Ressourcenschutz und Umweltschutz verbinden — Die Ersatzbaustoffverordnung und die Novelle der Bodenschutz-verordnung

Bildungszentrum für die Entsorgungs- und Wasserwirtschaft gGmbH
In Duisburg

395 
zzgl. MwSt.
Möchten Sie den Bildungsanbieter lieber direkt anrufen?
0201-... Mehr ansehen
Vergleichen Sie diesen Kurs mit ähnlichen Kursen
Mehr ansehen

Wichtige informationen

  • Seminar
  • Anfänger
  • Duisburg
  • Dauer:
    nach Vereinbarung
Beschreibung

Während der Fachtagung sollen die geplanten neuen Regelungen vorgestellt und ausführlich diskutiert werden. Die Referentinnen und Referenten aus Verwaltung, Kommunen und Industrie stehen für eine hohe Fachkompetenz, umfangreiche Praxiserfahrungen und ein breites Meinungsspektrum.
Gerichtet an: Erzeuger von mineralischen Stoffen
. Aufbereiter von Recyclingmaterialien. Anwender von Recyclingmaterialien. MitarbeiterInnen der Straßenbauverwaltung. MitarbeiterInnen aus Umweltbehörden. MitarbeiterInnen von Kommunen

Wichtige informationen
Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Duisburg
Dr.-Detlev-Karsten-Rohwedder-Straße 70, 47228, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
Plan ansehen

Themenkreis

Im Januar dieses Jahres hat das Bundesumwelt-ministerium eine Verordnung zur Festlegung von Anforderungen für das Einbringen und das Einleiten von Stoffen in das Grundwasser, an den Einbau von Ersatzbaustoffen und für die Ver-wendung von Boden und bodenähnlichem Material vorgelegt. Die Verordnung ist als sogenannte Mantelverordnung zur gemeinsamen Beratung und Verabschiedung in Bundesrat und Bundestag angelegt. Das BMU hat angekündigt, etwa Mitte April einen Referentenentwurf an die beteiligten Kreise versenden zu wollen.

Der Verordnungsentwurf muss sich daran messen lassen, ob es gelungen ist, ein schlüssiges und widerspruchsfreies Gesamtkonzept zu schaffen, dass deutliche Erleichterungen für den Verwal-tungsvollzug in den Ländern und für die betroffene Wirtschaft bringt. Zugleich soll der erforderliche Schutz des Grundwassers und des Bodens gesichert und die Kreislaufwirtschaft gefördert werden.

Mit der Änderung der GrundwasserV (Artikel 1 der Mantelverordnung) werden der wasserrechtliche Besorgnisgrundsatz konkretisiert und Prüfwerte für eine entsprechende Beurteilung festgelegt. In der neuen ErsatzbaustoffV (Artikel 2 der Mantelver-ordnung) werden die Anforderungen an den Einsatz von mineralischen Ersatzbaustoffen in technischen Bauwerken festgelegt. Diese umfassen stoff-spezifische Materialwerte und Einsatzregelungen, eine regelmäßige Güteüberwachung sowie ver-fahrensrechtliche Regelungen. Laut Begründung des BMU zu dieser Verordnung soll insgesamt eine Verwertungsquote von Bau- und Abbruchabfällen im Sinne des Referentenentwurfs des Kreislauf-wirtschaftsgesetzes von mehr als 80 % erreicht werden können.

Die neue Bundesbodenschutz- und AltlastenV (Artikel 3 der Mantelverordnung) enthält die neuen §§ 12, 12a und 12b, die ebenfalls auf der Basis der Grundwasserprüfwerte erlauben, Boden und sonstiges Material im Landschaftsbau zu ver-wenden, ohne dass dafür eine wasserrechtliche Erlaubnis benötigt wird. Umfassende Unter-suchungspflichten und Anforderungen an die Qualitätssicherung schaffen die verfahrensmäßigen Voraussetzungen für diese Erleichterung.


Vergleichen Sie diesen Kurs mit ähnlichen Kursen
Mehr ansehen