Qualifizierte Führungskraft/Fachbauleiter in der Betoninstandhaltung nach DAfStb-Richtlinie

Bildungszentren des Baugewerbes e. V.
In Feuchtwangen, Krefeld und Berlin

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Beschreibung

Unternehmen in der Betoninstandhaltung müssen nach der Instandsetzungs-Richtlinie des DAfStb über eine Qualifizierte Führungskraft verfügen, die ausreichende Kenntnisse und Erfahrungen in der Betoninstandsetzung hat. Qualifizierte Führungskräfte sind in der Regel fachkundige Bauingenieure. Die Qualifizierte Führungskraft ist zuständig und verantwortlich für die Ausführung der Arbeiten auf der Baustelle wie auch für die erforderlichen Prüfungen. Die Baustellenfachkräfte werden seit vielen Jahren durch SIVV-Lehrgänge geschult, nun wird erstmals ein Qualifikations lehrgang für die Ebene der Führungskräfte u. Fachbauleiter angeboten.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Berlin
Beißstr. 12, 12277, Berlin, Deutschland
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auf Anfrage
Feuchtwangen
Ansbacher Str. 20, 91555, Bayern, Deutschland
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auf Anfrage
Krefeld
Bökendonk 15-17, 47809, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Kurszielgruppe: Führungskräfte in ausführenden Unternehmen z. B. Bauingenieure, Architekten, Techniker, Meister im Bereich Schutz und Instandsetzung von Betonbauwerken.

Themenkreis

Kursinhalt



Unternehmen in der Betoninstandhaltung müssen nach der Instandsetzungs-Richtlinie des DAfStb über eine Qualifizierte Führungskraft verfügen, die ausreichende Kenntnisse und Erfahrungen in der Betoninstandsetzung hat. Qualifizierte Führungskräfte sind in der Regel fachkundige Bauingenieure. Die Qualifizierte Führungskraft ist zuständig und verantwortlich für die Ausführung der Arbeiten auf der Baustelle wie auch für die erforderlichen Prüfungen. Die Baustellenfachkräfte werden seit vielen Jahren durch SIVV-Lehrgänge geschult, nun wird erstmals ein Qualifikationslehrgang für die Ebene der Führungskräfte u. Fachbauleiter angeboten.



Zu den Aufgaben der Qualifizierten Führungskraft gehören:


  • Prüfen der Leistungsbeschreibung und der bautechnischen Unterlagen auf Plausibilität
  • Planen der Arbeitsabläufe (Arbeitsplan) auf der Grundlage der vom sachkundigen Planer erstellten Planungsunterlagen
  • Beurteilen der besonderen fachlichen Qualifikation des Baustellenfachpersonals
  • Die Verwendung der vorgesehenen Baustoffe mit den geforderten übereinstimmungsnachweisen
  • Organisation und Auswertung der Eigenüberwachung
  • Ggf. nach besonderer Vereinbarung auch Aufgaben des sachkundigen Planers





Initiatoren dieses innovativen Lehrgangs sind:






  • Landesgütegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken Baden-Württemberg u. Bayern e. V.











  • Landesgütegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken Nordrhein-Westfalen e. V.










  • Bildungszentren des Baugewerbes e. V., BZB Akademie






Veranstaltungsorte und Durchführungspartner sind:



  • Krefeld
    Bildungszentren des Baugewerbes e. V., BZB Akademie

    Bökendonk 15 - 15, 47809 Krefeld
    www.bzb.de
  • Feuchtwangen
    Bayerische BauAkademie

    Ansbacher Str. 20, 91555 Feuchtwangen
    www.baubauakad.de
  • Berlin
    BFW der GF Bau - Lehrbauhof Berlin

    Beißstr. 12, 12277 Berlin-Marienfelde
    www.lehrbauhof-berlin.de







Ihr Nutzen:

  • Sie erhalten das technische Fachwissen, um als Qualifizierte Führungskraft / Fachbauleiter für Betoninstandhaltung nach der bauaufsichtlich eingeführten Instandsetzungs-Richtlinie des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton sowie unter Beachtung der Normenreihe EN 1504 tätig zu sein.

  • Die Zertifizierung bietet ein klares Qualifikationsprofil und einen persönlichen Karrierebaustein.

  • Sie lernen bei renommierten, deutschlandweit bekannten Experten.

  • Zurzeit ist die BZB Akademiedie einzige Institution, die den Lehrgang in Kooperation mit den ib-Landesgütegemeinschaften Instandsetzung von Betonbauwerken NRW sowie Baden-Württemberg und Bayern an mehreren Standorten in Deutschland anbietet.



Besonderer Service:

  • Sie können die drei Module an unterschiedlichen Orten besuchen. Dadurch haben Sie ein Höchstmaß an Terminflexibilität. Es wird nur eine Rechnung geschrieben.

  • Gewährleistung eines inhaltlich gleichen oder ähnlichen Ablaufes sowie einer gleichwertigen Prüfung.

