Romanistik

Paris-Lodron-Universität Salzburg
In Salzburg (Österreich)

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  • Bachelor
  • Salzburg (Österreich)
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Romanistik versteht sich im Sinne der deutschsprachigen Wissenschaftstradition als universitäre Disziplin, deren Hauptaufgabe die intellektuelle Auseinandersetzung mit den Sprachen, Literaturen und Kulturen der romanischen Länder ist. An der Universität Salzburg können die Bachelorstudien Romanistik/Französisch,

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Veranstaltungsort(e)

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Salzburg
Kapitelgasse 4-6, A-5020, Salzburg, Österreich
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

* österreichisches Reifeprüfungszeugnis oder gleichwertiges ausländisches Abitur bzw. Studienberechtigungsprüfung für das beantragte Studium, * in- oder ausländischer postsekundärer, mindestens dreijähriger, Studienabschluss (Fachhochschule, PädAK, anerkannte in- oder ausländische Hochschulabschlüsse), * Urkunde über den Abschluss eines mindestens dreijährigen Lehrgangs universitären Charakters

Themenkreis

Bachelorstudium Romanistik

Romanistik versteht sich im Sinne der deutschsprachigen Wissenschaftstradition als universitäre Disziplin, deren Hauptaufgabe die intellektuelle Auseinandersetzung mit den Sprachen, Literaturen
und Kulturen der romanischen Länder ist. An der Universität Salzburg können die Bachelorstudien Romanistik/Französisch, Romanistik/Italienisch, Romanistik/Portugiesisch und Romanistik/Spa-
nisch gewählt werden. Wesentliche Aufgabe eines romanistischen Studiums sind der Erwerb einschlägiger Kenntnisse und Kompetenzen in der Sprache, Literatur und Kultur des gewählten Bereichs, deren Einordnung in größere Zusammenhänge und die dazu gehörende metasprachliche Reflexion. Dabei stehen die differenzierte schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit in Muttersprache und Fremdsprache, die Disposition zu kreativem Denken, zur Analyse und systematischen Erfassung komplexer kultureller Strukturen sowie die Fähigkeit zu selbstständigem wissenschaftlichen Arbeiten im Zentrum.

Die abgeschlossenen Bachelorstudien Romanistik/Französisch, Romanistik/Italienisch, Romanistik/Portugiesisch und Romanistik/Spanisch führen nicht nur zu differenziertem, kreativem und kritischem Wissen um kulturelle Prozesse, sondern auch zu einer vergleichenden Sichtweise und interkulturellen Kompetenz, welche grundsätzlich in allen gesellschaftlich relevanten Bereichen der Sprach- und Kulturmittlung verwendbar sind (so z.B. im Archiv- und Bibliotheksdienst, in internationalen Organisationen, im Kulturmanagement, in der Medien- und Öffentlichkeitsarbeit, im Verlags- und Pressewesen, in der Werbebranche, in der außerschulischen und betrieblichen Aus-und Weiterbildung, im Bereich des Übersetzungswesens und der Sprachmittlung, im Tourismus und in der Wirtschaft.

Studieninhalte

Gegenstand eines Bachelorstudiums der Romanistik an der Universität Salzburg sind e nach gewählter Studienrichtung – die Sprachen, Literaturen und Kulturen der Länder und Regionen, in denen Französisch, Italienisch, Portugiesisch und Spanisch gesprochen wird. Das Studium gliedert
sich in fünf Prüfungsfächer: Sprachbeherrschung, Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft, Kulturstudien und Praxisorientierung. Folgende Kompetenzen, Kenntnisse und Einsichten werden in diesen vermittelt:

Sprachausbildung:
• Situationsadäquate Beherrschung der vier Sprachfertigkeiten: Hörverstehen, Sprechen, Leseverstehen und Schreiben;

• Differenzierte Anwendung der zu Phonetik, Grammatik und Lexik erworbenen Kenntnisse in mündlicher und schriftlicher Form;
• Korrektive Kompetenz;
• Bewusstsein für und Kenntnisse über innersprachliche Variation und interkulturelle Aspekte;
• Sensibilisierung für die Problematik der Übersetzung aus der und in die Fremdsprache;
• Bewusstsein für die Voraussetzungen und Notwendigkeiten einer über die Studienzeit hinausgehenden Pflege und Weiterentwicklung der eigenen Sprachkompetenz.

