Regenerative Energien

Fachhochschule Bielefeld
In Bielefeld

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  • Bachelor
  • Bielefeld
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Der Schwerpunkt des Studienganges Regenerative Energien liegt - zum einen in der Erzeugung, Verteilung und effektiven Nutzung elektrischer Energie auf der Grundlage regenerativer Energien und - zum anderen in der Erzeugung, Verteilung und effektiven Nutzung von Bioenergie aus nachwachsenden Rohstoffen und biologischen Reststoffen.
Gerichtet an: Abiturienten.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
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Bielefeld
Kurt-Schumacher-Straße 6, 33615, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Allgemeine Hochschulreife.

Themenkreis

Profil

Es gilt neue Wege zu finden, Energie unmittelbar aus Sonne, Wind, Erdwärme oder Gezeiten der Weltmeere zu nutzen oder Verfahren zu etablieren, feste, flüssige oder gasförmige Energieträger aus nachwachsenden Rohstoffen oder biologischen Reststoffen herzustellen. Gleichzeitig ist es zwingend erforderlich, trotz Wirtschaftswachstum, den Energiebedarf zu begrenzen oder besser noch deutlich zu verringern. In Industriestaaten und bald auch in den Ländern im Übergang zu Industrienationen übersteigt der Energiebedarf der Menschen das zum Leben notwendige Minimum um mehr als einhundert Mal. Dies wirkt sich unmittelbar positiv auf die Lebensqualität, die Lebenserwartung und die Bevölkerungszahl aus. Diese enormen Energiemengen können jedoch logistisch nur in Form hoch konzentrierter und verdichteter Energieträger wie Öl, Gas, Kohle, Kernbrennstoff direkt oder indirekt als elektrische Energie an die Verbraucher verteilt werden. Flugverkehr und Automobilwerke sind markante Beispiele dafür. Öl, Kohle und Erdgas sind aber erdgeschichtlich 300 bis 500 Mio. Jahre alt und können daher nicht auf natürliche Weise erneuert werden. Begrenzungen, vor allem in der maximal möglichen Fördermenge, führen zu stetig und zunehmend sprunghaft steigenden Handelspreisen, die das Fundament der Weltwirtschaft bedrohen und die friedliche Koexistenz der Völker gefährden.

Das 7-semestrige Bachelor-Studium Regenerative Energien an der Fachhochschule Bielefeld bietet die Chance, sich umfassend natur- und ingenieurwissenschaftlich mit dieser Zukunftstechnologie zu befassen. Gleichzeitig werden ökonomische, ökologische und politische Aspekte hinzugezogen.

Das Studium ist praxisorientiert und die Absolventen sind befähigt, unmittelbar in den rasant wachsenden Markt der Zukunftsenergien einzutreten. Die Region Ostwestfalen-Lippe OWL hat sowohl auf der Seite der Technologieunternehmen als auch auf der Seite nachwachsender Rohstoffe aus Land- und Forstwirtschaft sowie als bevorzugter Windenergie- und Geoenergiestandort optimale Bedingungen, an diesem Markt entscheidend mitzuwirken.

Im Teilgebiet Bioenergie stehen die Verfahren und Anlagen zur Umwandlung von Bioenergieträgern in feste, flüssige und gasförmige Brennstoffe im Vordergrund. Die Automatisierung solcher Anlagen setzt unmittelbar fundierte Kenntnisse des Teilgebietes Elektroenergie voraus, so dass die Teilgebiete große Überschneidungen aufweisen.

In allen Modulen, in denen ein Teil des Lehrstoffs in einem Praktikum vermittelt wird, ist die ordnungsgemäße Teilnahme an den Praktikumsstunden Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung, die unmittelbar im Anschluss an das Modulende erfolgt.

Studienziele

In praxisorientierten Lehrveranstaltungen (Modulen) erwerben Sie die Kenntnisse und Fähigkeiten, die Sie brauchen, um ingenieurmäßig arbeiten zu können, und die Ihnen in einem technischen Umfeld eine ständige Weiterbildung ermöglichen.

Studienstruktur

- Grundstudium : 1. und 2. Semester (Bachelor-Vorprüfung)
- Kernstudium : 3. und 4. Semester,
- Vertiefungsstudium : 5. und 6. Semester
- das 7. Semester steht für eine 12-wöchige Praxisphase und zur Erstellung der Abschlussarbeit (= Bachelorarbeit) zur Verfügung

Studienverlauf

Die Studienangebotsplanung ist auf eine Aufnahme des Studiums im Wintersemester ausgelegt.