  • Die Skripte werden - soweit urheberrechtlich möglich - auf der Webseite der BZB Akademie in einem passwortgeschützten Bereich zum Download bereit gestellt. Sie drucken sich - soweit gewünscht - die Skripte selber aus.





Kurszielgruppe:
Führungskräfte in ausführenden Unternehmen z. B. Bauingenieure, Architekten, Techniker, Meister im Bereich Schutz und Instandsetzung von Betonbauwerken.

Kursschwerpunkte

Modul I:

  • Technische Baubestimmungen in der Betoninstandhaltung

Bauproduktenrichtlinie, Bauproduktenverordnung


Musterliste technische Baubestimmungen, Bauregellisten


Stand der harmonisierten Normung

  • Betoneigenschaften

Lastabhängige, lastunabhängige Verformungen


Expositionsklassen, Mindestbetondeckung


Zementklassen und Eigenschaften, Frischbeton-


prüfung, Festbetonprüfung


Sonderbeton – Spritzbeton – Technik – Nass- und


Trockenspritzverfahren


  • Verstärken von Betonbauteilen



    Spritzbetonergänzung,



  • Gesundheit, Sicherheit, Umweltschutz


  • Prinzipien und Verfahren für Schutz und Instandsetzung



    (Realkalisierung, Absenken des Wassergehaltes, Chloridextraktion,


    kath. Korrosionsschutz), Korrosionsmechanismen,


    Restnutzungsdauer von Instandsetzungsmaßnahmen


Modul II:


  • Stahleigenschaften

Historische Baustähle, Bauen im Bestand

  • Standsicherheitsrelevanz und Verkehrssicherheit

  • Oberflächeneigenschaften der Betonunterlage:



    Fassadenbeton, Leichtbeton, Betonfußboden im


    Industriebereich, LP-Beton im Straßen- und Brückenbau


    Leistungsmerkmale, Einsatzbereiche, Entsorgungskonzepte


    (chem. Analysen u. a.) der Untergrundvorbereitungsverfahren


    Prüfpflichten des Unternehmers
  • Materialtechnische Bestandsaufnahme, Ist-Zustand



    Zerstörungsfreie Prüfverfahren, Schadenskataster


    Geräteausstattung des Unternehmens
  • Schutz- und Instandsetzungsstoffe



    (Hydrophobierungen, Beschichtungssysteme, Mörtel, Betone,


    Rissfüllstoffe), Leistungsmerkmale nach DIN EN 1504,


    DIN V 18026, DIN V 18026 u.a.


    Verbundsystemeigenschaften, Analyse ausführungsbedingter Schäden


    (Rissüberbrückung, Osmose, Kapillarreaktionen, Hydrostatische


    Drücke, Gasdrücke)


    Feuerwiderstand, Trockenschichtdicken


    Auswahl der Stoffe zur Einhaltung des Instandsetzungskonzeptes
  • Die Prüfpflichten des Unternehmers hinsichtlich Instandsetzungskonzept,


    Instandsetzungsplan und Leistungsbeschreibung



    Arbeitsplan des Unternehmers, Eigenüberwachungsplan



Modul III:

  • Regelwerke in der Betoninstandhaltung unter besonderer Berücksichtigung


    der VOB einschließlich VOB/C, ATV DIN 18349 und DIN EN 1504 - 9 sowie DIN EN 1504 - 10

  • Unternehmerpflichten
    Nach VOB/A in der Angebotsphase, nach VOB/B und Werkvertragsrecht des BGB in der Erfüllungsphase

  • Wahrnehmung von Prüfungs- und Hinweispflichten:
    Zeitpunkt - schon bei der Abgabe eines Angebots auf der Grundlage eines FremdLV oder später?
  • Werkvertragliche Unternehmerhaftung, insbesondere bei selbständiger Angebotserarbeitung (Kostenanschlag) - Unternehmer als faktischer Planer: Instandhaltungsplanung und Arbeitsplan
  • Vergütung (Hauptleistungen, Nebenleistungen, Besondere Leistungen, Aufmaßregelungen), Nachträge nach VOB/B-
    Regeln, Ablaufstörungen und Zahlungsansprüche sowie Vergütungssicherung
  • Sachmängelansprüche und Sachmängelrechte einschließlich Verjährungsregeln
  • Instandhaltungsplanung
  • Qualitätssicherung in der Ausführung
  • Personalqualifikation
  • Auswertung der überwachung und Schlussfolgerungen


Prüfung:


Um das Zertifikat „Qualifizierte Führungskraft in der Betoninstandhaltung“ erlangen zu können, müssen Sie die drei Module erfolgreich absolvieren. Die Prüfung wird von einem Prüfungsausschuss der Zertifizieurng Bau GmbH abgenommen. Das Zertifikat ist drei Jahre gültig und kann durch einen zweitägigen Fortbildungskurs um weitere drei Jahre verlängert werden.


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