Schauspiel

Konservatorium Wien GmbH
In Wien (Österreich)

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Tipologie Bachelor
Beginn Wien (Österreich)
Dauer 4 Jahre
  • Bachelor
  • Wien (Österreich)
  • Dauer:
    4 Jahre
Beschreibung

Zielsetzung der Studienrichtung Schauspiel ist eine umfassende und hoch-qualifizierte Ausbildung künstlerischer Persönlichkeiten, die zur selbstständigen, selbstbestimmten und kritisch reflektierten Ausübung des SchauspielerInnenberufes in dessen verschiedenen Berufsfeldern auf höchstem Niveau befähigt sind. Das pädagogische Grundprinzip des Wechsels zwischen Gruppen- und Einzelarbeit unterstützt die Entwicklung der dazu notwendigen Kernkompetenzen im Spannungsfeld zwischen Theater als Gemeinschaftsprozess und der Entfaltung der persönlichen künstlerischen Individualität..

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Wien
Johannesgasse 4a, 1010, Wien, Österreich
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Beginn auf Anfrage
Lage
Wien
Johannesgasse 4a, 1010, Wien, Österreich
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Die Zulassungsprüfung erfolgt in drei Abschnitten, wobei das Bestehen des vorangegangenen Abschnitts zur Teilnahme an der nächsten Runde berechtigt und bis zu fünf Tage in Anspruch nehmen kann. Zum auswendigen Vorspielen sind drei Szenen und/oder Monologe nach eigener Wahl aus der klassischen und zeitgenössischen Dramatik vorzubereiten, wobei der/die BewerberIn sich in möglichst unterschiedlichen Rollen präsentieren soll. * Nachweis der Deutschkenntnisse

Themenkreis

Die vierjährige Ausbildung beginnt mit dem zweijährigen Grundstudium, das der Arbeit des Schauspielers an sich selbst, also der geistigen, stimmlichen und körperlichen Beherrschung seines Instruments gewidmet ist.

Das darauf aufbauende Hauptstudium umfasst den gesamten Aspekt der schauspielerischen und szenischen Gestaltung. Indem es sein Augenmerk auf die Praxis legt, erleichtert es den Übergang ins Berufsleben.

Daher werden neben dem dramatischen Unterricht, in dem durch verschiedene Lehrmethoden die Entfaltung individueller Begabungen gefördert wird, der Sprecherziehung und der Schulung der körperlichen und musikalischen Ausdrucksfähigkeit auch Theoriekurse wie Theatergeschichte und Bühnenrecht sowie spezielle Workshops angeboten. Das Studium ist also ein Full-Time-Job, der vollen Einsatz verlangt.

Eigene Aufführungen, aber auch Koproduktionen mit Wiener Bühnen im zweiten Studienabschnitt, konfrontieren die Studierenden mit den aktuellen Tendenzen der Theaterpraxis, denen aufgrund der Geschichte der Abteilung ein umfassendes Theaterverständnis der österreichischen Theatertradition gegenübergestellt wird.

Unsere AbsolventInnen sind an namhaften Bühnen im ganzen deutschen Sprachraum und bei Film und Fernsehen beschäftigt.

Aufbau des Studiums

Das Grundstudium ist der Arbeit an den methodischen Grundlagen, wie der Improvisation und Arbeit an sich selbst gewidmet.
Neben den Unterrichtseinheiten in Stimmbildung, Gesang und Sprechen, finden im morgendlichen Wechsel, Unterrichte in Körpersprache und Bewegung, Fechten, Akrobatik, Gesellschaftstanz, Jazz und Suzuki (— Grammatik der Füße —) statt.
Durch die inhaltlich abgestimmte Unterrichtsplanung der jeweiligen Jahrgänge, ist eine hohe, konzentrierte körperliche und geistige Vorbereitung für den Grundlagen-Unterricht, sowie in den weiteren Jahrgängen 2—4, für den dramatischen Unterricht gewährleistet.
Theaterrecht und Dramaturgie zählen ab dem ersten Semester zum Studienplan.

Nach dem Übertritt in das zweite Studienjahr, Semester 3 und 4, begegnet den Studierenden in einem Improvisationsseminar ein Semester lang ein neuer Arbeitsansatz zum Thema Grundlagen und Improvisation. Zum Ende des 3. Semesters bekommt jeder Studierende die Aufgabe sich in Alleinarbeit mit einem Monolog nach freier Wahl zu befassen. Dafür wird ein Zeitraum von drei bis fünf Wochen eingeplant. Zum Semesterabschluss findet eine Präsentation der Arbeiten statt. Die Studierenden erhalten Feedback in einem
Arbeitsgespräch. Eine Bewertung oder gar Benotung findet nicht statt. Es geht darum die Studierenden zu ermutigen in eigener Verantwortung zu arbeiten und sich das Maß des Anspruches selbst zu schaffen.

