen auf Gesundheit verschiedener Bevölkerungsgruppen zu reflektieren.

Fähigkeit, Wissen aus sozialwissenschaftlichen und naturwissenschaftlichen Bereichen im Public Health Action Cycle zu integrieren, um bevölkerungsbezogene Gesundheitsprobleme in einem der Interventionsbereichen (Gesundheitsförderung und Prävention, Gesundheitsschutz oder Versorgungsgestaltung) lösen zu können.

Problemlösungsfertigkeiten, um in institutionellen, nationalen, transnationalen und internationalen Kontexten neue Verfahren der Sicherung der Gesundheit von Bevölkerungen entwickeln zu können.

Problemlösungsfertigkeiten im Bereich Forschung, um neue Kenntnisse über Public Health zu gewinnen und neue Verfahren in der Analyse und Intervention zu entwickeln

-Kompetenz

(Übernahme von Verantwortung)

Leitung und Gestaltung der komplexen, global zu denken, sich verändernden Arbeitskontexte von Public Health, die neue strategische Ansätze für die Lösung von Gesundheitsproblemen erfordern.

Übernahme von Verantwortung für Beiträge zum Fachwissen von Public Health.

Überprüfung der strategischen Leistung von Teams, die im Bereich Public Health arbeiten

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Kosten : - Der Studiengang Public Health ist ein konsekutiver Studiengang, Kosten entstehen nur im Rahmen der üblichen Einschreibgebühren. Studiengebühren werden nicht erhoben.
Weitere Angaben: Der Studiengang beginnt jeweils zum Wintersemester (1. September) Bewerbungsschluss ist der 15. Juli des jeweiligen Jahres zum Wintersemester.

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