Raspberry Pi Modelle A+ und B+

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Raspberry Pi Modelle A+ und B+ Die Raspberry Pi Foundation hat mit dem Raspberry Pi "A+" und "B+" verbesserte Modelle herausgebracht. Im Vergleich zu den Modellen A und B ist die grundsätzliche Konstruktion und der System-on-Chip (SoC) gleich geblieben. Es sind also keine neuen Raspberry Pis, sondern eher leicht verbesserte Modelle, bei denen einige Mängel, die sich in der Praxis negativ bemerkbar gemacht haben, beseitigt wurden. Die Verbesserungen haben entscheidend zur Stabilität der Hardware beigetragen. Preislich blieben die neuen Modell im gewohnten Rahmen. Weil die Unterschiede zwischen A und A+ bzw. B und B+ minimal sind, war die Kritik bei deren Einführung ziemlich groß.

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Hardware

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Weitere Raspberry Pi Modelle
  • Raspberry Pi Modelle A und B
  • Raspberry Pi 2 Modell B
Die wichtigsten Eigenschaften und Verbesserungen
  • Mehr und bessere USB-Ports: Der USB verfügt über 4 Ports mit verbessertem Hot-Plugging und Energiemanagement (Modell B+). Somit sollen Instabilitäten beim Anschluss stromhungriger Geräte verhindert werden. Bis zu 1,2 Ampere können die Geräte zusammen ziehen, wenn es Software-seitig freigeschaltet und ein entsprechend starkes Netzteil vorhanden ist.
  • Weniger Energieverbrauch: Durch den Einsatz von Schaltreglern wurde die Energieaufnahme bei 5 V von 750 mW auf 600 mA reduziert. Das macht 0,5 bis 1 W aus.
  • Mehr GPIO-Pins: Unter Beibehaltung der bisherigen Belegung stehen insgesamt 40 Pins zur Verfügung.
  • MicroSD: Der SD-Karten-Slot wurde durch einen kleineren MicroSD-Slot ersetzt. Man kann man leider keine SD-Karten mehr verwenden. Die häufigen Kontaktprobleme sind durch den Wechsel auf microSD-Karten beseitigt. MicroSD-Karten rasten beim Einsetzen in den Slot ein und lassen sich durch Drücken wieder herausnehmen. Preislich gibt es zwischen SD-Karten und MicroSD-Karten keinen großen Unterschied.
  • Video und Audio: Das analoge Videosignal kommt nicht mehr aus einem Composite-Video-Ausgang, sondern zusammen mit dem Audiosignal aus einer 4-poligen 3,5-mm-Klinkenbuchse. Die Qualität des Audiosignals wurde verbessert.
  • Befestigung: Zwei weitere Bohrungen erlauben nun eine bequemere Befestigung auf.
  • Abmessung und Gehäuse: Die Maße der Platine sind unverändert. Trotzdem lassen sich alte Gehäuse nicht mehr nutzen, da die Anschlüsse andere Positionen aufweisen.
  • LEDs: Zwei der drei LAN-LEDs befinden sich an der RJ45-Buchse und nicht mehr auf der Platine. Die Power- und Aktivitäts-LEDs (PWR und ACT) befinden sich ganz links unter der GPIO-Steckleiste. Die Power-LED dient auch für die optische Meldung bei Problemen mit der Spannungsversorgung. Wenn die Betriebsspannung unter 4,63 Volt sinkt, dann beginnt diese LED zu flackern und geht dann ganz aus.
  • Kontakte für einen Taster: Unterhalb der ACT LED befindet sich ein unbestückter RUN Header. Er besitzt die selbe Funktion wie der P6 der GPIO-Schnittstelle des B-Modells. Damit kann man einen Taster verbinden, der den Raspberry Pi während des laufenden Betriebs und nach dem Herunterfahren neu startet.
Raspberry Pi Modell A+

Raspberry Pi Modell B+

Image für den Raspberry Pi A+ und B+

Softwareseitig sind die Modell A, A+, B und B+ vollständig kompatibel. Man kann also bedenkenlos vom einen auf das andere Modell wechseln. Man muss nur berücksichtigen, dass das Bootmedium ein anderes ist.
Trotzdem kann es zu Problemen kommen, wenn man ein Image, dass auf einem A- oder B-Modell läuft, auf einem A+ oder B+ verwenden will. Dann muss man das Image auf einer SD-Karte in ein Modell A oder B stecken und ein Kernel-Update auf der Kommandozeile durchführen.

sudo rpi-update

Anschließend sollte das Image die neue Hardware von A+ und B+ erkennen und alles funktionieren. Wenn man keinen Raspberry Pi Modell B hat, dann muss man das System mit einem aktuellen Image neu aufsetzen.

Weitere verwandte Themen:
  • Erste Inbetriebnahme eines Raspberry Pi
  • Erste Schritte bei der Installation und Konfiguration eines Raspberry Pi
  • Raspberry Pi: Ausstattung und Zubehör
  • Was ist ein Raspberry Pi?

Hinweis: Dieses Tutorial ist Teil einer Aufgaben und Übungen mit dem Raspberry Pi-Reihe, die für Lern- und Ausbildungszwecke erstellt wurde. Die dargestellte Lösung ist Teil einer konkreten Aufgabenstellung, die Schüler, Auszubildende und Studenten, lösen sollen. Deshalb muss der hier aufgezeigte Weg nicht der Optimalfall sein.


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