Radiologietechnologie

Fachhochschule Salzburg
In Puch/Hallein (Österreich)

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Wichtige informationen

  • Bachelor
  • Puch/hallein (Österreich)
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Im Zentrum steht eine fundierte berufspraktische Ausbildung mit hoher Handlungskompetenz, die durch zusätzliche wissenschaftliche, sozialkommunikative und Problemlösungskompetenzen ergänzt wird. Ziel ist eine gesicherte Berufskompetenz für die AbsolventInnen, um einerseits den PatientInnen eine optimale Versorgung zu gewährleisten und andererseits den künftigen Ansprüchen eines hoch entwickelten Gesundheitssystems mit seinen qualitativen und ökonomischen Aspekten zu entsprechen.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Puch/Hallein
Urstein Süd 1, 5412, Salzburg, Österreich
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

- Allgemeine Hochschulreife oder - Berufsreifeprüfung (Deutsch, Mathematik, Englisch und Fachbereich) oder - Studieren ohne Matura - Zulassung zur Zusatzprüfung (Deutscher Aufsatz, Mathematik 1, Physik 1, 2 Wahlfächer und Englisch 2) oder - relevante einschlägige berufliche Qualifikationen ( Diplom im Gesundheits- und Krankenpflegefachdienst, Diplom über eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung im medizinisch-technischen Fachdienst, Lehrabschluss: EDV-Kaufmann / Informationstechnologie: Informatik und Technik / Kommunikationstechniker/in / EDV und Telekommunikation / Physiklaborant/in)

Themenkreis

Radiologietechnologie studieren in Salzburg

Der Studiengang bildet SpezialistInnen für die Anwendung bildgebender Verfahren in der Medizin aus, die in den Spezialgebieten „Radiologische Diagnostik", „Nuklearmedizin" und „Strahlentherapie" zum Einsatz kommen. RadiologietechnologInnen verfügen über das medizinische, physikalisch-technische und radiologisch-technische Fachwissen, um Untersuchungen und Behandlungen nach ärztlicher Anordnung eigenverantwortlich durchzuführen. Sie sind AnsprechpartnerInnen der PatientInnen und betreuen diese während der gesamten Untersuchung. Sie arbeiten mit modernster Medizintechnik und mit hoch spezialisierter Software.

Die berufspraktische Ausbildung findet großteils in den SALK - Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken - statt.

Berufsaussichten

RadiologietechnologInnen
- sind SpezialistInnen für die Anwendung bildgebender Verfahren in der Medizin (Röntgen, Schnittbildverfahren, Nuklearmedizin) und für die Durchführung von Heilbehandlungen mit ionisierender Strahlung (Strahlentherapie)
- führen Untersuchungen und Therapien nach ärztlicher Anordnung eigenverantwortlich durch
- sind AnsprechpartnerIn der PatientInnen und betreuen diese während der gesamten Untersuchung und Therapie
- arbeiten mit modernster Medizintechnik und mit hochspezialisierter Software
- arbeiten als Strahlenschutzbeauftragte, d.h. sind für den Schutz von Patienten und Personal vor den Gefahren ionisierender Strahlung zuständig
- punktieren Venen und applizieren Kontrastmittel
- sind für die Administration, Dokumentation und Archivierung von Patientendaten und Bildmaterial zuständig

Perspektiven

Die Berufsaussichten für RadiologietechnologInnen sind als sehr gut einzustufen.

Sämtliche AbsolventInnen der radiologisch-technischen Akademie in Salzburg konnten über Jahre hinweg gleich nach Abschluss ihrer Ausbildung eine Stelle als RadiologietechnologIn sowohl im Raum Salzburg Stadt als auch im Bundesland Salzburg und Oberösterreich oder im angrenzenden bayrischen Raum antreten.

Der Beruf der RadiologietechnologInnen gilt als krisensicher, da der Aufgabenbereich differenzierter und der Arbeitsaufwand in Zukunft als eher ansteigend zu bewerten ist, was u.a. mit einer wachsenden Nachfrage nach Gesundheitsleistungen begründet wird.

