Religionskulturen: Historizität und kulturelle Normativität (RK)

Universität Bern
In Bern (Schweiz)

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  • Master
  • Bern (Schweiz)
  • Dauer:
    2 Jahre
Beschreibung

Das Masterprogramm 'Religionskulturen' vermittelt Kenntnisse und Kompetenzen, um den Beitrag religiöser Traditionen in weltweiten Prozessen der Globalisierung und Lokalisierung zu erforschen. Im Unterschied zu anderen religionswissenschaftlichen Studienprogrammen werden hierzu gezielt zwei unterschiedliche Perspektiven eingenommen und aufeinander bezogen: Einerseits haben Religionen, geschichtlich betrachtet, diese Globalisierungsprozesse in wichtigen Aspekten geformt oder sogar mit ausgelöst ('Historizität der Religionskulturen').

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Bern
Hochschulstrasse 4, 3012, Bern, Schweiz
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Das Masterprogramm „Religionskulturen“ steht Absolventinnen und Absolventen von Bachelorstudienprogrammen folgender Studienrichtungen offen: Afrikanistik, Ägyptologie, Altorientalistik, Geschichte, Indologie, Judaistik, Orientalistik, Ostasienwissenschaft, Philosophie, Religionswissenschaft, Sozial- und Kulturanthropologie/Ethnologie, Theologie, Zentralasiatische Kulturwissenschaft.

Themenkreis

Das Masterstudienprogramm „Religionskulturen: Historizität und kulturelle Normativität“ bietet Studierenden die Möglichkeit, sich in einem Masterstudiengang auf jene Fragen zu konzentrieren, die sich im Feld der Globalisierung religiöser Traditionen stellen:

  • Welche Bedeutung kommt religiösen Traditionen in Prozessen der kulturellen Globalisierung zu?
  • Wie verändern sich regionale „Religionskulturen“ durch die globalen Modernisierungsprozesse?
  • Welche Bedeutung übernehmen religiöse Sinndeutungen und Ethiken in diesen Prozessen?
  • Welche Funktionen religiöser Argumentationen lassen sich im Feld der Politik ausmachen?

Das Masterprogramm wird als Mono-Programm mit 120 ECTS angeboten, und bietet daher die hervorragende Gelegenheit, die hier kurz skizzierten, komplexen thematischen Zusammenhänge vertieft zu studieren.
Das Studium ist interdisziplinär angelegt und bietet Veranstaltungen aus diversen Fachbereichen an. Mehrere Institute der Phil.-hist. Fakultät beteiligen sich am Masterstudienprogramm „Religionskulturen: Historizität und kulturelle Normativität“ und bringen verschiedenste thematische Beiträge ein.

Studieninhalte und -schwerpunkte

Religiöse Traditionen spielen in den weltweiten Prozessen der politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Globalisierung bis heute eine zentrale Rolle. Nicht selten waren allerdings schon in der europäischen, asiatischen und afrikanischen Vormoderne religiöse Traditionen ein treibender Faktor, der entscheidend dazu beitrug, dass sich Kulturen über politische, territoriale oder sprachliche Grenzen hinweg ausgebreitet haben. Beispiele eines solchen religionskulturellen Transfers stellen etwa die arabisch geprägten islamischen Traditionen in Nord- und Mittelafrika, buddhistische Traditionen in China, Tibet, Korea und Japan, oder christliche Traditionen in Lateinamerika dar. Religionskulturen sollen also nicht primär aus europäischer Perspektive rekonstruiert werden. Sie sollen als vielfältige „Modernen“, als weltweit ablaufende, multizentrische Prozesse analysiert werden, deren Verständnis sich erst dann erschliesst, wenn die Vielzahl von Perspektiven der jeweils beteiligten Akteure berücksichtigt werden.

In dem Untersuchungsfeld der „Historizität“ der Religionskulturen werden Studierende angeleitet, in einer globalhistorisch ausgerichteten Perspektive zu erforschen, welche Bedeutung bestimmten religiösen Traditionen hier zukommt: An historischen Fallbeispielen wird erarbeitet, wie „Religionen“ als Katalysatoren für territoriale Ausbreitung bestimmter Kulturen fungierten, wie sie auf innergesellschaftliche Transformationsprozesse Einfluss nahmen, oder kulturübergreifende mediale Räume und Kommunikationszusammenhänge eröffnet haben.

Das Studium umfasst eine Regelstudienzeit von vier Semestern und ist in die Masterstudienphase (1. bis 3. Semester) und die Masterarbeitsphase (4. Semester) gegliedert.

Bewerbungsfrist :-

-bis 30. April für das folgende Herbstsemester (mit begründeter verspäteter Anmeldung bis 31. August)

Studienbeginn im Herstsemester

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Die Studiengebühren betragen 600 Fr. pro Semester Die Semestergebühren betragen 34 Fr. Zusätzlich:Beitrag Vereinigung der Studierenden (SUB) 21 Fr. Studien- und Semestergebühren betragen somit für ordentliche Studierende im Normalfall insgesamt 655 Franken.