Sprachwissenschaft:
• Grundlegende Kenntnisse der wichtigsten Theorien und Methoden der romanischen Sprachwissenschaft sowie die Fähigkeit, diese praktisch umzusetzen. Dies betrifft den Bereich der internen Linguistik (Phonetik/Phonologie, Morphologie, Wortbildung, Syntax, Lexikologie, Semantik, Textlinguistik, etc.) und jenen der externen Linguistik (Sozio-,Pragma-, Geo-, Computerlinguistik, etc.). Besonderer Wert soll auf die Einbeziehung zeitgemäßer Kommunikationstechnologien und interdisziplinärer Anschlussmöglichkeiten gelegt werden;
• Überblick über Geschichte, Verbreitung und aktuelle Lage der romanischen Sprachen im Allgemeinen und der gewählten Sprache im Besonderen sowie Verständnis für dia- und synchrone gesamtromanische Zusammenhänge (inklusive Latein) und für Kontaktsituationen mit anderen Sprachen;
• Fähigkeit zur metalinguistischen Reflexion im Bereich von Fremdsprache und Muttersprache.

Literaturwissenschaft:
• Analysekompetenzen für den selbstständigen theorie und methodengeleiteten Umgang mit literarischen Texten, wobei ein weit gefasster Literaturbegriff auch Sach- und Popularliteratur sowie mediale Textsorten (z.B. Film, Lied, Cybertext, Fernsehserie, etc.) einschließt. Die Analysefähigkeit setzt die Vertrautheit mit den wichtigsten Begriffen aus Poetik, Rhetorik, Stilistik, Gattungslehre, Narratologie, Dramentheorie, Lyrikanalyse, Gendertheorie, Medienwissenschaften, etc. voraus;
• Literaturgeschichtliches Wissen als Kenntnis der Literaturen der Länder, in denen die gwählte romanische Sprache National- oder Bildungssprache ist. Zentral sind dabei sowohl ein Überblick über die Entwicklung der jeweiligen Literatur von den Anfängen bis zur Gegenwart unter Einbeziehung ihres gesellschaftlichen und kulturellen Kontexts als auch die exemplarische Vertiefung einzelner Gebiete (Epochen, Strömungen, Gattungen, Formen, Autoren, Werke, etc.);
• Fähigkeit zur kritischen Reflexion unterschiedlicher Methoden, Theorien und Ziele von Literaturwissenschaft und Literaturkritik.

Kulturstudien:
• Überblick über die historisch gewachsenen politischen, wirtschaftlichen und soziokulturellen Besonderheiten der betreffenden Kulturräume und Kenntnis der wichtigsten dazu verfügbaren wissenschaftlichen Beschreibungs- und Analysemethoden;
• Fähigkeit, historische, politische, wirtschaftliche und soziokulturelle Zusammenhänge zu erfassen;
• Verständnis für gruppenspezifische Eigen- und Fremdwahrnehmungen;
• Kritische Analyse der betreffenden Medienlandschaften.

Winter Semester 2009

Allgemeine Zulassungsfrist
Montag, 6. Juli 2009 bis Freitag, 30. Oktober 2009

Nachfrist Ende
30. November 2009

Sommer Semester 2010

Allgemeine Zulassungsfrist
Montag, 11. Jänner 2010 bis 31. März 2010

Nachfrist Ende
30. April 2010

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Studierende aus Österreich, einem EU- oder EWR-Staat sowie Konventionsflüchtlinge sind für die Mindeststudiendauer ihres Studiums plus zwei Toleranzsemester vom Studienbeitrag befreit. Während der beitragsfreien Zeit ist für eine gültige Fortsetzungsmeldung nur der ÖH-Beitrag in Höhe von € 16,86 pro Semester zu entrichten. Wird die beitragsfreie Zeit überschritten, so sind der Studienbeitrag in Höhe von € 363,36 sowie der ÖH-Beitrag in Höhe von € 16,86, also in Summe € 380,22 zu entrichten.