Tätigkeitsbereiche

- Krankenhäuser, Rehab-Zentren, Sanatorien
- Radiologische Arztpraxen/ Institute für bildgebende Verfahren
- Einrichtungen des Gesundheitswesens
- Strahlenschutz und Qualitätssicherung
- Forschung, Wissenschaft, Industrie

Fachbereiche

- Röntgendiagnostik
- Strahlentherapie
- Nuklearmedizin
- Strahlenschutz
- Qualitätssicherung
- Radiologische Informationstechnologie

Es besteht die Möglichkeit, freiberuflich tätig zu sein. Diese Form der Berufsausübung besteht erst seit kurzer Zeit, die Entwicklung der Selbstständigkeit ist in diesem Berufszweig noch in der Anfangsphase und wird sich wohl auf die Fachbereiche Strahlenschutz und Qualitätssicherung beschränken.

Facts

- Studienart: Vollzeit

- Studienplätze/Jahr: 15

- Praktikum: ca. 1200 Stunden studienbegleitend, vom 1. bis zum 6. Semester; im 5. Semester findet ein Blockpraktikum statt

- Fremdsprache: Englisch

Studienaufbau

Der Aufbau des Lehrplans (Curriculums) gliedert sich in Vermittlung von medizinischem und physikalischem Grundlagenwissen (Strahlenphysik, Anatomie, Physiologie, Pathologie, Strahlenschutz, ...) zu Beginn des Studiums, auf welches in den höheren Semestern berufsspezifisches und Tätigkeitsfeld übergreifendes Wissen aufgebaut wird (Nativradiologie, Schnittbildverfahren, Nuklearmedizin, Strahlentherapie, Informationstechnologie in der Medizin, Recht und Ökonomie, ...).

Begleitend ist vom 1. bis 6. Semester ein Berufspraktikum vorgesehen, welches flexibel in das Curriculum eingeflochten wird und der Umsetzung und Vertiefung des gelernten Kompetenzerwerbs dient. Das Praktikum wird vorwiegend in den SALK in den Bereichen radiologische Diagnostik, Nuklearmedizin, Strahlentherapie, Strahlenschutz und Qualitätssicherung stattfinden. Ein Blockpraktikum im fünften Semester ermöglicht den Studierenden, praktische Erfahrungen in ihren speziellen Interessensgebieten zu sammeln.

Im 5. und im 6. Semester wird je eine Bachelorarbeit verfasst.

Schwerpunkte
- Medizinisches und naturwissenschaftliches Grundlagenwissen: Medizinphysik, biomedizinische Technik, Anatomie, Physiologie, Pathologie, Hygiene, Strahlenbiologie
- Berufsspezifisches und Tätigkeitsfeld übergreifendes Wissen: Konventionelle Radiologie, Schnittbildverfahren, Nuklearmedizin, Strahlentherapie, Strahlenschutz, Qualitätsmanagement, Informationstechnologie in der Medizin
- Erlernung von sozial-kommunikativen und wissenschaftlichen Kompetenzen
- Praktikum in allen Fachbereichen an den Salzburger Landeskliniken

Anforderungen an Studierende

Einfühlungsvermögen im Umgang mit PatientInnen; Interesse an Medizin, Naturwissenschaften und Technik; gute Informatikkenntnisse; räumliches Vorstellungsvermögen; Verantwortungsbewusstsein; Belastbarkeit; Organisationstalent; Flexibilität; Teamfähigkeit.

Angaben zum Preis

Die Fachhochschule Salzburg hebt pro Semester die Studiengebühr in Höhe von 363 Euro ein. Dieser Betrag ist zu Studienbeginn fällig (Zahlungsfrist laut Ausbildungsvertrag).

Dazu kommt der ÖH-Beitrag in Höhe von 16,86 Euro pro Semester (einschließlich Versicherung).

Gesamtbetrag: 379,86 Euro pro Semester.

Studienbeginn

jeweils zum Wintersemester.

Bewerbungszeitraum

Für die Aufnahme im Studienjahr 2010/11: 01.10.2009 bis 30.04.2010.

Zusätzliche Informationen

Maximale Teilnehmerzahl: 15