Die Leiterin der Kostümwerkstätten der österreichischen Bundestheater berät die Studierenden und hinterfragt jeden einzelnen Arbeitsschritt dieses Projektes dahingehend, welcher Kostümvorschlag für die Interpretation als „Zweite Haut“ gewählt wird.

Im 4. Semester beginnt eine Projektarbeit über 10 Wochen mit Gastlehrenden deren künstlerischer Schaffensbereich das Performance Theater ist. In diesem interdisziplinären Projekt mit Studierenden verschiedener Fachrichtungen, wie Jazz, Tanz, Musical und Bildende Kunst, können auch Gaststudierende anderer Hochschulen aus dem Ausland eingeladen werden, um am interdisziplinären Laboratorium teilzunehmen.
Im Anschluss an die Projektarbeit wird die Konzentration auf das klassische Szenenstudium und die Erarbeitung eines Gesangsabends gelenkt.
Die didaktische Zielsetzung orientiert sich bereits an der künstlerischen Herausforderung Schauspielergesang.

Der Unterricht in Sprecherziehung und Stimmbildung, Gesang, Körpertraining, sowie Dramaturgie und Theatergeschichte verläuft nach inhaltlicher Abstimmung der Jahrgangsarbeiten uneingeschränkt über die ganze Studienzeit.
Die Semesterwochenstundenzahl ist dementsprechend hoch, so dass die Studierenden kaum Nebenerwerbsjobs zur Finanzunterstützung des Studiums nachgehen können. Um Begabtenstipendien kann sich die Konservatorium Wien Privatuniversität in Ausnahmefällen bemühen.

Der Übertritt ins dritte Studienjahr erfolgt nach bestandener Prüfung durch das Szenenstudiumsvorspiel am Ende des 4. Semesters.

Ab dem 5. Semester ist das Zentrum der Ausbildung die Erarbeitung von Szenen und Monologen im Hinblick auf die bevorstehende Vorsprechsituation am Theater und die angestrebte Bühnenreife.
Begleitende Workshops prägen das dritte Studienjahr ebenso wie die Reflexion des Grundstudiums durch die Jahrgangsinszenierung in der Regie eines Theaterschaffenden in Kooperation mit einer der Wiener Bühnen. Zum Ende des dritten Jahres findet eine Sichtung der bisherigen Arbeiten im Hinblick auf das bevorstehende Intendantenvorspiel statt.

Zu Beginn des 7. Semesters findet das öffentliche Intendantenvorsprechen statt.
Der Unterrichtsbesuch in allen Fächern des Studienplans ist bis zur Bachelorprüfung, als Abschluss des Schauspielstudiums zum Ende des 8. Semester möglich.

Fachliche und persönliche Qualifikation nach Abschluss des Studiums

AbsolventInnen des Bachelorstudiums Schauspiel sind umfassend befähigt, in Verantwortung gegenüber dem Publikum und sich selbst, darstellerische Anforderungen in den verschiedensten Bereichen des Theaters und Films eigenständig zu bewältigen und professionell auf Veränderungen in den einzelnen Berufsfeldern zu reagieren. Darüber hinaus haben sie die Kompetenz, ihre künstlerische Persönlichkeit und technische Befähigung nicht nur als reproduzierenden Teil, sondern als individuell mitgestaltende Kraft im modernen Theater unterschiedlichster Richtungen eigenverantwortlich einzubringen.

Kursziel:

Gleichzeitig wird großer Wert auf die Förderung individueller Entwicklungswege gelegt und so die Voraussetzungen für die ganzheitliche Entfaltung unterschiedlicher SchauspielerInnenpersönlichkeiten geschaffen, die als entscheidende Kraft einer künstlerisch-dramatischen Aussage im zeitgenössischen Theater angesehen wird.
Aneignung und Beherrschung vielfältigster schauspielerischer Mittel und Techniken in Bezug auf das eigene Instrument (Körper, Stimme, Imaginationsfähigkeit, Arbeit mit dem Partner) sowie die Befähigung zur eigenständigen Analyse und Gestaltung einer Rolle bilden dazu die unverzichtbare handwerkliche Basis.

Dauer: 8 Semester
Mindestalter: 17 Jahre
Höchstalter: 23 Jahre

Erfolge des Zentrums

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Studienbeiträge pro Semester : Ordentlich Studierende EUR 220,- Ordentlich Studierende aus nachstehenden Ländern: Andorra, Australien, Japan, Kanada, Monaco, Neuseeland, Russland, San Marino, Südafrika, Ukraine, Vatikan, USA sowie Staatenlose und Studierende mit ungeklärter Staatsbürgerschaft EUR 550,-