Das Grundstudium (1. und 2. Semester) enthält insgesamt 10 Module. Die dabei studienbegleitend erworbenen Leistungspunkte und Bewertungen stellen die Bachelor-Vorprüfung dar.

Der Inhalt des Grundstudiums ist überwiegend mathematischnaturwissenschaftlich geprägt und in dieser Konstellation typisch für ein Ingenieurstudium. Neu ist dagegen im Grundstudium ein Kurs Regenerative Energiewirtschaft, der sich mit den ökonomischen, ökologischen und politischen Aspekten des zukünftigen Berufsumfeldes befasst.

Das Kernstudium (3. und 4. Semester) umfasst 12 Module, in denen die Grundlagen erweitert und vertieft werden. Das Kernstudium enthält die Verfahrenstechnik, Mess- und Regelungstechnik, Automatisierungstechnik, Elektro- und Energietechnik für die Ingenieurwissenschaft. Dazu kommt ein großer Block Ökonomie und neu ein ebenso umfangreicher Pflichtteil Technisches Englisch.

Das Vertiefungsstudium (5. und 6. Semester) umfasst 11 Module.

Im Vertiefungsstudium besteht erstmals die Möglichkeit individuell Akzente zu setzen. Generell steht hier die unmittelbare ingenieurmäßige Anwendung praktischer Verfahren und Techniken zur regenerativen Energietechnik im Vordergrund; d. h. sowohl Anlagen zur Bioenergie als auch innovative Elektroenergieanlagen.

Die Praxisphase besteht aus:

- Projekt (Studienarbeit)
- Praxisprojekt (Praxissemester)
- Bachelor-Arbeit + Kolloquium

Das 12-wöchige Praxisprojekt (Praxissemester) soll die Studierenden an die berufliche Tätigkeit in einem ingenieurtechnischen Kernfeld durch praktische ingenieurnahe Mitarbeit in Betrieben oder anderen Einrichtungen heranführen. Das Praxisprojekt wird im 7. Studiensemester absolviert. An das Praxisprojekt schließt sich die 12-wöchige Bachelorarbeit und die Abschlussprüfung (Kolloquium) an.

Studienabschluss

Bachelor of Engineering (B.Eng.) - Regenerative Energien

Berufsfelder

Die Absolventen haben mit der gleichzeitigen ingenieurwissenschaftlichen Qualifikation in der Elektrotechnik und im Anlagenbau der Bioenergie ideale Voraussetzungen sowohl auf die stark gestiegene Nachfrage an Elektroingenieuren mit der Ausrichtung Energietechnik als auch auf die sich abzeichnenden Wachstumsmärkte der regenerativen Energien reagieren zu können.

Gerade diesem neuen Bereich werden unbegrenzte Gestaltungsmöglichkeiten einer Berufsbiographie zugesprochen, so dass eine detaillierte Auflistung der Tätigkeitsmerkmale entfallen kann. Lediglich zur Orientierung seien hier einige typische Aufgaben aus dem Bereich der elektrischen Energietechnik aufgeführt:

- Planen, Bauen und Betreiben von sicheren und umweltfreundlichen Kraftwerken, die vorhandene Primär- und Abfallenergien immer wirtschaftlicher und umweltschonender ausnutzen
- Einsatz von Mikroprozessoren und Software, um die Steuerung und Regelung energietechnischer Prozesse so zu gestalten, dass deren Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit verbessert wird
- Planung von Energieversorgungsanlagen in Flughäfen, Krankenhäusern, Fabriken - Planung des Einsatzes von elektrischen Antrieben in automatisierten Anlagen
- Entwickeln von Geräten der Gebäudesystemtechnik, mit denen Gebäude wirtschaftlich betrieben werden können
- Entwickeln von Strategien, um den steigenden Energiebedarf der Weltbevölkerung langfristig und umweltschonend zu decken (Photovoltaik, regenerative Energien)
- Beratung von Unternehmen und Privatpersonen in allen Fragen der Energieeinsparung und bei der Erarbeitung von Energieversorgungskonzepten.

Bewerbungsfristen:

Die Bewerbung muss jeweils bis zum 15.07. für das folgende Wintersemester erfolgen!


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