Raspberry Pi: Ausstattung und Zubehör

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Beschreibung

Raspberry Pi: Ausstattung und Zubehör Zubehör und Ausstattungsteile gibt es für den Raspberry Pi, egal welches Modell, wie Sand am Mehr. So unübersichtlich das ist, so gut ist das. Die Preise sind vergleichsweise niedrig und die Verfügbarkeit sehr gut. Bei anderen Mini-Computern sieht es da viel schlechter aus.
Die Frage ist nur, was braucht man, was ist optional und trotzdem sinnvoll?

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Was lernen Sie in diesem Kurs?

WLAN
Audio
Linux
Software
Distribution
Elektronik

Themenkreis

Zubehör für den Raspberry Pi

Zur Mindest-Ausstattung gehört ein Netzteil und eine Speicherkarte. Auch wenn man vielleicht ein Netzteil hat, zum Beispiel ein Handy-Ladegerät, sollte man sich trotzdem ein Netzteil besorgen, das für den Raspberry Pi geeignet ist. Handy-Ladegeräte und allzu billige China-Böller sind als stabile Stromversorgung eines Raspberry Pi selten geeignet.
Auch sollte man sich mindestens noch eine zweite Speicherkarte besorgen, falls man sich beim Experimentieren mal eine Konfiguration zerschießt. Dann kann man entweder eine Sicherung auf die zweite Speicherkarte machen oder hat noch eine zweite Karte zum Weiterexperimentieren in der Schublade.

  • Netzteil
    • Netzteil (5V/1,2A) mit Micro-USB-Stecker für Modell A, A+ und B
    • Netzteil (5V/2,0A) mit Micro-USB-Stecker für Modell B+ und Raspi 2 B
  • Speicherkarte (MicroSD-Card)
    • SD-Card mit 8 GByte nur für Modell A und B
    • Micro-SD-Card mit 8 GByte nur für Modell A+, B+ und Raspi 2 B
Optionales Zubehör für den Raspberry Pi

In der weiteren Ausstattung ist man relativ frei. Ein Gehäuse ist kein Fehler, wenn man Beschädigungen und Kurzschlüsse auf der Platine vermeiden möchte. Sofern man das nicht bereits im Haus hat, schadet ein HDMI- und Ethernet-Kabel nicht. Wenn man WLAN hat, dann ein WLAN-Adapter für den USB-Anschluss.

  • Gehäuse
  • RJ45-Patchkabel
  • WLAN-USB-Adapter
  • GPIO-Adapter für Erweiterungsboard
  • HDMI-Kabel
  • Bildschirm und Tastatur (wenn die Aufgaben und Übungen lokal erfolgen sollen)

Für den Raspberry Pi gibt es ganze Zubehör-Kits. Ob das sinnvoll ist, da scheiden sich die Geister. Prinzipiell ist die Anschaffung eine gute Idee. Dann hat man alles beisammen. Leider hat man keinen Einfluss auf die Qualität und Zusammensetzung. Unter Umständen ist davon nachher wenig zu gebrauchen. Egal wie man es macht, man wird nachher immer irgendetwas nachkaufen müssen.

Welches Modell?

Seit 2012 gibt es den Raspberry Pi und jedes Jahr sind neue Modelle erschienen, was ein wenig unübersichtlich geworden ist. Da stellt sich die Frage, welches Modell soll es denn sein? Es gibt eigentlich nur eine wirklich sinnvolle Antwort: Man sollte immer das B-Modell, das gerade am aktuellsten ist, wählen. Grundsätzlich kann man aber auch mit den älteren B- und B+-Modellen arbeiten. Da der Preis neuerer Modelle nicht zu sehr von den älteren noch verfügbaren Modelle abweicht, sollte man trotzdem immer das neuste B-Modell wählen.

  • Raspberry Pi Modell B (nicht empfohlen)
  • Raspberry Pi Modell B+
  • Raspberry Pi 2 Modell B

Prinzipiell gehen auch die Modelle A und A+. Die sind jedoch eher für Projekte geeignet, die möglichst wenig Strom verbrauchen sollen. Auch das Compute-Modul ist eher für Spezialanwendungen gedacht.

Das richtige Netzteil

Mit der Wahl des Netzteils entscheidet sich, ob das Experimentieren und die Arbeit mit dem Raspberry Pi zur Qual wird oder ob man viele Erfolgserlebnisse haben kann. Denn nicht jedes Netzteil ist gleichermaßen für den Raspberry Pi geeignet. Das liegt aber nicht am Raspberry Pi, sondern an den Netzteilen, die entweder qualitativ mangelhaft oder für die Energieversorgung des Raspberry Pi ungeeignet sind.

