Rohstoffingenieurwesen / Mineral Resources Engineering

RWTH Aachen
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  • Bachelor
  • Aachen
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Wer erkennt, dass seine Stärken im Praktischen liegen, kann bereits mit dem Bachelor-Abschluss den Einstieg ins Berufsleben finden. Absolventen des B.Sc.-Studiengangs Rohstoffingenieurwesen arbeiten beispielsweise in Betrieben der Gewinnungs- oder Sprengstofftechnik sowie bei großen Energieversorgern.

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Aachen
Intzestr. 1, 52056, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Voraussetzungen B.Sc. * Allgemeine Hochschulreife * 6-wöchiges Vorpraktikum (Leitfaden) * Interesse an natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fächern

Themenkreis

Inhalte des Studiums
Heute sind breit ausgebildete Ingenieure gefragt, daher wird im Studiengang Rohstoffingenieurwesen nicht nur ein solides technisch-naturwissenschaftliches Basiswissen vermittelt, es stehen auch Fächer wie Lagerstättenmanagement, Technical English, Berg- und Umweltrecht, Gesundheitsschutz und Betriebswirtschaftslehre auf dem Stundenplan. Rohstoffingenieure müssen nicht nur wissen, wo man Rohstoffe finden und wie man sie gewinnen kann, sie müssen auch einschätzen können, ob die Gewinnung nach wirtschaftlichen und rechtlichen Kriterien möglich ist. Sie bereiten die gewonnenen Rohstoffe auf, d.h. sie trennen sie von sogenannten Begleitstoffen und müssen vertraut sein mit Gewinnungsmaschinen und Aufbereitungsanlagen, der Betriebsorganisation oder dem Arbeitsschutz. Rohstoffingenieure beherrschen Techniken zur Wiederherstellung einer intakten Umwelt nach dem Abbau der Bodenschätze.

Einen ersten berufsbefähigenden Abschluss haben Studierende des Bachelor-Studiengangs Rohstoffingenieurwesen bereits nach 6 Semestern erlangt. Nach der Vermittlung mathematischer sowie natur- und ingenieurwissenschaftlicher Grundlagen entscheiden sich die Bachelor-Studierenden am Ende des 3. Semesters für eine Fachrichtung, um ihre Kenntnisse in einem Spezialgebiet zu vertiefen. Zur Auswahl stehen die Vertiefungsrichtungen „Markscheidewesen“, „Rohstoffgewinnung“, „Rohstoffaufbereitung“ und „Energieressourcen“.

Studienrichtung Markscheidewesen
Rohstoffe suchen und finden, Fundorte vermessen und aus diesen Daten Lagepläne erstellen – das ist die Arbeit des Rohstoffingenieurs mit Studienrichtung Markscheidewesen. Dazu braucht man umfassende Kenntnisse im Bereich der Gebirgsmechanik, der Vermessung, der Geologie und ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen. Markscheider erstellen die Pläne, an denen sich diejenigen orientieren, die für die Gewinnung der Rohstoffe verantwortlich sind. Ingenieure des Markscheidewesens beschäftigen sich auch mit der Sanierung und Planung des bearbeiteten Umfeldes, damit nach der Rohstoffgewinnung eine intakte Umwelt wiederhergestellt werden kann.

Studienrichtung Rohstoffgewinnung
Schätze bestehen nicht nur aus Gold und Diamanten, sondern auch Erze, Kohle, Salz und viele weitere Rohstoffe sind wertvoll – und gewinnbringend. Der weltweite Rohstoffmarkt boomt, die Nachfrage nach Rohstoffen steigt stetig; es lohnt sich also, diese Schätze zu bergen. Das ist das Arbeitsfeld des Rohstoffingenieurs mit Fachwissen im Bereich Rohstoffgewinnung. Dazu benötigt er zum Beispiel umfassende Kenntnisse über Gewinnungs- oder Maschinentechnik und die verschiedenen Abbaumethoden.

Studienrichtung Rohstoffaufbereitung
Auf dem Weg vom Rohstoff zum Produkt kommen nach den Markscheidern und den Spezialisten für die Gewinnung der Rohstoffe die Aufbereiter zum Einsatz. Bei der Aufbereitung werden die Rohstoffe für die anschließende Produktion vorbereitet, also von unerwünschten Begleitstoffen getrennt, zerkleinert, gesiebt, sortiert etc. Die Weiterverarbeitung der gewonnenen Rohstoffe zu marktfähigen Produkten ist das Arbeitsgebiet des Aufbereitungsingenieurs.

Studienrichtung Energieressourcen
Jeder Rohstoff, der für thermische Zwecke genutzt wird, hat unterschiedliche chemische Eigenschaften und somit verschiedene Anwendungsmöglichkeiten. Die Studierenden der Studienrichtung Energieressourcen lernen, welche chemischen Zusammensetzungen die Brennstoffe haben, wie sie genutzt werden und wie die Nutzungsmöglichkeiten technisch umgesetzt werden können. Es werden neue Wege und Verfahren entwickelt, mit denen das Potenzial der einzelnen Brennstoffe optimal genutzt werden kann.

Praktikum
In den Bachelor- und Master-Studiengang Rohstoffingenieurwesen ist jeweils ein Praktikum integriert. Diese berufspraktische Tätigkeit von 60 bzw. 50 Arbeitstagen kann in industriellen Betrieben oder in Form einer sogenannten Beflissenenausbildung geleistet werden. Als „Bergbaubeflissener“ arbeitet man in Betrieben unter Aufsicht der Bergbehörden und wird nach Tarif bezahlt. Ein Teil des Praktikums muss vor der Studienaufnahme absolviert werden. Nähere Informationen zum Praktikum kann die Fachstudienberaterin erteilen.

Berufsfelder
Wer erkennt, dass seine Stärken im Praktischen liegen, kann bereits mit dem Bachelor-Abschluss den Einstieg ins Berufsleben finden. Absolventen des B.Sc.-Studiengangs Rohstoffingenieurwesen arbeiten beispielsweise in Betrieben der Gewinnungs- oder Sprengstofftechnik sowie bei großen Energieversorgern.

Regelstudienzeit 6 Semester

Studienbeginn
Wintersemester

Bewerbungsfrist für Wintersemester bis 15.07.2009

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Studienbeiträge EUR 500 pro Semester Semesterbeitrag 193 Euro