Religionswissenschaft / Werte und Normen - Lehramt an Gymnasien

Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover
In Hannover

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Wichtige informationen

  • Master
  • Hannover
  • Dauer:
    2 Jahre
Beschreibung

Nicht nur das Christentum, sondern auch Islam, Buddhismus, Hinduismus oder Judentum stehen im Mittelpunkt der Religionswissenschaft. Das Interesse am religiösen Denken anderer Kulturen sowie an historischen und sozialempirischen Fragen ist hier wichtige Voraussetzung und birgt spannende neue Erkenntnisse.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Hannover
Im Moore 21, 30167, Niedersachsen, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Ein erfolgreicher Abschluss des Fächerübergreifenden Bachelorstudiengangs oder eines vergleichbaren Studiengangs (Gesamtnote bis zu 2,5) muss nachgewiesen werden. Die Fächer müssen der möglichen Kombination von Fächern als Unterrichtsfächer in der Verordnung über Masterabschlüsse für Lehrämter Niedersachsen entsprechen. Die Fächerkombinationsmöglichkeiten sind dem PDF-Dokument unter „Ausführliche Informationen zum Download“ des Fächerübergreifenden Bachelorstudiengangs zu entnehmen.

Themenkreis

In der Lehramtsausbildung bietet die Leibniz Universität Hannover den Masterstudiengang Lehramt an Gymnasien an. Der Studiengang soll auf Grundlage des Fächerübergreifenden Bachelorstudiengangs (oder einem vergleichbaren Studiengang) angehende Lehrerinnen und Lehrer fachwissenschaftlich, fachdidaktisch und erziehungswissenschaftlich qualifizieren, sodass die Absolventinnen und Absolventen die erforderlichen Kompetenzen zur Ableistung des Vorbereitungsdienstes in diesem Schulzweig erworben haben.

Beschreibung des Faches

Welche individuelle, gesellschaftliche und politische Bedeutung kommt Religion(en) in unterschiedlichen historischen und geographischen Kontexten zu? Wie entwickeln sich Religionen im Lauf der Geschichte? Welches Spektrum an unterschiedlichen Religionen und Religiositätsstilen gibt es? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich die Religionswissenschaft. Hinduismus, Buddhismus, Judentum, Christentum und Islam haben ebenso wie zahlreiche weitere religiöse Bewegungen Kulturen und Gesellschaften auf der ganzen Welt geprägt und prägen sie bis heute. Gleichzeitig wirken Kultur und Gesellschaft auch auf die jeweiligen Religionen. Die Religionswissenschaft erforscht diese wechselseitigen Beziehungen von Gesellschaft, Kultur und Religion. Das Studium der Religionswissenschaft befasst sich mit Religion(en) in Geschichte und Gegenwart. Dabei geht es darum, die empirisch vorfindbaren religiösen Glaubens- und Handlungszeugnisse unter historischer, soziologischer und psychologischer Fragestellung zu untersuchen.

Tätigkeitsfelder und Berufsmöglichkeiten

Neben der Tätigkeit als Lehrerin oder Lehrer für das Fach Werte und Normen in der Schule (mit entsprechendem Masterabschluss) bieten sich Museen, Hochschulen und Verlage als Arbeitgeber für Religionswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler an. Beschäftigungsmöglichkeiten gibt es zudem in der Erwachsenenbildung, im Medienbereich, im Auswärtigen Dienst, in Dokumentationsstellen, Archiven, Bibliotheken, im Bereich der Touristik oder bei international tätigen Organisationen.

Studienprofil

Das Fach Religionswissenschaft / Werte und Normen wird an der Leibniz Universität Hannover im Zusammenhang mit sozial- und kulturwissenschaftlichen Fragestellungen gelehrt. Einen besonderen Platz nehmen empirische Forschungen zur religiösen Gegenwartskultur in Europa ein, insbesondere zum Islam und zu neuen religiösen Bewegungen. Dieses Gebiet wird in Hannover in großer Bandbreite gelehrt. Zudem kommt dem Verhältnis von Religion und Ethik an der Leibniz Universität Hannover eine besondere Bedeutung zu.

Studieninhalt

Im religionswissenschaftlichen Studium werden historische und gegenwärtige Religionen in ihrem jeweiligen gesellschaftlichen und historischen Kontext erforscht. Die dafür notwendigen theoretischen wie methodischen Kenntnisse sind ebenso Bestandteil des Studiums wie die kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Disziplingeschichte. Auf der einen Seite wird Primär- und Sekundärliteratur herangezogen, auf der anderen Seite spielen die Methoden empirischer Sozialforschung eine wichtige Rolle.

Entsprechend vielfältig ist das Studium. Schon die Eingangsphase führt in die Teilgebiete Religionsgeschichte und Systematische Religionswissenschaft ein. In der Religionsgeschichte wird die geschichtliche Entwicklung einzelner Religionen behandelt. Die Systematische Religionswissenschaft dagegen vergleicht verschiedene Religionstraditionen miteinander und stellt die Frage nach der Funktion von Religion im Leben von Einzelnen und in der Gesellschaft. Dabei spielen unter anderem Fragen der Religionssoziologie, Religionspsychologie und Religionsgeographie eine wichtige Rolle. In der Vertiefungsphase können Studierende je nach Interesse eigene Schwerpunkte in einem der beiden Bereiche setzen.

Praktikum

Zwei jeweils vierwöchige Praktika sind obligatorischer Bestandteil des Bachelorstudiums. Ein Praktikum wird in einem für das Fach relevanten Berufsfeld absolviert, in der Regel außerhalb von Universität und Schule. Das zweite Praktikum kann ein schulisches oder ein weiteres außerschulisches Praktikum sein. Wenn ein Masterstudiengang für das Lehramt an Gymnasien angestrebt wird, ist ein schulisches Praktikum verpflichtend. Wenn der Beruf des Lehrers oder der Lehrerin nicht Ziel des Studiums ist, kann auch ein Praktikum von acht Wochen in einem für das Fach relevanten Berufsfeld absolviert werden. Im Masterstudiengang für das Lehramt an Gymnasien ist ein Schulpraktikum verpflichtender Bestandteil.

Studiendauer

4 Semester

Der Studienbeginn ist nur zum Wintersemester möglich.

Bewerbungsfirst :- 15.07

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Studienbeitrag 500 Euro pro semester. Studiebeitrag für das Wintersemester 2009 274,06 Euro.