  • Mehr Informationen zur Wahl des richtigen Netzteils
  • Hintergründe zur Energieversorgung des Raspberry Pi
Speicherkarte (SD-Card und MicroSD-Card)

Das Betriebssystem für den Raspberry Pi wird von einer SD-Speicherkarte (SD- oder MicroSD-Card) gestartet und muss dazu zuerst auf diese Speicherkarte geschrieben werden. Die Auswahl an Speicherkarten ist enorm.
Generell empfiehlt es sich nur MicroSD-Karten zu kaufen. Auch wenn man mit den Modelle A und B arbeitet. Die MicroSD-Karten lassen sich dann über einen Adapter in diese beiden Modell einstecken.
Zum Experimentieren ist eine 4 GByte große MicroSD-Card sicherlich ausreichend. Wer einen Raspberry Pi öfter einsetzen will, wählt eine 8 GByte große MicroSD-Card.

  • Mehr Informationen zur SD-Card und MicroSD-Card
WLAN-Adapter

Wenn man auf Bildschirm und Tastatur am Raspberry Pi verzichten will, dann benötigt eine Verbindung zum lokalen Netzwerk. Entweder per Ethernet per RJ45-Kabel oder per WLAN, wobei man dafür einen separaten WLAN-Adapter für den USB braucht. Empfehlenswert ist es, wenn der Raspberry Pi in irgendeiner Weise Zugang zum Internet hat. Dann kann man ganz bequem Software nachinstallieren.

  • Mehr Informationen zum WLAN-Adapter
  • WLAN-Hacking: Der richtige WLAN-Adapter
Audio-Erweiterungen

Die analoge Audio-Ausgabe des Raspberry Pi ist äußerst schlecht. Rauschen, Brummen und ein miserabler Klang machen einfach keinen Spaß. Wenn es über das Experimentieren hinausgeht, dann empfehlen sich Audio-Erweiterungen für GPIO oder USB.

  • Mehr Informationen zu Audio-Erweiterungen
Kühlkörper

Kühlkörper für den Raspberry Pi sind ein beliebtes Zubehör und werden oft empfohlen. In der Regel drei Stück. Einen für den System-on-Chip, einen für den Schnittstellen-Baustein und einen für den Spannungswandler. Schließlich weisen äquivalente Bausteine in einem ausgewachsenen Computer ebenfalls Kühlkörper auf.
Nun ist es so, dass es keinen Grund gibt, dem Raspberry Pi Kühlkörper zu verpassen. Zum einen ist er im Grundzustand gar nicht so leistungsfähig, dass die Chips so heiß werden können, dass sie Schaden nehmen. Außerdem sind die Chips so ausgelegt, dass im engsten Gehäuse unter Volllast keine Probleme auftreten.

  • Mehr Informationen zur Kühlung und Kühlkörper
Software

Typischerweise nimmt man für die ersten Schritte mit dem Raspberry Pi die Linux-Distribution Raspbian. Das ist aber nicht immer die bevorzugte Distribution. Spezielle Aufgaben haben immer bestimmte Anforderungen, die ein Raspbian nicht erfüllen kann. Selbstverständlich kann man jede Distribution erweitern und alle denkbaren Software-Pakete nachinstallieren. Doch manchmal ist es besser eine andere Distribution zu wählen, die eine für die Anforderungen spezielle Software-Ausstattung mitbringt.

  • Linux-Distributionen für den Raspberry Pi
  • Windows auf dem Raspberry Pi
  • Kali Linux und Raspberry Pi
Bauteile für Elektronik-Aufgaben

Für Aufgaben und Übungen mit Elektronik sind folgende elektronischen Bauelemente empfehlenswert:

  • Breakout-Board
  • verschiedene Leuchtdioden (LED)
  • verschiedene Widerstände
  • verschiedene Dioden
  • verschiedene Transistoren
Bezugsquellen

Gute Bezugsquellen für Ausstattung und Zubehör für den Raspberry Pi sind beispielsweise Amazon, Conrad, Pollin, aber auch günstige Angebote bei eBay, Reichelt oder anderen Elektronik-Versendern.

Übersicht: Zubehör für den Raspberry Pi
  • Raspberry Pi: Das richtige Netzteil
  • Raspberry Pi: SD-Speicherkarten
  • Raspberry Pi: WLAN-Adapter
  • Raspberry Pi: Audio-Erweiterungen
  • Raspberry Pi: Kühlung und Kühlkörper
Weitere verwandte Themen:
  • Raspberry Pi: Anschlüsse und Komponenten
  • Raspberry Pi: Linux-Distributionen (Raspbian / Kali / NOOBS)
  • Raspberry Pi: Windows auf dem Raspberry Pi
  • Raspberry Pi: GPIO - General Purpose Input Output

Hinweis: Dieses Tutorial ist Teil einer Aufgaben und Übungen mit dem Raspberry Pi-Reihe, die für Lern- und Ausbildungszwecke erstellt wurde. Die dargestellte Lösung ist Teil einer konkreten Aufgabenstellung, die Schüler, Auszubildende und Studenten, lösen sollen. Deshalb muss der hier aufgezeigte Weg nicht der Optimalfall sein.